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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Heizkosten pro Jahr für eure Heizung

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nicnac

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 15.12.2006,
Beiträge: 56
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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
hallo

aus purer neugier und um denn eigenen verbrauch besser einordnen zu können würde mich interessieren was ihr im jahr an kosten für die heizung habt.
mich würde auch interessieren wieviel eure heizung gekostet hat (ohne einbau).

heizung stiebel lwa 303
125 qm³ bewohnt von 4 personen.
stromverbrauch 8300 kw
heizkosten € 1300.-

die heizung kostete neu € 8000.-

gruß

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roro

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 29.11.2006,
Beiträge: 946
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185 qm KfW50 + WW für 4 Personen.

Verbrauch 2008: 2533 kWh mit 19ct (Atomstromfreier CO2-neutraler Anbieter)= 481 EUR

Kosten Heizung (ich habe nur einen Gesamtpreis, Siemens LA7M + FBH 185 qm + Brauchwasserspeicher+Installation und Abnahme): 21000 EUR

_________________
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Thomas Heufers

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 21.07.2006, Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1982
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Wenn man die nackte Wärmepumpe als Heizung bezeichnen kann, dann hat unsere Heizung auch in etwa 7. - 8.000 Euro gekostet.

Energieverbrauchswerte & Nebenkosten - Luft-/Wasser-Wärmepumpe THZ 303 SOL in einem gut wärmedeämmten Energiesparhaus KfW 40 vgl. Effizienzhaus 55 sind unter folgendem Link nachzulesen.
http://ecotec-energiesparhaus....rgieverbrauch_waermepumpe.html


2008 - 31,67 Euro/Monat - Kilowattstunde 19 Cent inkl. Mwst.
2007 - 26,00 Euro/Monat - Kilowattstunde 17 Cent inkl. Mwst.
2006 - 27,29 Euro/Monat - Kilowattstunde 16 Cent inkl. Mwst.


Übrigens seit 2009 auch aus regenerativem Naturstrom.

Gruß

Thomas Heufers

_________________
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...

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nicnac

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Anmeldedatum: 15.12.2006,
Beiträge: 56
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@heufers ok bei kfw 40 muss man ja auch ganzklar die mehrkosten für die dämmung berücksichtigen.
ich veranschlage minimum € 10.000.- was aber nicht reichen wird.

gruß

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Oswald

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Anmeldedatum: 16.12.2008,
Beiträge: 495
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hallo...

nicnac hat Folgendes geschrieben:
@heufers ok bei kfw 40 muss man ja auch ganzklar die mehrkosten für die dämmung berücksichtigen.
ich veranschlage minimum € 10.000.- was aber nicht reichen wird.

gruß



Nö! Wieso? Es ging doch klar um die Heizkosten.

Wenn ich anfange und Vergleiche ne Wellblechhütte mit einem modernen Haus bei den höchst unterschiedlichen Erstellungskosten, dann müsste nach Deiner Berechnungsmethode ja die Wellblechhütte schlechthin DIE Wohnalternative sein, wenn es um Heizkosten geht.

Nach meinem Empfinden ist es aber überhaupt nicht so.

Allerdings finde ich die Kosten für die Heizkörper oder die FBH gehören schon mit rein.

Grüsse
Oswald

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nicnac

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 15.12.2006,
Beiträge: 56
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hallo oswald

ein kfw40 haus baue ich mir ja um niedrige heizkosten zu haben und die sind nur durch entsprechende mehrkosten in der dämmung, u-werte der fenster usw zu haben.
das ist ja das selbe wenn du 10 raummeter holz verfeuerst und dann sagst - ja du wolltest nur die kosten für die heizung haben.
die kosten für holz fliesen ja indirekt da mit rein.

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Oswald

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 16.12.2008,
Beiträge: 495
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also......


entweder wir vergleichen hier Heizkosten ....

das ist ein Betrag in einer Währung, der sich aus verschiedenen Positionen zusammensetzt, die was mit Heizkosten zu tun haben.....
Dann fliegen aber alle Investitionskosten raus.


oder wir vergleichen das Verhältnis von Investitionskosten zu Heizkosten, dann kann man evt. drüber streiten welche Positionen dazugehören.

Im Beitrag zuvor wurde ja nicht von zusätzlichen nicht angegebenen Heizkosten mit Holz gesprochen sondern von einer Dämmung, die mit den Heizkosten erst mal rein gar nichts zu tun hat.
Sicherlich wirkt sich eine gute Dämmung auf die Heizkosten aus aber der Parameter wird einmal eingestellt und ändert sich hoffentlich nicht im Laufe der Zeit.

Also wenn die Dämmung mit rein soll, dann muss das ganze Haus mit rein, weil ja die Wände vom NICHT-KfW40-Haus auch was dämmen.

Wenn aber das ganze Haus rein kommt, dann müsste man die Hauskosten auf ein Einheitshaus runter brechen, weil man nämlich ein Haus mit 150m² WOhnfläche von 100000,- -500000€ teuer bauen kann! ;-.)

Die Rechnung wird also Mumpitz!

Grüsschen
Oswald

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wiesenthaler

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Anmeldedatum: 11.12.2008,
Beiträge: 73
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Ich gebe oswald recht und hinzu kommt, dass man Heizkosten sowieso nie direkt vergleichen kann, es sei denn man hat zwei identisch gebaute Gebäude mit gleichem Nutzerverhalten, aber wo gibts das schon. Wer es (wie wir) gerne wärmer hat, zahlt natürlich mehr. Insofern bin ich mit den 725 Euro im Jahr 2008 für unsere 238 qm Gebäudenutzfläche mehr als zufrieden.

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eqd

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 10.01.2008, Wohnort: München
Beiträge: 87
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Ein herzliches Servus an alle . . .

Nun die Heizbetriebskosten beinhalten meiner Meinung nach auch die Amortisation und Tilgung der Anlage, den Baubeitrag fürs Brennstofflager, den Heizraum, für Be- und Entlüftungs-Schächte, etc., inkl. der Heiznebenkosten wie gesetzliche Kontrollen, Service, Unterhalt und Wartung. Da gebe ich wiesenthaler Recht!

An Thomas Heufers – super Darstellung und tolle Leistung deiner Heizung unter http//ecotec-energiesparhaus.de/html/energieverbrauch_waermepumpe.html Very Happy


Nur die Heizbetriebskosten zu vergleichen ist sicherlich auch der falsche Weg.

Jedes baugleiche Haus hat den selben Energiebedarf, jedoch das Lüftverhalten der Nutzer, die gewählte Wohnraumtemperatur, etc. wird danach nicht mehr nachvollziehbar sein. Oder weiß jemand von Ihnen, wie lange seine Tochter, Sohn, Gattin, nach dem Duschen das Bade-Zimmerfenster hat schräg stehen lassen?

Meiner Meinung nach ist es viel wichtiger die Leute davon zu überzeugen, endlich weniger fossile Brennstoffe wie Erd-Öl oder -Gas fürs Heizen einzusetzen, dafür verstärkt auf erneuerbare Energieformen zu setzen. Unsere natürlichen Ressourcen sind endlich – darum sollten wir behutsam mit diesen umgehen.

LG eqd

_________________
nur die Energie die ich nicht verbrauche, ist effektiv CO2-Neutral Wink

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Oswald

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 16.12.2008,
Beiträge: 495
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hallo nochmal....

Meiner Meinung nach ist es einfach sehr kompliziert zwei Häuser in Unterschiedlicher Bauweise an unterschiedlichen Standorten mit unterschiedlicher Dämmung so einfach zu vergleichen!

Das gleiche Haus an der Nordseeküste, im Hochschwarzwald und im Rheingau wird im selben Winter völlig andere Verbrauchswerte aufweisen.
Ganz zu schweigen ob 1 Mensch oder 10 Menschen in dem Haus wohnen.
Ob die alle 5x oder 100mal (mit Waschzwang) ihre Hände am Tag waschen.
Ob sie jeden Tag baden oder nie....
Ob sie gern bei offenem Fenster schlafen oder eine kontrollierte Be-und Entlüftung mit WRG haben und trotzdem das Fenster aufreissen.
Wenn man die Dämmung mit berücksichtigen will, dann kommen bei unterschiedlichen Bauträgern für den gleichen U-Wert auch völlig unterschiedliche Preise zu Tage.

Man kann hier nur mit einem pauschalem Ansatz ran!

Das bedeutet:
Eigentlich kann nur eine Energiebedarfsberechnung des Gebäudes und die eingesetzte Heiztechnik incl. ALLER Betriebskosten und vielleicht aller Investitionskosten hier rein.
Selbst da kaufen sich verschiedene Leute bei verschiedenen Herstellern oder Heizis die gleiche oder verschiedene Heizsysteme zu völlig unterschiedlichen Preisen ein.
Wie soll man da noch eine korrekte Rechnung der Investitionskosten vergleichen?

Sonst vergleichen wir hier immer Äpfel mit Birnen!

Ein vereinfachter Ansatz wäre es den Energieverbrauch je m² und Jahr als Einheitsgrösse zu verwenden.
Alle Wärmeerzeuger mit ihren Energieverbräuchen addieren und die Betriebskosten dieser aller mit einzubeziehen.

Da wird dann eine Zahl X,- € je m² im Jahr rauskommen.

Das lässt sich halbwegs vergleichen.

Grüsse
Oswald

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Oswald II.

Erfahrung:
Anmeldedatum: 10.08.2009,
Beiträge: 2
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Hallo,

zahle für meine 55qm Wohnung:

Heizkosten 733,83 €
Warmwasserkosten 230,44 €

Es wurden im Jahr 2008 Funkheizostenverteiler an jedem Heizkörper angebracht.


Mit freundlichen Grüßen
Oswald II.

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GMil

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 29.02.2008, Wohnort: Nähe Fürth / Bayern
Beiträge: 671
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So wie es bis jetzt aussieht, wird meine WP in dieser Saison mit deutlich weniger Strom auskommen als im 1. Jahr, und das trotz des deutlich kälteren Winters. Grund dafür sind einige elektronische Anpassungen, die ich in Zusammenarbeit mit dem Hersteller vorgenommen habe.

Ich peile demnach unter 8.000 kWh an für meinen ungedämmten Altbau aus 1987, mit 55 °C-Radiatoren (ohne FBH) bei ca. 135 + 25 qm und 3 Personen. In ca. einem Monat habe ich die genauen Zahlen.

_________________
Gruß

Gerhard

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Tappi

Erfahrung: ***
Anmeldedatum: 15.07.2008,
Beiträge: 38
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Oswald II. hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

zahle für meine 55qm Wohnung:

Heizkosten 733,83 €
Warmwasserkosten 230,44 €

Es wurden im Jahr 2008 Funkheizostenverteiler an jedem Heizkörper angebracht.


Mit freundlichen Grüßen
Oswald II.



Hast du dich verrechnet??

Das ist ja der Hammer Confused

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zitana

Erfahrung:
Anmeldedatum: 18.08.2009,
Beiträge: 1
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Also ich zahle mittlerweile durchschnittlich 400 Euro im Jahr, während nicht soo stark auf den Verbrauch geachtet wird. Die o.a. Kosten erscheinen mir gar nicht so unrealistisch und wurden bestimmt nicht falsch berechnet, vermute ich jetzt mal. Denn gute Bekannte von mir zahlen ähnliche Summen und ärgern sich Schwarz-natürlich suchen auch sie jetzt nach einer neuen Lösung, vor allem, als ich ihnen schwarz auf weiss vorgelegt habe, was ich tatsächlich zahle pro Jahr.

_________________
Erdwärme...Erdwärme

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Franky71

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 24.09.2006, Wohnort: Brunnenregion / Nordbaden
Beiträge: 135
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Halte ich in einen MFH für realistisch, diese Heizkosten.
wieviel sind davon eigentlich fix und welche kann man wirklich dem Öl zuschlagen?
M.W. sind oft Ablese und Schornsteinfegerkosten, und sonstige Kosten bis zu 50%.

_________________
Kaum macht man's richtig, schon geht's.

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