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Oswald
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Beitragvon Oswald » 30.07.2009 19:41 Uhr

hallo

Also wenn nicht mehr als 55° vom Kollektor kommt kanns auch im Puffer keine 70° heiss werden.

Ich würde also da schon mal das Problem entweder bei der umlaufenden Wassermenge je Zeiteinheit schliessen oder aber einen Anlagen-Fehler im AUssenbereich?
Ich formuliere es absichtlich sehr vage, da es sich hier um alles möglich handeln kann.

Also die niedrige Kollektortemperatur liegt vielleicht an zu grosser Durchflussmenge am Kollektor? Das Wasser hat also nicht genug Zeit heiss zu werden?

Ich bin hierbei kein Profi und kann auch nur Vermutungen bzw. Schlussfolgerungen. Da sich aber sonst niemand zum Thema äussern will dacht ich, ich versuch mal ein wenig zu helfen.
Vielleicht ist ja ein Passender Hinweis dabei?
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Beitragvon Franky71 » 31.07.2009 16:44 Uhr

Folgendes abklären:

Stimmt die Flussrichtung? Der Temperaturfühler muss am Kollektorausgang sein.
Ist Verschattung ausgeschlossen?


Du schreibst etwas vom Turm, wie lang sind die Leitungen, und wie gut/schlecht isoliert, welcher U-Wert hat die Iso, vermutlich liegt das Problem hieren.

Soll ich mal vorbeikommen?
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Beitragvon carmaine » 01.08.2009 14:22 Uhr

Franky71 hat geschrieben:Folgendes abklären:

Stimmt die Flussrichtung? Der Temperaturfühler muss am Kollektorausgang sein.
Ist Verschattung ausgeschlossen?


Du schreibst etwas vom Turm, wie lang sind die Leitungen, und wie gut/schlecht isoliert, welcher U-Wert hat die Iso, vermutlich liegt das Problem hieren.

Soll ich mal vorbeikommen?




5,2 m2 Röhrenkollektor 25 meter vorlaufstrecke,Höhenuterschied Puffer /Kollektor ca 6m , 570 liter Puffer
durchfluß ist eingestellt auf 4 liter alles 200% isoliert.

Der Puffer wird trotz voller Sonneneinstrahlung von ca 10 uhr morgens bis 18 uhr Abends


keine Verschattung und d=200% steinwolle mit Alu

Fühler sitzt im Vorlauf.

habe jetzt den Durchfluß mal auf 2 L/M eingestellt mal schauen.
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Beitragvon zafi9 » 04.08.2009 13:31 Uhr

Hallo

Ich befasse mich schon länger intensiv mit Auswertungen verschiedener Solaranlagen (5 FK und 3 VRK Anlagen)

5,2m² VRK haben meist nur ca. 3m³ selektive Fläche , bei der Energie aufgenommen werden kann.

Der Sammler und der Zwischenraum wirken ja nicht aktiv.
Es kann nur die selektiv beschichtete innere Röhre aktiv Energie aufnehmen und übertragen.

3m³ aktive Aperturfläche sind nicht viel für 570L

Für den rel. hohen Durchfluss wird der Kollektor zu klein sein , um hohe Temperaturen bei einem 570L Puffer zu erzeugen.

Wenn Durchfluss verringern nicht hilft , musst halt die Kollektorfläche erweitern.

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Beitragvon Oswald » 04.08.2009 15:33 Uhr

hallo nochmal....


ich seh gerade, dass die VRKs ne Weile noch nicht angeschlossen waren (siehe Anfang des Threads)

Da kam ja leider keine Anmerkung der Profis....

Vielleicht hat das den Röhren doch geschadet!?

Grüsse
Oswald
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Beitragvon Franky71 » 10.08.2009 12:32 Uhr

carmaine hat geschrieben:zu spät....ist drauf.
Es sind Heatpipe.

Gestern wurde das Dach fertig gemacht und der Kollektor ist drauf.
Alter Wasserturm 60m hoch.



Also bei 60m brauchst du mehr als 200% isloierung

Was meint er mit VRK-noch nicht angeschlossen?

Etwas dass die Vakuum-Röhrenkollektoren noch gar nicht auf dem Dach sind?

:lol:

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Beitragvon carmaine » 10.08.2009 14:19 Uhr

der Turm ist 60 Meter hoch.......

der Kollektor ist angeschlossen und der Höhenunterschied ist ca 6m. Einfache rohrlänge 25m

auf nachfrage beim Hersteller wurde gesagt das die keinen schaden nehmen im trockenbetrieb......es gibt ja auch Sogenannte offene Anlagen.

aber am Problem hat sich nicht geändert auch mit 2l/m noch nicht.

Wenn die bafa zahlt reiße ich den Schrott wieder ab. :wink:

Der HB ist der auffassung das dach ist zu steil.???
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Beitragvon zafi9 » 13.08.2009 23:09 Uhr

Hallo

Im Haustechnikforum laufen momentan auch Threads bei denen sogar Betreiber von 10m² VRK Anlagen über zuwenig hohe WW Temperaturen klagen.

Einwandige VRK waren noch stärker als FK (es hatte mehr Apertur Platz da nur eine Glasröhre) , da diese aber Probleme mit dem Vakuumverlust hatten, werden jetzt doppelwandigew VRK erzeugt.
Die Reduzierung der Apertur durch eine 2 Röhre ,und bei billigeren Modellen der rel. weite Röhrenabstand , führen zu einer drastischen Leistungsreduktion aktueller VRK.
(VRK 55-60% Apertur FK ca. 90% Apertur)

Da Leistungsangaben immer von der rel. kleinen Aperturfläche ausgehen, fällt die Leistungsreduktion nur bei intensiveren Betrachtung von Leistungsdaten auf.
Der Brutto Eta0 liegt bei solchen Modellen dann nur bei 0,35 !

Ganz grob kann man sagen
VRK mit wenig Apertur (~55-60% der Bruttofläche) -25% zu FK
VRK mit viel Apertur (ca. 67% + CPC) -10% zu FK
VRK U Pipe (sehr teuer) gleichwertig zu gutem FK oder leicht besser.

Wenn der HB diesen Umstand nicht kennt , und nur von den aperturbezogenen Leistungen ausgeht , dann wird die Bruttofläche zu klein zum Puffervolumen gewählt.
(man kommt nicht auf die erforderliche Leistung)

Die Daten basieren auf Berechnungen des Testinstitutes SPF
(im Factsheet) wenn man hier die erforderliche Aperturfläche für Heizungsunterstützung (oder auch WW) in Bruttofäche umrechnet ,dann kommen erst diese Tatsachen heraus.
FK ca. 15-18m² , guter VRK mit CPC 18m², Standard VRK mit geringer Apertur ca 21-23m² Bruttoflächenbedarf !

Meine Auswertungen ergeben ähnliche Ergebnise.

hier einige zusammengefasste Daten vom Testinstitut SPF
http://profil.aon.at/a/filemanager.get/8673474/SpfWerte2.jpg
(Spalte erf. Bruttobedarf beachten !)

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Beitragvon oakgast » 04.01.2010 18:02 Uhr

Kommentar von "Pilz Horst" erstellt am 04.01.2010,17:51
Thema: Sonstiges(Erfahrung mit einem Produkt)

zum 3. mal innerhalb 7 Jahren sind bei meiner Anlage Paradigma Vacuumröhrenkollektoren geplatzt !!
Gesamt : 6 Vacuumröhren Preis je Stück ca.100,00 Euro .
( keine Gewalteinwirkung außen ).
Hat jemand ähnliche Erfahrung ?
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