@sven82:
ich habe meine WP auch selbst verkabelt und angeschlossen; es ist kein Hexenwerk.
Für Drehstrom-WPn in EFH-Größe sollten zwar 5 x 4 qmm reichen, aber 5 x 6 qmm sind auch nicht verkehrt. Wichtig ist, daß der gewählte Kabelquerschnitt auch an den Geräten angeschlossen werden kann (Durchgangsloch, Klemmengröße etc.)
Ich gehe mal davon aus, daß für den Zählerplatz eine Vorsicherung bereits vorhanden ist, weil der Zähler ja nur getauscht werden soll. Ab Zähler geht es zu einem FI-Schalter, der in seiner max. Stromstärke auf die ZVS und den Leitungsschutz abgestimmt sein muß (z.B. 40 A bei max. 32 A Leitungsschutz) und dann zu einem dreipoligen LS-Automaten mit träger Abschaltcharakteristik. Von dort geht es 5-polig zur WP. Achtung! Wirksame Erdung mit ausreichendem Querschnitt (min. 10 qmm ab Erdungsschiene) wird vorausgesetzt!
Ansonsten sollte man noch eine getrennte, extra abgesicherte Leitung für die Stromversorgung der Steuer- und Hilfsaggregate (etwa die UWP) vorsehen. Sollen Sperrzeiten verarbeitet werden, muß eine weitere, getrennt abgesicherte Leitung mit dem Steuersignal zur WP-Steuerung gelegt werden, oder es wird bereits im Sicherungskasten per Schaltschütz die Hauptstromzufuhr zur WP unterbrechbar gemacht (abhängig von der WP).