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Forum Bioenergie: Biomasse

Thema: Neubau nach kfw 60

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HeizerThomas

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Anmeldedatum: 06.05.2009,
Beiträge: 26
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Hallo Leute,

ich plane einen Neubau nach Kfw 60 mit ca. 130m². Ich möchte einen Kamineinsatz mit Wassertaschen einbauen. Zusätzlich möchte ich eine Gastherme einbauen. Welche Produkte und Erfahrungen könnt ihr mit mir teilen.

Im vorraus vielen Dank !!!!

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Thomas Heufers

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Anmeldedatum: 21.07.2006, Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1982
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

Seit 01.04.2009 heißt es nicht mehr Energiesparhaus KfW 60, sondern unter gleichen Bedingungen Effizienzhaus 70.
http://energie-effizientes-haus.de/Daten/KfW-Effizienzhaeuser-Erlaeute...

Bezüglich der Anlagetechnik könnte ich Dir Empfehlungen aussprechen, aber Du musst auch einen Fachhandwerker haben, der Dir dies einbaut. Da jeder Fachhandwerker seine Vorlieben hat, kann die Argumentation recht unterschiedlich ausfallen.
Ich würde bei dem Kaminofen mit Wassertasche auf Gerco verweisen, siehe folgende Informationsbroschüre.
http://energie-effizientes-haus.de/Daten/Informationsbroschueren/Gerco...

Nur Frage ich mich, was das für ein Effizienzhaus 70 ist, wenn da ein Holzofen zur Polierung des Primärenergiebilanz eingebaut wird.
Im folgenden Dokument ist der Zusammenhang von Primärenergiebedarf bei Wohngebäuden nach Energiesparhaus- bzw. Effizienzhausstandard erläutert.
http://energie-effizientes-haus.de/Daten/Energiesparhaeuser-und-Passiv...

Wer heute baut, sollte die Frage nach U-Werten der Gebäudehülle (Dach, Wand, Bodenplatte, Keller, Fenster etc.) stellen, um sein Gebäude zukunftsfest zu bauen. Durch eine hochwärmegedämmte Gebäudehülle geht nur sehr wenig Energie verloren. Das bedeutet, dass der Energiebedarf in einem solchen Gebäude perse sehr niedrig ist, man also sehr wenig Energie verbraucht und wirklich Energie spart.

Die Infobroschüre "Bauen für die Zukunft" geht auf den Schwerpunkt des energieeffizienten Bauens ein und sollte von jedem Bauwilligen gelesen werden.
http://ecotec-energiesparhaus.de/html/infos_prospekte_versandservice.h...

Gruß

Thomas Heufers

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Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
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Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 07.05.2009 19:16, insgesamt einmal bearbeitet

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HeizerThomas

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Anmeldedatum: 06.05.2009,
Beiträge: 26
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Hallo,

vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ich muß aber meine Frage nochmal konkretisieren !! In wie weit ist es möglich einen Neubau nach Kfw70 mit einem Holzofen ( mit Warmwasseraufbereitung ) mit Warmwasser und Heuzwärme zu versorgen. Meine Frau ist mit den Kindern zu Hause und könnte den Ofen
über den ganzen Tag in Betrieb halten. Wie weit kann man mit so einem einfachen Heizsystem kommen ??? Wie groß müßte die Leistung von so einem Ofen sein ?? Oder erhoffe ich mir viel zu viel ??

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Thomas Heufers

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Beiträge: 1982
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Praktisch stellt dies kein Problem dar. Man kann mit einem wassergeführten Holzscheitofen grundsätzlich den gesamten Wärmebedarf abdecken. Entscheidend ist, die Leistungsabgabe des Ofens und der Wärmebedarf für Warmwasser und Heizung müssen aufeinander abgestimmt sein.
Selbst bei längerer Urlaubsabwesenheit kann über eine Heizpartone im Pufferspeicher der Frostschutzbetrieb gewährleistet werden.

Bei einem solchen System macht aber in jedem Fall eine Solaranlage Sinn, wer will schon im Sommer ständig den Ofen in Gang halten.

Gruß

Thomas Heufers

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HeizerThomas

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Beiträge: 26
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Hallo Herr Heufers,

vielen Dank für die Info. Ich habe mich schon bei verschieden örtlichen
Firmen umgeschaut. Leider war ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden.
Ein wasserführender Kaminofen wurde mir mir 3Kw Strahlwärme und 9 Kw
Wasser seitig angeboten. Ist das ausreichenden ( für 4 Personen und 130m²) ??? Ich könnte mir vorgestellt den Kaminofen mit Solar zu unterstützen und für die ganz kalte Zeit mit einer Gastherme noch zu unterstützen. Oder schieße ich damit wieder weit über´s Ziel hinaus ??
Wie groß müßte der Pufferspeicher sein, um die Anlage richtig zu betreiben.

Vielen Dank für Ihre Mühe !!

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Thomas Heufers

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Beiträge: 1982
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An erster Stelle steht eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, anhand dieser kann kann die maximale Leistungsanforderung in kW (Gebäudeheizlast) bestimmt werden.
Dann muss man schauen, welcher wassergeführte Kaminofen zum Einsatz kommen kann.
Für Spitzenlasten sollte eigentlich bei diesem System keine Gastherme erforderlich sein, aber bei längerer Abwesenheit könnte eine kleine Gastherme vollautomatisch den Frostschutzbetrieb übernehmen.
Die Auslegung des Pufferspeichers ist von den individuellen Gegebenheiten (Solaranlage, Wärmebedarf etc.) abhängig.

Gruß

Thomas Heufers

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