Hallo miteinander!
Wir haben in unserem Haus eine Waterkotte Wärmepumpe mit 14,2 kW Heizleistung. Gespeist wird sie durch einen Erdkollektor mit 800 m Gesamtlänge. Die Heizung ist eine Fußbodenheizung. Zusätzlich haben wir einen Pufferspeicher, um die Sperrzeiten zu überbrücken (11.30-12-30 und 17.45-19.15 Uhr). Eine Lüftungsanlage mit Erdwärmetauscher haben wir uns außerdem geleistet.
Bisher war ich der Meinung, unsere Heizung ist OK-wir verbrauchen ca 4300 kWh Strom im Jahr. Unser Haus befindet sich im Erzgebirge in 600 m üNN.-Unsere Winter sind streng.
Jetzt habe ich mich jedoch einmal hingesetzt und die Verbrauchswerte tabellarisch aufgearbeitet. Die Tabelle hänge ich dem Beitrag an.
Im ersten Jahr hatten wir weder Putz noch Wärmedämmung am Haus. Die Verbrauchswerte tanzen entsprechend aus der Reihe. Mittlerweile ist das Haus mit durchschnittl. 8 cm Isofloc Außendämmg. versehen worden. Im Dachgeschoss haben wir auch innen noch gedämmt, sodass wir dort auf burgähnliche Wandstärken kommen.
Wenn ich jetzt den Geamtenergieverbrauch anhand der angegebenen Leistungszahl von 4,6 ermittle, komme ich auf einen Energiebedarf inkl. Warmwasser, der 2000 l Heizöl entspricht. Diese Zahl durch 250 ergibt lt. meinen Recherchen den Wert der benötigten Heizleistung-wären 8 kW-wir haben aber 14,2 kW!
Habe ich hier einen Hänger, oder ist das richtig? Unsere Pumpe läuft nur 1000 h im Jahr, wenn ich das anhand der Stromverbräuche ermittle-das ist doch viel zu uneffektiv-oder? Kann man das irgendwie effektivieren, z.B durch veränderte Schaltzeiten?
Außerdem habe ich beim Stöbern im Forum gelesen, dass der Pufferspeicher eigentlich totaler Käse ist, da die träge Fußbodenheizung als Puffer ausreichen würde. Stimmt das?
Es wäre echt toll, wenn mir jemand Auskunft geben würde. Da gibt man sich so eine Mühe und dann sowas...
Viele Grüße
Nicole