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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Wärmepumpe "Vialto" Walter Meier

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo!

Uns wurde im Rahmen eines schlüsselfertigen Hauses die Wärmepumpe "Vialto" von Walter Meier angeboten.

Hat jemand Erfahrung mit dieser Pumpe oder kann etwas darüber sagen?

Vielen Dank im voraus.

Christian

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Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

Ein kleiner Rundblick auf der Website lässt erkennen, dass es sich um eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe handelt, scheinbar aus japanischer Fertigung. Das Fabrikat der Wärmepumpe ist häufig zweitrangig, an erster Stelle steht die fachgerechte Planung und optimale Umsetzung des WP-Konzepts.

Man sollte wissen, dass eine Wärmepumpe nicht perse energieeffizient ist. Eine Wärmepumpe macht in Häusern mit mittelmäßigen Dämmstandard weniger Sinn. Die Wärmeübergabe sollte idealerweise über eine Flächenheizung (Fußbodenheizung, Wandheizung, Deckenheizung etc.) und nicht über konventionelle Heizkörper erfolgen. Das hängt mit der Vorlauftemperatur zusammen, Flächenheizungen können in besonders gut gedämmten Gebäuden mit einer sehr niedrigen Vorlauftemperatur gefahren werden. Und Wärmepumpen brauchen eine niedrige Vorlauftemperatur, weil dann der Wirkungsgrad des Verdichterprozesses am besten ist. Temperaturen über 45° beungünstigen den Wirkungsgrad der Wärmepumpe, das Verhältnis von Eingangs- zu Ausgangsleistung (Arbeitszahl) verschlechtert sich dann zunehmend.

Folgende Broschüren sollten für eine Kaufentscheidung herangezogen werden.

Planungshilfe - Wärmepumpen-Checkliste
http://energie-effizientes-haus.de/Daten/WM-BW-Checkheft-Waermepumpe.p...

Wärmepumpen - Top oder Flop? Die Voraussetzungen müssen stimmen.
http://energienetz.de/de/Zuhause/Heizen/Waermepumpen__293/...

Bauen für die Zukunft - Informationen für den Neubauinteressenten
http://energie-effizientes-haus.de/html/infos_prospekte_versandservice...

Gruß

Thomas Heufers

_________________
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...

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Hallo Herr Heufers,

vielen Dank für Ihre Antwort.
Das Haus würde über Fußbodenheizung verfügen, wäre mit KS + Wärmedämmung und 3-fach Verglasung gebaut (Kfw 60).

Wir waren gestern noch bei einem anderen Anbieter, der Gasheizung (in unserem Fall Flüssiggas) + Solar für WW favorisiert. Er meinte man sollte lieber mehr Geld in die Dämmung stecken, als in aufwendige Heizsysteme.
Wir würden dann zusätzlich noch einen Schwedenofen einbauen.

Was ist von dieser Lösung zu halten?

Es wäre nett, wenn Sie mir nochmal antworten könnten.

Mfg
Christian

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Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

xanadu1269 hat Folgendes geschrieben:
Das Haus würde über Fußbodenheizung verfügen, wäre mit KS + Wärmedämmung und 3-fach Verglasung gebaut (Kfw 60).
Optimal ist ein U-Wert der Außenwand von kleiner 0,15 W/m²K, ähnlich sollte es sich beim Dach verhalten, gegen Erdreich sollte ein U-Wert von kleiner 0,2 W/m²K angestrebt werden.
Wärmebrücken bei aufliegenden Erdgeschosswänden gegen die Sohlplatte sollten durch technische Lösungen vermieden werden.

Wärmebrückendämmstein zur Vermeidung von Wärmebrücken unter lastabtragenden Bauteilen
http://www.foamglas.de/download/anwendung/Foamglas_TR4_1.pdf...


xanadu1269 hat Folgendes geschrieben:
Wir waren gestern noch bei einem anderen Anbieter, der Gasheizung (in unserem Fall Flüssiggas) + Solar für WW favorisiert. Er meinte man sollte lieber mehr Geld in die Dämmung stecken, als in aufwendige Heizsysteme.
Flüssiggas ist i.d.R. teurer als Erdgas. Flüssiggas kommt eigentlich immer dann in Frage, wenn man nicht im Erdgas-Versorgungsgebiet liegt. Wenn man einen sehr niedrigen Energiebedarf hat, kann man die höheren Kosten für das Flüssiggas vernachlässigen.

xanadu1269 hat Folgendes geschrieben:
Er meinte man sollte lieber mehr Geld in die Dämmung stecken, als in aufwendige Heizsysteme.
Richtig, diese Aussage halte ich für sehr weitsichtig. Mit entsprechend guter Dämmung wird der Energiebedarf des Gebäudes von vornherein reduziert. Die Heizlast der Wärmetechnik fällt auch geringer aus, das heißt die Investition in die Wärmetechnik wird entsprechend niedriger. Die zukünftigen Betriebskosten sind perse niedriger.

xanadu1269 hat Folgendes geschrieben:
Wir würden dann zusätzlich noch einen Schwedenofen einbauen.
Bei einem hochwärmegedämmten Gebäude wird diese Wärmequelle zu einem Hitzeproblem. Bei einer Wohnungslüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sollte ein Bypass berücksichtigt werden, damit man die überschüssige Wärme direkt ohne Wärmerückgewinnung abführen kann.
Wenn im Haus eine Wohnraumlüftungsanlage und ein Holzofen eingesetzt wird, sollte man im Vorfeld immer den Schornsteinfeger um Rat bitten, hier sind besondere Vorkehrungen zu treffen.

Gruß

Thomas Heufers

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Benutzer-Profile anzeigen http://www.123-energiesparen.de Antworten mit Zitat
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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo,

wir haben schon über 50 Anlage von Walter Meier im Betrieb.
Einige schon 2 Winter.
Bisher hatten wir noch keine nennenswerten Probleme.
Die Anlagen sind sogar im Altbau mit Heizkörpern in kalten Regionen eingebaut und funktionieren super und sparsam.

Gruss

http://www.123-energiesparen.de...

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