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Bekramo
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Beitragvon Bekramo » 07.06.2009 15:01 Uhr

Regelstrecke und Ladepumpe sind fest in der Gasheizung verbaut ?

Oder ist es wie auf den Zeichnungen zu sehen?

Also so wie es auf den Zeichnungen Dargestellt ist wird es wohl nicht funktionieren.
Ich habe leider momentan nicht die Moeglichkeit das aus zu Drucken, bin aber ca. in 1 Woche wieder zu Hause.
Dann kann ich dir eine Zeichnung machen.

Achso welche Ladeeinheit moechtest du fuer den Feststoffkessel nutzen ?



Gruss Jens

DC
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Beitragvon DC » 13.06.2009 11:50 Uhr

Im Moment ist die Regelung bei warmen Pufferwasser so wie in Bild 1 und bei kaltem Pufferwasser so wie in Bild 2. Die Brauchwasser- und Heizungspumpe befinden sich wie in der Zeichnung über dem Mischrohr, die Regelung hierfür sitzt mit in/ an der Gasheizung. Der Holzofen/Festbrennstoffkessel wird im Moment über ein Thermovar Ladeeinheit betrieben (sollte auch so bleiben, wäre schade um das Geld), dummerweise ist die Ladeeinheit noch mit einer Schwerkraftklappe versehen. Dies ist natürlich sehr unpraktisch wenn man den Ofen anheizt und die Ladepumpe von der Thermovar Ladeeinheit nicht mehr gelaufen ist. Ich hatte mir inzwischen auch die Anschlussempfehlung von dem Festbrennstoffkesselhersteller schicken lassen, danach würde die Hydraulik folgendermaßen aussehen.
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Kreis1ma.jpg
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TolleBrikett
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Beitragvon TolleBrikett » 17.07.2009 10:16 Uhr

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Beitragvon solgross » 15.07.2010 15:55 Uhr

Hallo DC,

ich habe mit Interesse alle Beiträge gelesen und da ich in meinem Haus
eine Holzheizung habe und seit 15 Jahren Holzheizungen plane und
vertreibe, glaube ich ein fachmännisches Urteil abgeben zu können.

Vorab möchte ich noch allen Kritikern sagen, dass das hydraulische
Schaltbild in Ordnung ist und dass weitere Ventile unsinnig sind und
jetzt gehe ich auf dein Schreiben ein.

Die Funktion des Schaltbildes möchte ich noch kurz erläutern, im rechten
Teil des Bildes sehen wir den Holzkessel mit der Thermovareinheit und
dem Pufferspeicher, die Thermovareinheit wird eingebaut um die Lebens-
dauer des Holzkessels zu verlängern, da sich im Holz immer Restfeuchte
befindet und diese verursacht Kondenswasser an der Kesselwandung und
dies wiederum erzeugt Rostfraß. Die Thermovareinheit läßt erst dann
abgekühltes Heizungswasser in den Holzkessel strömen, wenn ca 70°C
an der Rücklaufanhebung vorhanden ist, erst dann wird der Weg in
Richtung Pufferspeicher geöffnet und kühlers Heizungswasser wird
beigemischt, d.h. in der Anheizfase wird das Heizungswasser nur im
Bypaß durch den Holzkessel gepumpt.
Im linken Teil des Schaltbildes befindet sich die konventionelle Heizung,
d.h. das Heizungswasser wird für den Heizkreis und den BW-Wärme-
tauscher im Gasbrenner erwärmt, das Heizungswasser wird über die
Pumpen an die Verbrauchsstellen befördert und gelangt abgekühlt auf das
Mischerrohr und von da zum 3-Wegeventil und diese wird von der Steuer-
einheit geregelt.
Ist die Temperatur im Pufferspeicher höher als die Temperatur im Mischer-
rohr,dann wird der Rücklauf auf den Pufferspeicher nach unten geschaltet
( Bild 1 ) und oben aus dem Pufferspeicher wird das warme Heizungswasser
in den Gaskessel befördert, der Gaskessel hat einen Thermostat und wenn
das Heizungswasser die Temperatur hat, die am Thermostat eingestellt
ist, dann startet der Brenner nicht, sollte die Temperatur geringer sein,
dann heizt der Brenner auf die gewünschte Temperatur.
Ist die Puffertemperatur geringer als die Temperatur im Mischerrohr, dann
bleibt das 3-Wegeventil im stromlosen Zustand ( Bild 2 ) und die Verbracher
werden nur über den Gaskessel versorgt.

Wenn das 3-Wegeventil richtig eingebaut ist und die Fühler S1 und S2
richtig positioniert sind, dann ist eine ungewollte Erwärmung des
Pufferspeichers nicht möglich.

Weiterhin möchte ich dir noch mitteilen, dass die Temperaturanzeigen
sehr träge sind und oftmals nach Zeitverzögerungen korrekt anzeigen, da
über Anlegefühler oder kurze Tauchhülsen gemessen wird.
Du solltes auf alle Fälle überprüfen mit welcher Temperatur das Wasser
in den Holzkessel einstörmt.

Da du bei deinem Kessel von einer Feuerungsklappe schreibst, gehe ich
davon aus, dass es sich dabei um einen Naturzugkessel handelt, dies
ist eine Technik von Vorgestern ( sehr schlechter Wirkungsgrad, hoher
Holzverbrauch ), du hättest dir besser einen modernen Holzvergaserkessel
zugelegt, diese arbeiten mit Wirkungsgraden von über 90%, dadurch
wäre dein Holzverbrauch und die Abgastemperatur erheblich geringer.
Bitte überprüfe auch noch ob in Deinem Kamin ein Zugbegrenzer eingebaut
ist, denn dieser kann die Abgastemperatur auch reduzieren.

Günstige Holzvergaserkessel findest Du unter www.solgross.de

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