Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Tools, Onlinerechner und Newsletter Diskussionsforum forum
NE-Häuser, Passivhäuser, Energiesparhäuser, Wärmedämmung, Lehmbau,...
GMil
Aktivität:sehr hoch
Benutzeravatar
Beiträge: 670
Registriert: 29.02.2008 12:48
Wohnort: Nähe Fürth / Bayern
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 1 Mal

Beitragvon GMil » 25.03.2009 22:45 Uhr

hartmut hat geschrieben:Diesen Hinweis/Tip (LW-Pumpe) habe ich auch schon von Gerhard bekommen(möchte mich dafür noch bedanken) und mich umgehend an (www.golden-energy.de) per Mail info@golden-energy.de gewand. Bisher aber keine Antwort bekommen..............


Hallo Hartmut,
Du kannst GE auch unter 0911-95082-0 erreichen (Vermittlung). Dort sollte man Dir einen kompetenten Partner aus Deiner Nähe nennen können.
Gruß

Gerhard

GMil
Aktivität:sehr hoch
Benutzeravatar
Beiträge: 670
Registriert: 29.02.2008 12:48
Wohnort: Nähe Fürth / Bayern
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 1 Mal

Beitragvon GMil » 25.03.2009 23:02 Uhr

sanni hat geschrieben:Hallo,

ich denke, dass eine Wärmepumpe nur Sinn macht, wenn die Dämmung stimmt? .......

Gruß
Sanni


Dieses Gerücht hält sich hartnäckig, aber ich sehe keinen Sinn dahinter: ist das Haus schlecht gedämmt, wurde bisher viel Öl gebraucht und es wird jetzt viel Strom gebraucht. Dennoch bleibt die Ersparnis zwischen Öl und WP prozentual gleich; in € gesehen ist die Einsparung bei schlechter Dämmung sogar höher.

Nehmen wir an, eine beliebige WP würde im Verbrauch ca. 40 % des adäquaten Ölverbrauchs einsparen (so erspart man sich im 1. Step die Berücksichtigung der schwankenden Ölpreise).

Brauchte das schlecht gedämmte Haus vorher z.B. 4.000 l Öl, wird es mit der angenommenen WP jetzt Strom in der Höhe von 2.400 l Öl benötigen. Die Ersparnis stellt sich also in 1.600 l Öl dar.

War das gut gedämmte Haus mit nur 2.000 l Öl zu heizen, wird es mit der gleichen WP-Sorte jetzt Strom im Wert von 800 l Öl einsparen.

Das Verhältnis bleibt also gleich, und daher spricht vom Verbrauch her absolut nix gegen die Befeuerung eines ungedämmten Hauses mit einer WP. Allerdings sind die Anschaffungskosten einer größeren WP im Verhältnis höher als etwa die eines größeren Ölbrenners. (Nur) aus dieser Sicht macht es evtl. Sinn, auch beim Althaus im Rahmen der Heizungserneuerung zumindest bestimmte Dämmmaßnahmen durchzuführen.

Ansonsten würde ich nur dann und dort dämmen, wenn und wo eine Sanierung von der Bausubstanz her nötig wird, denn wie gesagt, trotz aller Zuschüsse etc. ist nachträgliches Dämmen prozentual immer noch viel teurer als "besseres" Heizen.
Gruß

Gerhard
bob
Aktivität: gering
Beiträge: 25
Registriert: 28.08.2008 13:53
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon bob » 26.03.2009 14:01 Uhr

Hallo,
die Anschaffungskosten einer Pelletsheizung sind zur Zeit noch höher als die einer Öl- oder Gasheizung, was jedoch durch Inanspruchnahme der Förderungen fast ausgeglichen werden kann. Bundesweit gibt es eine erhöhte Förderung aus dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien: Sie beträgt für Pelletsheizungen jetzt 36 Euro (vorher 24 Euro) je Kilowatt Nennwärmeleistung, mindestens jedoch 1.500 Euro (vorher 1.000 Euro). Man muss einen Antrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einreichen. Die Fördermittel gleichen einen Teil der noch hohen Anschaffungskosten eines Pellet-Kessels aus. Informationen und Produkte (Pelletspeicher) findet man hier: http://www.mall.info/produkte/pelletspeicher.html



sanni hat geschrieben:Hallo,
wir haben ein 50er Jahre Haus in Hessen auf dem Lande und wollen energetisch etwas sanieren. Wobei wir nicht zu viel reinstecken wollen, da wir das Haus ggf. später verkaufen wollen und die Immobilienlage ist hier katastrophal, so dass wir nicht das wieder bekämen was wir reinstecken würden...

Also: es steht eine neue Heizung an, bisher Öl-Kessel fast 30 Jahre alt. Wir hatten an Öl-Brennwert-Heizung gedacht kombiniert mit Solarthermische Anlage und Scheitkaminofen im Wohnzimmer. Aussendämmung ist zu teuer. Mind. Dachboden und Kellerdecken sollen gedämmt werden, sowie Fenster im Obergeschoß neu, da diese noch kein Iso-Verglasung haben.
Dann sagt uns ein Energieberater, dass sich eine solarthermische Anblage nie rechnet...wir müßten auch ein Gestell hinstellen, da die Ausrichtung vom Dach Ost-West ist.
Ach ja unser Heizölverbrauch im Jahr sind ca. 2700l bei 115m2.
Dann waren wir beim Ofenbauer und dort kam uns der Gedanke von wegen Pelletofen mit Wassertaschen. Wir haben nicht soviel Platz Holz zu lagern...
Und irgendwie kommen wir mit der Planung nicht weiter- jeder sagt was anderes.
Kann mir jemand sagen was sinnvoll ist?
Liebe Grüße
Sanni

klausamsee
Aktivität: hoch
Beiträge: 184
Registriert: 23.03.2006 18:47
Wohnort: Bodensee
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon klausamsee » 26.03.2009 14:40 Uhr

GMil hat geschrieben:Dieses Gerücht hält sich hartnäckig, aber ich sehe keinen Sinn dahinter: ist das Haus schlecht gedämmt, wurde bisher viel Öl gebraucht und es wird jetzt viel Strom gebraucht. Dennoch bleibt die Ersparnis zwischen Öl und WP prozentual gleich; in € gesehen ist die Einsparung bei schlechter Dämmung sogar höher.

Es geht doch bei der WP nicht nur um die Energiemenge, sondern auch um das Temperaturniveau. Wenn ich einen ungedämmten Altbau habe, benötige ich eine hohe Vorlauftemperatur, weil nur so die Heizköper die benötigte Wärmemenge abgeben können. Die WP muß nun die Wärme von "Außentemperatur" auf die hohe Vorlauftemperatur anheben. Diese hohe Anhebung verschlingt viel Energie, der Wirkungsgrad der WP sinkt beträchtlich. Je niedriger die VL-Temp ist, umso effektiver läuft die WP.
Für eine Ölheizung ist es dagegen nahezu enerheblich, ob die VL-Temp bei 30°C oder bei 60°C liegt, die Flamme ist eh viel wärmer.

Vorherige

Zurück zu Bauen, energiesparendes Bauen



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n
 

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag



Sie lesen gerade die Forendiskussion: teilweise Sanierung vom 50er Jahre Haus-was machen???, ab Beitrag 10