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markus7180
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Beitragvon markus7180 » 26.05.2009 13:57 Uhr

Moin!

Unsere Rechung für das erste Jahr mit Isolierung kam mir mit knapp 950 € ziemlich hoch vor. Allerdings muss man bedenken, das wir 160m² und unsere Einliegerwohnung nochmal 60m² zu beheizende Wohnfläche hat. Dazu kam noch der aussergwöhnlich kalte Winter hat unser Heizungsbauer gesagt.
Jetzt aber zu meinem Anliegen: Kann man an die WP durch eine Solaranlage unterstützen und lohnt sich das? Aufstellen und anschliessen wäre das geringste Problem also wären da nur die Materialkosten.

WP: Vaillant geoTherm Plus VWS 102/2

Was mir auch noch aufgefallen ist, das die WP einen sehr kleinen Speicher hat. Wie wäre es einen zusätzlichen zu installieren?

bernhard geyer
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Beitragvon bernhard geyer » 26.05.2009 16:43 Uhr

Hier fehlen noch ein paar Daten? Wie hoch war der Verbrauch in kWh? Nach was für einen KfW-Standard wurde das Haus gebaut? Ist Flächenheizung oder Radiatorheizung vorhanden? Wurde der Elektroheizstab deaktiviert oder ist er des öfteren wegen "Erschrecken der WP" angesprungen? Wurde Hydraulischer Abgleich durchgeführt? Wie lang ist die durchschnittliche Laufzeit gewesen? 102/2 hört sich nach 10 kW WP an? Was sagt die Heizlastberechnung?

Solaranlage oder größer Puffer Lohnen sich nicht. Die paar € Heizkostenersparnis wiegt fast nie die Mehrkosten der Installation und komplexere Heizungstechnik auf.
markus7180
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Beitragvon markus7180 » 27.05.2009 10:10 Uhr

Naja, wenn es sich nicht rechnet. Aber trotzdem hier ein paar daten:

- Stromverbrauch in 3 Jahren: 14200 kWh, erzeugte Energie 34800 kWh
- Das Haus ist gebaut nach KfW40
- Fussbodenheizung
- Heizstab ist deaktiviert
- Abgleich wurde durchgeführt

Danke trotzdem für die Antwort.
Oswald
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Beitragvon Oswald » 27.05.2009 10:26 Uhr

hallo...

Also gerade was Solarthermie angeht habe ich in den letzten Wochen alles verschlungen, was ich zu fassen bekommen habe.

Mein trauriges Fazit war: Solarthermie lohnt sich kaum bis gar nicht! :-(

Ich will erklären warum ich zu diesem Schluss gekommen bin.

Mit dem kleinen Programm GETSOLAR kann man relativ gut als ambitionierter Laie die möglichen Erträge einer Solaranlage für die eigenen Gegebenheiten berechnen.
Für mein gedachtes Haus mit einem Energiebedarf (Heizung und Warmwasser) von knapp 9000 kWh/a mit Erdwärmepumpenheizung konnte ich bei wirklich idealen Voraussetzungen bezgl. Ausrichtung und Neigungswinkel im besten Fall einen solaren Ertrag von gut 5000 kWh/a bei einer 18m² Vakuumröhren-Anlage ermitteln.
Wenn ich nun überlege, dass selbst im ungünstigsten Strompreisfall von 22,5 Cent/kWh für den Betrieb der Wärmepumpe (COP von 4 mal angenommen) im Jahr lediglich knap 281,-€ Stromkosten eingespart werden könnten, dann ist die Zeit bis zur Amortisierung verdammt LANG!

Wenn ich Kauf und Montage für eine 18m²-Anlage NUR mit 6000,-€ (SEHR guter Preis für mich) ansetze, dann dauerts über 21 Jahre, bis sich die Anlage erst mal rechnet!
Wenn ich jetzt noch die Investitionskosten für eine Finanzierung dazu rechne, dann liegt man gleich, je nach Zinssatz, jenseits der 30 Jahre.
Bis dahin kann viel kaputt gehen oder auch einfach gut gealtert sein mit entsprechend niedrigeren Erträgen.

Von reiner Brauchwassererwärmung kann man sowieso gleich Abstand nehmen, da sich das meinen Rechnungen zufolge NIEMALS rechnen wird.

Ein kleiner Trost bleibt bei meinen Rechnungen:
Je höher der Energiebedarf umso günstiger fällt die Berechnung für Solarthermie aus.
Wer sich mit dem Gedanken einer Solarthermieanlage trägt sollte auch für den eigenen Fall alle Fördermittel und zinsgünstige Kredite mit bedanken.
Im Einzelfall könnte dabei ein geringer Überschuss herauskommen.

Ein wichtiges Argument allerdings gibt es noch, dass für Solarthermie spricht:
Respektable Veringerung des Primärenergieanteils!

Für manchen Häuslebauer oder Sanierer könnte gerade DIES ein wichtiger Aspekt sein.

In diesem Sinne....

Grüsse
Oswald
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 27.05.2009 16:37 Uhr

Hallo Oswald!

Ich kann Deinen Thesen im Wesentlichen zustimmen. Die Amortisation von thermischen Solaranlagen ist in den meisten Fällen nicht gegeben.
Bleibt natürlich auch die Frage, ob man immer die Amortisation im Auge haben sollte. Bei anderen Investitionen stellt man sich diese Frage häufig nicht, beispielsweise beim Auto.
Die Förderungen einer Solaranlage sind aktuell (Mai 2009) in Kombination mit einer Wärmepumpe recht gut und wirken sich entsprechend günstig auf die Amortisationsrechnung aus.
http://www.energiefoerderung.info/
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erne ... index.html
Ich persönlich tendiere eher zu einer Lösung ohne Solarthermie und einer aussschließlichen Wärmeversorgung über eine Wärmepumpe.
- geringe Wartungs- und den Betriebskosten
- günstige Energiekosten
- niedrige Betriebstemperaturen (maximal 45° Celsius)
Ein solcher Systemaufbau ist gutmütig und bietet keine besondere Anfälligkeit.
Das geht aber nur mit einem sehr niedrigen Transmissionswärmeverlust des Gebäudes, das Gebäude sollte logischerweise gut gedämmt sein und die Wärmeübergabe in jedem Fall über Flächenheizungen (bsplw. Fußbodenheizung) umgesetzt werden.

Gruß

Thomas Heufers

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Oswald
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Beitragvon Oswald » 28.05.2009 10:43 Uhr

Hallo Thomas...

um es gleich mal GANZ deutlich zu sagen:
Ich wollte hier Solarthermie auf keinen Fall in irgendeiner Form schlecht darstellen!
Ich halte das noch immer für eine herausragende Energiequelle mit extrem guten Preis/Leistungsverhältnis.

Meine Kalkulationen beziehen sich auch wirklich NUR auf ein Niedrigenergiehaus mit einer Sole/Wasser Wärmepumpe und MEINEN Bezugspreisen!!

Für alle anderen energetischen Ausgangssituationen kann der Sachverhalt VÖLLIG anders aussehen!!!!!!
Also "Don't Panic!!!"
Ich hatte das Argument der durchaus wesentlichen Verringerung des Primärenergiebedarfs ja schon genannt.
Wer beispielsweise noch ein Schwimmbad beheizen will liegt mit Solarthermie sicherlich auch ganz weit vorne.
Ich bin auch der Überzeugung, dass, wenn jemand die Investitionskosten für die solarthermische Anlage "bar Kralle" auf der Hand hat sieht es wieder wesentlich besser aus. Zwar könnte man auch sagen, dass das Bargeld fest angelegt auch Zinserträge erwirtschaftet aber im Allgmeinen sind Zinserträge bei den Banken immer ein gutes Stück niedriger als Zinslasten!

Ergänzend teile ich hier noch mal detailiertere Ergebnisse meiner Kalkulation mit:

Ich habe jetzt auch mal die aktuellen Fördermittel mit in meine Kalkulation aufgenommen und die Situation hat sich etwas verbessert.

Meine gedachte Anlage besteht aus Vakuumröhrenkollektoren und hat eine Fläche von 18m².
Als Speicher ist ein gut gedämmter Puffer mit 2000l gesetzt.
EIn GUTER Preis für die Anlage ohne Montage (Eigenleistung mit Abzeichnung durch einen befreundeten Heizungsbauer) habe ich für MICH mit ca 6600,-€ (incl. Puffer und Montagematerial) ermittelt.
Für meinen Standort hat "Getsolar" bei MEINER Ausrichtung und einer (mehr Heizungsunterstützung im "Winter") Neigung von 70° einen Jahres-Nettoertrag von 5310 kWh Wärmenergie errechnet.
Da ich die Anlage finanziert gerechnet habe mit einem KfW-Darlehen und einem Zins eff. von 3,59% und einer Tanfänglichen jährlichen Tilgung von 1,5%.
Die Fördermittel betragen im Neubau derzeit 78,50€ je angefangenen m² Solarfläche und 250,-€ je m³ Pufferspeicher. Hier also in SUmme 1913,- Euro, die ich in meiner Berechnung direkt nach geschätztem Erhalt (1 Jahr nach Inbetriebnahme) als Sondertilgung verwende.
Bei diesem Zinssatz und dieser Tilgung ist die Anlage nach 20 Jahren bezahlt.
Da ich ein vorsichtiger Mensch bin möchte ich die Anlage gegen Beschädigungen versichern. Dafür habe ich 0,3% des Anlagenwertes/Jahr als Summe gerechnet und die Versicherungssumme verringert sich je Jahr um 5% (bis sie abbezahlt ist).
Für Wartung und kleine Reparaturen habe ich 0,5% der Gesamtsumme im Jahr veranschlagt mit einer jährlichen Progression von 1%, da ja, je älter die Anlage wird, umso mehr kann kaputt gehen.

Somit fallen kalkulatorisch in den ersten 20 Jahren gesamte Betriebs und Investitionskosten von gut 9500,-€ an.

Auf der Habenseite steht ein Ertrag von 5310kWh/a.
Natürlich altert eine Solaranlage. Ich habe das mal aus mangelndem WIssen mit nur 0,1%/Jahr angesetzt.

Der Wärmepumpe habe ich vorsichtig einen COP von 4 zugeordnet und einen Strompreis von 22,5 Ct/kWh angesetzt.
Ich gehe von einer durchschnittlichen jährlichen Verteuerung des Strompreises von 4%/Jahr aus.
Nach meiner Kalkulation mit vorangegangenen Werten erwirtschaftet die Anlage Energie im Wert von gut 7300,-€ in den ersten 20 Jahren

Da fehlen knapp 1700,-€ zur Sollseite!
Das entspricht einer Gesamtrendite von -17,83%!

Wenn die Anlage abbezahlt ist verringert sich natürlich die Sollseite erheblich! Es bleiben nur noch Wartungskosten übrig.

Werte nach x Jahren

25 Jahre 9770,-€ Kosten 9322,-€ Gewinne Rendite -4,39%
27 Jahre 9850,-€ Kosten 9850,-€ Gewinne Rendite 0%
30 Jahre 9990,-€ Kosten 10780,-€ Gewinne Rendite 7,88%

Wer möchte, dem kann ich mit den eigenen Konditionen gerne mal ausrechnen wie es da dann ausehen könnte.

Grüsse
Oswald

Oswald
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Beitragvon Oswald » 28.05.2009 12:18 Uhr

hallo nochmal...

Ich ergänze mal noch Rentabilitäten bei ansonsten gleichen Bedingungen wie vorher angeführt aber unterschiedlichen COPs

Bei COP 3,5 liegt die Zeit bis positiver Gesamtrendite bei ziemlich genau 23 Jahren!

Bei NUR einer COP von 3,0 rechnet sich die Anlage SOFORT und erwirtschaftet in den ersten 20 Jahren eine Gesamtrendite von sage und schreibe 2,88% und 37,7% in den ersten 30 Jahren!!!

Bei COP 4,5 liegt der Break-even bei ziemlich genau 30 Jahren, d.h. Einnahmen gleich Ausgaben.

Je geringer der Beschaffungspreis für Strom umso geringer wird die zu erwartende Rendite und natürlich umgekehrt umso höher je höher der Strompreis.

Die gleiche Anlage komplett aus Eigenkapital finanziert ist erstaunlich positiv. Ich habe bei dieser Berechnung aber nicht die Erträge aus einer Geldanlage mit dem investierten Kapital gegengerechnet.
Hier kommt in den ersten 10 Jahren eine Gesamtrendite von sage und schreibe 102% heraus.
In den ersten 20 Jahren 170%.
Wenn man mal 30 Jahre als Gesamtlebensdauer einkalkuliert liegen wir dann am Ende bei 219%!

Ich wollte damit nur mal zeigen, welchen Einfluss der eine oder andere Faktor in dieser Berechnung haben kann.

Am stärksten beeinflussen folgende Faktoren die Renditechancen:
- Finanzierungsart mit oder oder Zinsen
- der COP der Wärmepumpe

Man kann also sehen, dass die Rechnung für die selbe Anlage durchaus SEHR unterschiedlich aussehen kann und man desshalb sich schon bei der Planung sehr genau die Rahmenparameter anschaun muss, mit denen man persönlich zu rechnen hat.

Grüsse
Oswald
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Beitragvon gastherme » 27.08.2009 20:55 Uhr

Oswald hat geschrieben:Mein trauriges Fazit war: Solarthermie lohnt sich kaum bis gar nicht! :-(

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt das Umweltinstitut München e.V. in einer Wirtschaftlichkeitsrechnung:

http://umweltinstitut.org/energie--klim ... e-211.html

Aber dennoch neige ich zur Nutzung von Sonnenwärme: zum einen beruhigt es das ökologische Gewissen, zum anderen bekommt man nur so ein zinsgünstiges Darlehen (Kfw Energieeffizienzhaus 55), wenn man eine Gas-Brennwerttherme (anstatt den lächerlich populären Wärmepumpen oder Pellet-Heizungen) einsetzen will.
Oswald
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Beitragvon Oswald » 27.08.2009 23:41 Uhr

Hallo

gastherme hat geschrieben:... zum anderen bekommt man nur so ein zinsgünstiges Darlehen (Kfw Energieeffizienzhaus 55), wenn man eine Gas-Brennwerttherme (anstatt den lächerlich populären Wärmepumpen oder Pellet-Heizungen) einsetzen will.


naja... das ist nicht wirklich ein Argument!

Was bekommt man denn zinsgünstiger? 50000,-€!

Also wenn ich dann die oben mal genannten 6600,-€ gar nicht erst aufnehmen muss sondern stattdessen nur 43500,- € zu 2% schlechteren Zinsen (also 5,39% statt 3,59% KfW) und mit 3,5% tilge
zahle ich bis zum Darlehensende bei
50000,-€ KfW im Monat 293,-€ ab und habe gesamt 69.736,48 €
bezahlt
43500,-€ normal-Kredit im Monat 323,75€ Abtrag und gesamt 67.340,62 € bezahlt.

Bei Erstellungskosten für die Anlage von etwas mehr als 10500,-€ was ich ja immer wieder so lese, ist der monatliche Abtrag der Gleiche aber die abbezahlte Gesamtsumme ist beim Normaldarlehen 9200,-€ geringer!

Da müsste die Solaranlage also auch noch knapp 460.-€/Jahr eingespart haben, damit die Rechnung null auf null aufgeht!
Das schafft sie nicht mal bei Verwendung einer Gastherme!

Also es gibt nur EIN EINZIGES ARGUMENT!
Verringerung des Primärenergiebedarfs!

Grüsse
Oswald
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Beitragvon gastherme » 28.08.2009 09:03 Uhr

Oswald hat geschrieben:Also es gibt nur EIN EINZIGES ARGUMENT!
Verringerung des Primärenergiebedarfs!

Ich kann deine Rechnung nachvollziehen. Danach wäre es ökonomischer auf KfW und Solarthermie zu verzichten.

Allerdings erzeugen die KfW-Bedingungen (hier: Primärenergiebedarf < 40kWh/m²a) auf alle Beteiligte auch einen Druck, sich Gedanken über den Energiebedarf des Gebäudes zu machen.

Das merke ich jetzt, wo ich mich drum kümmern muss, dass die KfW-Bedingungen eingehalten werden. Da hat nämlich der Architekt bei der Wandstärke zu wenig für die Dämmung berücksichtigt. Klar, für ein Standard-Haus nach EnEV hätte die Wandstärke gereicht.

Natürlich muss man bei KfW Energieeffizienz aufpassen, dass man nicht auf den Primärenergiefaktor reinfällt. Sprich: Wenn ich mein Haus mit einem Pelletsofen heize, dann senkt das den Primärenergiebedarf so stark, dass ich die KfW-Bedingungen ein halte - auch mit ungedämmter Wand.

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