Und ich dachte, es wäre soooo einfach
Die FBH wird mit einer VL von max 35° laufen.
Nehmen wir mal an, draußen sind -5°. Kommt hin und wieder bei uns mal vor. Dann nutze ich das Brauchwasser während des Tages.
Nun ist die LW-WP damit beschäftigt, die Temperatur der FBH zu realisieren.
Wie wird nun Brauchwasser "nachgeliefert"? Jetzt springt, so weit ich weiß, der Heizstab ein. Normal würde er den Brauchwasserbestand in der Nacht, bei abgesenkten Heizbedarf produzieren.
Was passiert mit einer Sole-WP. Die würde ja auch VL von 65° schaffen. Die könnte doch jetzt die Heizung und das Brauchwasser versorgen, ohne zusätzliche Energie (Strom via Heizstab) einzusetzen, right?
Die nächste Ersparnis fällt bei der aufgewendeten Ernergie an: Luft-Wasser braucht in etwa 2,4 kWh bei Volllast, Erdwärme 1,8 kWh bei gleicher Volllast (Beispiel: 9kW). Hier wartet die nächste Ersparnis. Wenn ich das mal überschlage: Ein Bekannter betreibt eine LW_WP und hat im Jahr etwa 500 € Heizkosten. Mit Erdwäre würde ich dann max. 375 € haben bei gleicher Heizroutine, abzgl. der Zeiten, in denen der Heizstab bei der LW angesprungen ist.
(Beispielrechnung, bitte nicht die Zahlen analysieren).
Ist die Rechnung richtig oder sehe ich das zu einfach?
Wie sieht es mit Wartungsaufwendungen aus? Ist die Sole da wieder besser?