Hallo!
Ich bin zwar kein Wärmepumpenexperte, aber ein paar Sachen weiß ich doch; also, damit du keinen schlechten Eindruck machst:
-das sog. "Verdampfen": Das passiert nur durch die Expansion des vorher bis zur Verflüssigung komprimierten Gases - hat also mit der Sole und einem etwaigen "Temperaturanstieg" erstmal garnichts zu tun - würde auch ohne Sole genauso geschehen.
Vielmehr ist es so: das Gas in der Wärmepumpe wird erst soweit gepresst, bis es flüssig wird. Dadurch wird es ziemlich heiß. Diese Hitze wird dann durch Wärmetauscher abgeführt (also weggenommen). Dann wird das Gas wieder entspannt - dabei wird es um soviel Grad kälter, wie es durch die Komprimierung vorher wärmer geworden war.
Nur ist die Wärme ja schon weg (Abgeführt in die Heizung).
Deshalb wird das Gas nun viel viel Kälter, als es vorher war (Saukalt gewissermaßen) - und eben auch kälter als die Sole nebenan. Ergo "wärmt" die Sole nun das Gas an (in der Praxis also von Saukalt zu kalt).
Und dann beginnt das Spiel von vorn.
In etwas funktioniert die Wundermaschine also so, das die paar Grad Unterschied auf der kalten Seite der Wärmepumpe (Sole und entspanntes Grad) auf die heiße Seite der Wärmepumpe (komprimiertes Gas und Heizungswasser) gebracht werden.
Die Sole wird somit zb. um 5 Grad kälter, dafür wird das Heizungswasser um 5 Grad Wärmer.
Ist also alles nur ein technischer Trick, um aus Temperaturunterschieden auf niedrigem Temperaturniveau einen Temperaturunterschied auf hohem Temperaturniveau zu machen.
Das Viertel Energieeinsatz (Strom) verbraucht dabei hauptsächlich der Kompressor.
So, hoffe, ich konnte etwas zum Gelingen des Referats beitragen!
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