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tango
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Beitragvon tango » 18.03.2009 17:45 Uhr

Hallo bin angehender Häuslebauer und möchte ausschliesslich mit Strom heizen. (Direktheizung)
Wenn ich mir zu 100% Ökostrom bestelle, erfülle ich damit dann die Anforderungen des EEG? Wer kennt sich da aus?

Danke für Eure Antworten!

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 18.03.2009 18:13 Uhr

Direktheizung - Möchtest Du Dich finanziell ruinieren?

Gruß

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Beitragvon bernhard geyer » 18.03.2009 19:28 Uhr

tango hat geschrieben:Hallo bin angehender Häuslebauer und möchte ausschliesslich mit Strom heizen. (Direktheizung)
Wenn ich mir zu 100% Ökostrom bestelle, erfülle ich damit dann die Anforderungen des EEG? Wer kennt sich da aus?

Ich hoffe doch nicht das man hier eine Lücke im Gesetz hat.

Aber ein Stromdirektheizung geht bei neubauten trotzdem. Einfach statt minimal 12cm Dämmung 24 oder 30 cm nehme und dann statt "normaler" 3fach verglasung Superteure Passivhausfenster - Dann klappt es auch mit der EnEV.
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Beitragvon tango » 18.03.2009 19:30 Uhr

Soll ein kleines Niedrigenergiehaus werden mit ca. 3kw/h. Die Anschaffung einer Direktheizung kostet gerade mal 2500€ incl. Warmwasser, und der der Verbrauch kann ja bei diesen U-Werten nicht dramatisch werden - sonst hat mich mein Architekt besch... also ich halte das eher für konkurenzlos billig! Da gibts keine Pupen, da dreht sich nix - kann somit auch nix kaputt gehen - eben nur die Stromkosten.

Das war allerdings nicht meine Frage!
Wer kann mir sagen ob ich allein mit Ökostrom die Auflagen des EEG erfülle?!

Danke
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Beitragvon bernhard geyer » 18.03.2009 20:24 Uhr

tango hat geschrieben:Soll ein kleines Niedrigenergiehaus werden mit ca. 3kw/h.

Dieser Wert sagt überhaupt nix aus. Ist dies der maximale Wärmebedarf bei -15 Grad Aussentemperatur nach DIN-Norm für die Heizlastberechnung? Und welche Wohnungsgröße wird es? Was sagt die Berechnung nach EnEv? Wird es KfW40/60 bzw. 50/75? Niedrigenergiehaus ist der Mindeststandard das ein Haus mindestens haben muß um überhaupt gebaut werden zu dürfen.
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Beitragvon Thomas Heufers » 18.03.2009 20:40 Uhr

Bitte lesen und verinnerlichen!
Elektrische Direktheizungen sind für den Dauereinsatz nicht zu empfehlen.
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Gruß

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Beitragvon Ruwer54 » 19.03.2009 08:45 Uhr

Thomas Heufers :
Du stellst nun schon zum X-ten mal den alten Text von der Verbraucherzentrale aus dem Jahr 2004 !!! mit den längst überholten Heizungen von EVO und anderen Exoten mit hohen Verbrauchswertenein. Es gibt inzwischen Energiesparende effiziente elektrisch betriebene Heizsysteme als die in dem von dir eingestellten Text dargestellten Alt-Versionen.

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Beitragvon Thomas Heufers » 19.03.2009 09:11 Uhr

Es war mir nicht bekannt, dass sich zwischenzeitlich die physikalischen Gesetze geändert haben. Aber ich gehe davon, dass sich nicht geändert hat.

Gruß

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Beitragvon Ruwer54 » 19.03.2009 09:53 Uhr

Hallo
Die physikalischen Gesetze haben sich sicher nicht geändert, aber die Wirkungsweise, Technik und Effezienz wurden enorm weiterentwickelt. So gibt es z.B. inzwischen Infrarot-Heizungen die es 2004 noch gar nicht gab. Hochaktuell sind nun auch Infrarot-Saunas und Infrarot-Wärmekabinen zur Gesundheitsförderung, gb es auch 2004 noch nicht. Warum soll man mit einer solchen komfortablen Heizungsart nicht auch Häuser und Wohnungen oder einzelne Zimmer heizen können ? Die in deiner Werbung angepriesenen eco-Holzhütten bekäme man sicher auch damit angenehm und günstig warm.

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Beitragvon fox » 19.03.2009 21:19 Uhr

Hallo Ruwer54,

wieviel spart man ein, wenn die Sauna anstelle des normalen E-Ofen mit einer Infrarot-Heizung betrieben wird?


MfG

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