Hallo alle zusammen!
Also folgende Problematik: Die alte Ölheizung ist im Eimer (Wassereintritt in Brennraum) und da die Öltanks sowie der Tankraum in einem renovierungsbedürftigen Zustand sind soll auf Gas + (falls sinnvoll) Solar für Warmwasser umgestellt werden. Fachwissen fehlt größtenteils , und manch Handwerker empfiehlt nicht immer die optimale Lösung... Also bin ich für jeden guten Rat dankbar.
Eckdaten: gut 200 qm Wohnfläche, Baujahr 1910 mit Erweiterung Dachgeschoss 1980 sowie Isolierung + neue Fenster in einem exponierten Raum 2007. Im Dachgeschoss sowie Gebäuderückseite alle Fenster Zweifachisolierglas 1980, zwei Fenster 2007. Gebäudevorderseite Fenster teils Isolierglas um 1970-1980 teils alte "doppeltverglaste Fenster zum aufklappen". Keine Fassadendämmung. Bisher ca. 3000-3500l Heizöl pro Jahr in Viessmann Ölheizung Bj.1986 mit Weishaupt Brenner Bj. 1996. Zusätzlich 1-2 Raummeter Holz pro Winter im offenen Kamin im Dachgeschoss. Bislang 4 Personen im Haushalt. Zukünftig 2-5 Personen (je nachdem ob Vermietung, pflegebedürftige Verwandschaft).
Meiner Vermutung nach wäre es natürlich sinnvoll erstmal kräftig zu dämmen, aber aufgrund Geldmangel und jetzt akut kaputter Heizung wird das warten müssen...
Vorschlag vom bislang sehr vertrauenswürdigen Sanitärfachmann:
Buderus Logaplus W9S Paket - Gas-Brennwerttherme mit 25KW
mit 500l Speicher, da somit gut Erweiterung für Solar machbar.
Taugt das Dingens was es verspricht? Ist es sinnvoll jetzt gleich Solaranlage mit zu verbauen oder besser abwarten oder macht Solaranlage finanziell in unserem Fall überhaupt keinen Sinn? Falls Solar: Auch das passende Buderus Solarpaket oder anderer Hersteller? Wieviel Quadratmeter Kollektorfläche?
Spielt es bei KfW/Bafa-Krediten eine Rolle ob gleich Solar mitverbaut wird? Konnte bislang nur ersehen, dass es bei gleichzeitigem Einbau zusätzlich zur Solarförderung noch Kesseltauschprämie & Pumpenprämie geben würde...
Wie Ihr seht Fragen über Fragen...
Vielen Dank schonmal für alle konstruktiven Ratschläge!