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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Welche Heizung für KFW 60 EFH

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Melder113

Erfahrung:
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Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo Forum

Bin neu hier und habe mal eine Bitte.

Wir ( 3 Personen ) bauen nächsten Monat ein freistehendes Einfamilienhaus.

Kurz zu den Daten:
- Massivhaus
- 145 qm Wohnfläche
- Südwestausrichtung ( 40 Grad Dachneigung/ Sattel ohne Gauben )
- Gemauert wird mit einem KLB 0,08
- ENEV Nachweis hat einen Heizbedarf von 58,53kWh/ qm ergeben.

Wir möchten eine LWP einbauen. Desweitern wird ein Kaminofen installiert. Und eventuell eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung.
Ich würde gerne Wassertaschen in den Kamin einbauen lassen um im Winter die LWP zu entlasten.

Jetzt zu unserem Problem:

Jeder Heizungsinstallateur bittet uns was anderes an. Man kann nicht vergleichen. Die einen sagen Wassertaschen ja die anderen nein. Solar brauch nicht die anderen kann man machen.

Ich bräuchte von euch jetzt mal ein paar Tipps oder Ratschläge

Schon einmal im vorraus vielen Dank

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Bekramo

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Anmeldedatum: 03.06.2009,
Beiträge: 20
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Hallo,

meiner Meinung nach koentest du, bei einer guten Solaranlage und einem Wasserfuehredem Kamin, dir die LWP sparen.

Alledings sollte genug Platz fuer Pufferpeicher vorhanden sein.

Und eben nicht gleich das erste Komplett Paket waehlen, sondern wirklich schauen was bitten die Firmen mir da an.

Soll mit FBH geheizt werden?

Gruss Jens

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Thomas Heufers

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Beiträge: 1982
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Zum Thema "Wärmepumpe" haben sich schon kluge Köpfe Gedanken gemacht, siehe folgende Links.

Feldtest zu Wärmepumpen der lokalen Agenda-Gruppe 21 Umwelt/Energie Lahr/BW
http://energie-effizientes-haus.de/Daten/WP-Bericht-2006-07.pdf...

Planungshilfe - Wärmepumpen-Checkliste
http://energie-effizientes-haus.de/Daten/WM-BW-Checkheft-Waermepumpe.p...

Wärmepumpen - Top oder Flop? Die Voraussetzungen müssen stimmen.
http://energienetz.de/de/Zuhause/Heizen/Waermepumpen__293/...

Ein Holzofen mit Wasserschleife ist mit viel Aufmerksamkeit und Zeitaufwand verbunden. Mit 2 Stunden Brenndauer pro Tag ist es in der Heizperiode nicht getan.
Ich favorisiere es, wenn das System nicht so umfangreich ist. Wärmepumpe und Solar sind vom Umfang her genug, jede weitere Komponente für die Wärmetechnik verteuert die Investition und macht das System komplexer und anfälliger für Störungen. Die Zusatzkosten für einen Holzscheitofen mit Pufferspeicher etc. (schätzungsweise 8.000 Euro) kann man m.E. besser in die Dämmung der Gebäudehülle stecken. Wenn man das Holz nicht selbst aufbereitet und auf fertige Lieferungen angewiesen ist, dann ist diese Investition ökonomisch uninteressant.

Gruß

Thomas Heufers

_________________
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
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gergenerdwaerme

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Hallo Jens. An Deiner Stelle würde ich mich mal über DIREKTVERDAMPFER-Wärmepumpen informieren!
Einfache Technik, geringe Investkosten, hoher Wirkungsgrad= geringe Verbrauchskosten. Darüberhinaus gibt es von der bafa hohe staatl. Fördersummen.
Einfach umfassend informieren.
Kurt

_________________
Gergen-Erdwärme

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Bekramo

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 03.06.2009,
Beiträge: 20
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Hallo Kurt,

ich habe mal nachgedacht ueber Waermepumpen.
Und ich konnte nicht dahinter kommen welche Waerme pumpen die denn ? Confused

Eigentlich keine oder ? Weil auf der einen seite ist ja keine Waerme in dem sinn, die von A nach B gepumt werden koennte.

Also wenn ich das nicht ganz nicht ganz falsch verstanden habe macht die WP nichts anderes als jeder Kompressor mit dem ich Duckluft erzeuge.
Wenn ich denn laufen lasse entsteht durch die Kompression auch Waerme, nur dazu muss ich halt eine Fremdenergie nutzen eben Strom.

Also wenn ich dann Strom statt Oel oder Gas in meinem Haus/ Wohnung fuer die Heizung verwende, dann habe ich vielleicht in meinem Haus Emesionen und Co2 vermieden, doch wird der Strom den ich statt dessen nutze nicht aus Fossielen, Atomaren Brenstoffen hergestellt?

Momentan bekommst du den Strom noch preiswerter als den normalen Strom aber wie lange noch ?

Somit habe ich mich dann zwar von der Abhaenigkeit des Oels und des Gas geloest aber auf der anderen seite stuerze ich mich in eine neue Abhaengigkeit die da heist EON, RWE und so weiter.

Die Solarthermie ist auch einfach in der Technik und im Gebrauch, gefoerdert von der BAFA wird sie auch, wie auch die Nutzung von Kaminoefen.

Nur habe ich den kleinen Vorteil das wenn die naechste Strompreis Erhoehung ins Haus steht, wird mich das nicht belasten. Die Sonne kommt noch kostenlos und ich hoffe das bleibt auch so. Very Happy

Als unefektiv wuerde ich die Solarthermie auch nicht bezeichnen, von was sprechen die WP Hersteller 1 zu 3 ?

Bei meiner Solaranlage verbrauche ich 1Kwh fuer die Pumpe, um von der Sonne hergestellte 15 Kwh Waerme in den Speicher zu Pumpen, dass ist ein hoher Wirkungsgrad = sehr geringe Verbrauchskosten. Very Happy

Irre ich oder haette ich mit der WP nun schon 5 Kwh verbraucht? Shocked

Dann kommt noch dazu das ich ja nicht verbrauchte Kwh im Speicher habe die ich fuer denn naechsten Tag nutzen kann, fuer beides, Heizung und auch Warmwasser und schon wieder musste ich keine Kwh dazu kaufen = sehr geringe Verbrauchskosten. Razz

Entschuldigung aber nur so loese ich mich von den immer steigenden Energiekosten.

Und nicht zu vergessen richtig gerechnet, hat sich eine Solaranlage nach 10 - 15 Jahren selber bezahlt, durch meine Einsparungen in Form von nicht zu zahlenden Energiekosten.

Schaffe ich das auch mit einer WP ?? Ich glaube nicht ....

Bei Interesse gebe ich Informationen gerne weiter.

Mit Sonnigen Gruessen Jens

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roro

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Beiträge: 946
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Zitat:
Eigentlich keine oder ? Weil auf der einen seite ist ja keine Waerme in dem sinn, die von A nach B gepumt werden koennte.

Also wenn ich das nicht ganz nicht ganz falsch verstanden habe macht die WP nichts anderes als jeder Kompressor mit dem ich Duckluft erzeuge.


Du hast die WP nicht verstanden, denn es wird tatsächliche Wärme von A nach B gepumpt.

Zitat:
Wenn ich denn laufen lasse entsteht durch die Kompression auch Waerme, nur dazu muss ich halt eine Fremdenergie nutzen eben Strom.


Das ist nicht die Funktionsweise der WP. Sonst würde nicht der selbe Kompressor z.B. bei einem Kühlschrank kühlen können. Es geschieht ein Transport der Wärme.

Zitat:
Bei meiner Solaranlage verbrauche ich 1Kwh fuer die Pumpe, um von der Sonne hergestellte 15 Kwh Waerme in den Speicher zu Pumpen, dass ist ein hoher Wirkungsgrad = sehr geringe Verbrauchskosten.


Ist schon richtig, nur leider ist die Sonnenenergie meistens nicht dann vorhanden wenn Du sie benötigst.
Heizen alleine mit der Sonne wäre zwar sinnvoll und möglich, ist aber nur mit sehr geringer Heizlast und/oder großen Puffern möglich.

Zitat:
Also wenn ich dann Strom statt Oel oder Gas in meinem Haus/ Wohnung fuer die Heizung verwende, dann habe ich vielleicht in meinem Haus Emesionen und Co2 vermieden, doch wird der Strom den ich statt dessen nutze nicht aus Fossielen, Atomaren Brenstoffen hergestellt?

Momentan bekommst du den Strom noch preiswerter als den normalen Strom aber wie lange noch ?


Ich betreibe meine WP mit teuren Normalstrom eines CO2-neutralen Stromlieferanten. Wenn sich die WP damit nicht rechnet, dann sollte man sie nicht verwenden. (BTW: Ich habe für 185 qm + WW für 4 Personen jährlich Energiekosten von EUR 550)

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Melder113

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Beiträge: 2
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Schon einmal vielen Dank für eure Antworten.

hatte bei dem Gedankengang folgende Überlegung angestellt. Im Sommer benötige ich keine Heizung ergo keine LWP. Brauche aber warmes Wasser. Also benutze ich dafür eine Solaranlage mit einem großen Pufferspeicher um auch mal nicht so sonnige Tage zu überstehen. Im Winter nutze ich die Wärme aus den Wassertaschen Kamin ( komme sehr günstig an Holz und bereite das auch selber auf ) um die LWP zu unterstüzen. Wir haben bei uns im Winter öfter kalte Tage bzw. Nächte ( Mittelgebirge ). Eventuell spare ich damit hohe Stromkosten weil ich den Elektroheizstab der LWP nicht einsetzen muß. Ganz ohne LWP- mit dem Gednken kann ich mich ehrlich gesagt nicht so anfreunden.

MFG

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Bekramo

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Hallo Melder,

wenn ich recht verstehe, planst du eine Solaranlage mit grossem Speicher fuer W-Wasser im Sommer.
Fuer den Winter moechtest du dann den Wassergefuehrten Kamin nutzen, also ist auch ein Heizsystem geplant in dem diese Waerme verbraucht werden kann.
Dabei denke ich vorzugsweise an eine FBH, weil es in einem Neubau einfach zu realisieren ist.

Das sind damit schon 2 Komponenten die du zu einem System zusammen fassen koenntes, Solar sowie Kamin speisen einen grossen Pufferspeiche aus dem du nicht nur die Heizung bedienst sondern auch das W-Wasser ohne einen extra Speicher.

Wo zu nun noch ein anderes nicht gemeinsam nutzbares System dazu nehmen?

Alternativ waere doch auch Heizstaebe im Pufferspeicher moeglich, die preislich sicher unter denen einer LWP liegen.

Somit ist die Versorgung auch mit W-Wasser das ganze Jahr gesichert auch wenn du mal keine Lust zum Kaminheizen hast oder die Sonne wirklich nichts bringen sollte.
Von den Betriebskosten liegst du sicher nicht hoeher mit dieser Loesung, du nutzt das ganze System nur effektiver denn wenn die Sonne scheint oder du den Kamin betreibst brauchst du keinen Strom.

@ roro

Ich muss dir leider wiedersprechen wenn ich ein anderes Medium in den Kompressor fuelle statt Luft naemlich R407, dass natuerlich im geschlossenem System bleiben muss habe ich immer noch einen Kompressor.

Wie du schon so richtig bemerktest im Kuehlschrank ist auch ein Kompressor, und ja es wird Waerme transportiert aber nicht gepumpt, ich nutze nur die eigenschaft des Mediums bei der Verdampfung der Umgebung etwas Waerme zu entziehen, der Rest wird erst durch die kompression erzeugt.

Auch gratuliere ich dir zu der Nutzung von CO neutralem Strom der ja dein Gewissen beruhigt, ich weiss natuerlich nicht was aus deiner Steckdose kommt aber bei mir ist es immer ein Mix aus Kohle,Gas,Oel, Atom und etwas Oekostrom.

Und das bisschen Co Neutralerstrom der hergestellt wird reicht lange nicht fuer alle WP Bereiber.

Somit bleibt die Sache offen wer tut nun mehr fuer die Umwelt du mit WP oder ich mit Solar .......................

Mit Sonnigen Gruessen Jens

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bernhard geyer

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Bekramo hat Folgendes geschrieben:
Momentan bekommst du den Strom noch preiswerter als den normalen Strom aber wie lange noch ?

Sicherlich noch einige Jahre. Jedenfalls solange es für Stromproduzenten günstiger ist bei Spitzenzeiten einfach alle WP's per Impuls abzustellen alls teure Speichertechnik einzusetzen bzw. neu zu installieren oder weitere Kraftwerke im Standby für Verbrauchsspitzen im Standby mitlaufen zu lassen.

Bekramo hat Folgendes geschrieben:
.. auf der anderen seite stuerze ich mich in eine neue Abhaengigkeit die da heist EON, RWE und so weiter.

Wenn du z.B. statt KfW60 auf gutes Kfw40 gehst so lohnt sich ein weiterer Stromzähler mit extra Tarif nicht mehr und du lässt die WP über den Haushaltstrom laufen. Und hier hast du die Auswahl von hunderten Anbietern. Und in 2009 gibt es auch kleine okologisch Denkende Anbieter die nicht teurer als die großen Stromproduzenten sind.

Bekramo hat Folgendes geschrieben:
Die Solarthermie i ..., gefoerdert von der BAFA wird sie auch, wie auch die Nutzung von Kaminoefen.
Wärmepumpen werden auch gefördert.

Bekramo hat Folgendes geschrieben:
Als unefektiv wuerde ich die Solarthermie auch nicht bezeichnen, von was sprechen die WP Hersteller 1 zu 3 ?

Geh eher über jahr bei vernünftiger Planung von besseren Werten aus. Vor allem Direktverdampfer sind hier um einiges besser.

Solaranlage hat den nachteil das zu spitzenverbrauchszeiten einfach der Solarertrag sehr gering ist. Um in den Wintermonaten relevante Solarerträge zu haben muss schon einiges an Solartechnik + Puffer installiert werden. Da hat man schon fast die WP gekauft.

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roro

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gepumpt=transportiert, ok!

Wichtig ist nur, dass sowohl bei der Heizungs-WP als auch beim Kühlschrank als auch bei einer Klimaanlage (an sich sind die alle 3 gleich gebaut). Die Transportierte Wärme (deutlich) größer ist als die Energie die in den Kompressor gesteckt wird. Deswegen ist Deine Aussage, dass durch die Kompression hauptsächlich die Wärme entsteht, falsch. (Die Kompression führt das Medium auf ein höheres Temperaturlevel. Ein Teil der Kompressorenergie wird natürlich als Wärme ins Medium abgeführt, der größte Anteil kommt aber aus der Quelle )

Die Kompression und Expansion dient dazu Energie(=Wärme) auf einem niedrigen Temperaturniveau aufzunehmen (nach der Drossel) und dann auf einem höheren Temperaturniveau abzugeben (nach dem Kompressor). Daher ist die Bezeichnung Wärmepumpe an sich in Ordnung, da Energie (=Wärme) von einem niedrigeren Level auf einen höheren transportiert wird. (Nichts anderes macht eine Wasserpumpe auch, die pumpt Wasser von einem niedrigeren auf einen höheren Level).

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Oswald

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aeh hallo...

roro hat Folgendes geschrieben:
Deswegen ist Deine Aussage, dass durch die Kompression hauptsächlich die Wärme entsteht, falsch. (Die Kompression führt das Medium auf ein höheres Temperaturlevel. Ein Teil der Kompressorenergie wird natürlich als Wärme ins Medium abgeführt, der größte Anteil kommt aber aus der Quelle )


Ahja..... höherer Temperaturlevel ist richtig und "Wärme ensteht" ist falsch!?
Nu ma langsam.
Natürlich wird jedes Medium (soweit komprimierbar) warm oder heiss, wenn man es komprimiert und kalt, wenn man es expandiert.
Die einzelnen Gase nehmen/geben bei diesem Vorgang ALLE die gleiche Menge Energie auf/ab (immer die gleiche mechanische Arbeit des Kompressors) und unterscheiden sich eigentlich nur in der Temperaturgrenze bei der sie Ihre Energie am "liebsten" aufnehmen oder abgeben.
Selbstverständlich gibt es auch spezifische Wärmekoeffizienten. Die unterschiedlichen Medien nehmen bei gleicher Menge/Masse/Volumen unterschiedlich viel Energie auf und geben sie natürlich auch gern wieder ab.

Wenn wir es mal streng physikalisch formulieren wird hier weder was gepumpt noch was transportiert, weil es sich nämlich um einen völlig autarken Vorgang handelt, der den Entropie-Gesetzen folgt.

Energie in einem abgeschlossenen Raum ist immer bestrebt sich so gleichmässig wie möglich in diesem Raum zu verteilen.
Wenn ich nun arschkaltes Kältemittel an nur 4° warmer Sole (aus dem Erdreich) vorbeiführe, versucht die Energie sich zwischen der Sole und dem Kältemittel zu verteilen.
Da beide Kreisläufe ständig umgewälzt werden und die Wärme-"Pumpe" dieses Gefälle stetig aufrecht erhält, gibt die Sole stetig Energie an das Kältemittel ab

roro hat Folgendes geschrieben:
Daher ist die Bezeichnung Wärmepumpe an sich in Ordnung, da Energie (=Wärme) von einem niedrigeren Level auf einen höheren transportiert wird. (Nichts anderes macht eine Wasserpumpe auch, die pumpt Wasser von einem niedrigeren auf einen höheren Level).


Das einzige was hier "gepumpt" wird ist das Kältemittel, wobei pumpen da ein ungenauer Begriff ist, weil es keine Pumpe sondern ein Kompressor ist, der technisch völlig anders funktioniert.

Warm wirds, weil etwas zusammengepresst wird und kalt wirds, wenn man das Zusammengepresste wieder entspannt. Nach der Dekompression ists genauso warm/kalt wie vor der Kompression.

Die Wärmepumpe führt im kältesten Zustand des Mediums Wärme zu und gibt im wärmsten Zustand Wärme an die Heizung ab, so das ein "Transport" im vereinfachten Sinne statt findet.

Eine Wasserpumpe "erzeugt" physikalisch eine vöällig andere Form von Energie, weil dort nämlich wirklich "gepumpt" wird.
Die Wasserpumpe erhöht die sogenannte potenzielle Energie des Wasser durch anheben auf ein anderes Höhenniveau.

Also wenn hier schon Leute korrigiert werden ob "gepumpt oder transportiert" dann schreibt doch die ganze Wahrheit.
Ich glaube im Prinzip reicht es völlig die Wärmepumpe als Blackbox mit kalter Seite und warmer Seite zu verstehen, wenn man nicht gerade Kältetachniker ist.

Grüsse
Oswald

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roro

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@Oswald: Sicher wird etwas transportiert. Energie wird vom kalten Medium zum warmen Medium transportiert, und das ist nach den Hauptsätzen der Thermodynamik nur durch Energiezufuhr möglich. (Wichtig ist nur, damit eine Wärmepumpe sinnvoll funktionier, dass die transportierte Energie, großer als die aufgewendete Energie ist). Dass das mit einem Kühlmittel und einem Kompressor geschieht ist nur Mittel zum Zweck, denn Wärmepumpen können auch anders funktionieren (z.B. Peltier-Element).

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