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| heinblöd hat Folgendes geschrieben: | | Interessant finde ich den Link zum Spiegel, daß Pelletsnicht gar so Ökologisch sind wie man erstmal denkt (Herstellung,Transport,Bedarfssteigerung ect) | Dann darf man auch die Frage stellen, wie unabhängig der Journalismus ist, Werbung und Leserpublikum bestimmen die Redaktionstendenz.
Jeder Eingriff in den Wald zur Holzrückung ist ein störender Eingriff. Ich gehe erstmal davon, dass die meisten Waldbauern die nachhaltig Waldwirtschaften nicht so dumm sind, wie es der Spiegel und andere Quellen darstellen. Man kann und darf in einer Hanglage die Wurzeln nicht ausreißen. Der Wurzelbau dient nämlich zur Festigung des Untergrunds. Ausspülung des Waldbodens, Hang- und Erdrutsch wären fatale Folgen.
Objektiver wäre es gewesen, wenn man die Folgen von Braunkohleverstromung, die Eingriffe zum Abbau von Erdgas und Öl auf See und am Festland (auch im deutschen Wattenmeer), die gesundheitliche Belastung beim Abbau von Uran, Problematik der Entlagerung daneben gestellt hätte. Bei subjektiven Beiträgen muss man davon ausgehen, dass man ganz gezielt eine Stimmungslage gegen oder für etwas anregen will.
Übrigens, der Spiegel hat auch ein Umweltproblem, der Verbrauch von Energie, Wasser und der brutale Eingriff in den Wald für die Herstellung der Zeitung. Oder ist die Waldwurzel des Baumes doch für das Zeitungspapier des Spiegel abgebaut worden? Dann bekommt die Berichterstattung einen ganz andere Tendenz.
Gruß
Thomas Heufers
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Hallo in die Runde,
sollte jemand versuchen, die Holzheizung zu verteufeln?
Die meisten Fehler machen doch oft die Leute selbst, welche im Nachhinein über Rauch und Dreck meckern.
Rauch entsteht meistens, weil die Heizer nasses Holz zu verbrennen versuchen. Zwei bis drei Jahre sollte es schon ablagern, ehe es verfeuert wird. Der zweite grobe Unfug besteht darin, daß zum Anfang der Ofen gleich mit zuviel Holz bestückt wird. Mit einem kleinen Feuer anfangen und dann mit Verstand nachlegen, spart Qualm. Wer bei vollem Feuer die Zuluft reduziert, weil das Holz dann länger brennt, muß sich nicht über Rauch wundern. Holz muß mit leichtem Sauerstoffüberschuß verbrennen !!! Wenn ich sehe, wieviel Diesel und Elektroenergie im Verborgenen für Transport und Produktion verbraten werden, oh-oh-oh. Holztransporter verbraucht ca. 40l. DK auf 100 KM.
Für jede Kwh, die zum Zerhächseln,Trocknen und Pressen des Holzes gebraucht wird, müssen 2,5 Kwh im Kraftwerk verheizt werden( "Verluste" bei Energieumwandlung im Kraftwerk, Umspannwerk, sowie beim Transport in den Leitungen.
Das größte Problem sind Lobbyisten( Raffkes), die einige gute Sachen schon verhindert haben, weil sie ihnen keinen Gewinn bringen.  Manche Hersteller und Vertreter erzählen heute noch das Märchen vom Goldesel.
Zum Schluß kommt noch die Energie für die Produktion der neuen Heizungsanlage dazu, wenn ich die noch funktionierende Anlage verschrotten würde.
Armes Deutschland, wo soll das noch hinführen?
Viel Spaß, beim Diskutieren
Thomas
_________________ Die Sonne scheint kostenlos,hoffentlich nicht umsonst.
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Hallo,
seit Juni 2008 besitze ich nun eine Hargassner Pelletsheizung 15 kw mit Sauggebläse als Zuführung der Pellets (8 m). Wer unter meinem Nick sucht, wird auch die Daten des Verbrauchs finden. Monate vorher habe ich mich kundig gemacht, auch hier im Forum. Das war sehr gut, auch wenn die Forenbeiträge, wie auch hier, von Vorurteilen, Rechthabereien und "Unartigkeiten aus der unteren Schublade" nur so strotzen.
Sei's drum, auf alle Fälle wird man in manchen Dingen hellhörig.
Ich selber bin froh, auf Pellets umgesattelt zu sein, und die Hargassner läuft und läuft und....na Ihr wißt schon.
Und all die Dinge, die mir so prophezeit wurden, sind nicht eingetreten.
Wichtigste Voraussetzung ist allerding ein sehr kompetenter Heizungsbauer. Und hier muß man die Spreu (sehr viel) vom Weizen (wenige) trennen können.
Da hilft nur viel fragen, und auch etliches Glatteis legen. Mal schauen, ob "ER" dann richtig antwortet.
Dann klappt's auch mit dem Heizungsbauer...
freundliche Pelletsgrüße
heiderkehr
PS.: Hochinteressant ist es auch, die Beiträge eines Teilnehmers konzentriert zu suchen und dann zu lesen. Wow, wie in der Politik, >>drehbare Fähnchen zuhauf.
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Pellets werden mit Sicherheit aus Abfällen der Holzverarbeiter hergestellt, eventuell aus Brennholzstämmen die als Industrieholz nicht geeignet sind. Es funktioniert wie ein Fleischwolf wo die Späne durch eine Lochscheibe gegrückt werden. Die Sache wird durch den Druck sehr heiß. Aus dem gleichen Material (Zumindest Fichte und Tanne) werden Möbel, Hart, Spannplatten, Isolierstoffe hergestellt. Mein Eindruck ist, daß es sich eher um eine Entsorgung als um großen Verdienst handelt. Auf Dauer wird der Verbraucher aber auch eine Mafia im Rücken haben. mfG ja.
_________________ Josef
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hallo...
Also SO VIELE Holzabfälle wirds da wohl nicht geben!
Das stellt ja die bisherige "Holzindustrie" ad absurdum!
Welche "Abfälle" haben wir denn?
Sägemehl und Verschnitt....
Also wenn von einem ganzen Baum nach Abzug des Wurzelwerks und der Krone noch 50% übrig bleiben und davon noch mal 5% Rinde, die ja nicht zu Pellets verarbeitet wird (oder?) sinds nur noch 45%. Davon dann 5% für Pellets ist ja sehr wahrscheinlich, wenn man NUR "Abfälle" verwenden will.
BWI2 hat ein jährliches Rohholzaufkomen von 70,1 Mio m³ in Deutschland als potentiell möglich errechnet.
5% davon sind dann 3,5 Mio m²
In Deutschland waren es 2005 knapp 39 Mio Haushalte.
Selbst wenn nur 5% mit Pellets heizen wollten blieben jedem Haushalt NUR 1,95 m³ Pellets.
Damit kommt man wohl kaum über den Winter oder?
Von diesen "Abfällen" wollen dann ja noch Span- und OSB-Platten-Hersteller auch noch ein Stück vom Kuchen. Ganz zu schweigen von der Pressspanmöbelindustrie, die ja einen recht grossen Anteil an verkauften Möbeln inne hat.
Also:
Entweder muss MEHR als nur Abfälle zu Pellets werden, oder meine 5%-Schätzung ist völlig danaben.
Auf jeden Fall werden Pellets irgendwann nicht mehr preisgünstig sein, weil gar nicht so viel Holz in Deutschland vorhanden ist.
Wenn ich dann noch sehe, dass ich quasi einen Raum im Haus für die Lagerhaltung "opfern" muss, der auch mal eben rund 6m² a 1000,-€ je qm kostet, einen Schornstein (3000,-€) und den Schorni regelmässig brauche ( in 20 Jahren auch 4000,-€ bei gleichen Tarifen), die Pelletsanlage für (laut Thread-Initiator) 20000,€.
Da bin ich dann bei 33000,-€ ohne Pellets und weitere Betriebskosten in 20 Jahren.
Preissteigerungen nicht eingerechnet.
Also lohnt DAS wirklich im Vergleich zu Gastherme oder Wärmepumpe!?!?!?!?
Grüsse
Oswald
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bevor ichs vergesse....
Ein guter Bekannter von mir hat ein mittelgrosses Sägewerk und spielte mit dem Gedanken eine Pelletspresse anzuschaffen um die Unmengen an Sägemehl und Spänen zu "entsorgen" (wie sich mein Vorgänger ausgedrückt hat).
Er meinte der Investitionsspass zur "Entsorgung" liegt bei über 250000,-€!
Da müsste er VERDAMMT viele Pellets verkaufen.
Damit er die wettbewerbsfähig vertreiben kann braucht er auch noch einen Silo-LKW zum Transport und Minimum 2 weitere Arbeitskräfte, die bezahlt werden müssen.
Also gut und gerne 100000,-€ Überschüsse VOR Steuer im Jahr, damit sich das überhaupt rechnet.
Wenn es NUR "Abfälle" sind und die Herstellung fast nix kostet (was natürlich nicht so ist) und beim aktuellen durchschnittlichen Pelletpreis von 236,-€/t müsste er fast 424t Pellets im Jahr verkaufen. Wenn jeder Haushalt 6t braucht er 70 feste Abnehmer, die bei Ihm kaufen.
Bei nur 5% Pelletsnutzern braucht er ne Kleinstadt mit über 1400 Haushalten und muss der EINZIGE mit dieser Idee sein, um überhaupt nur nicht bankrott zu gehen.
Der "Abfall" müsste dann ganz schön teuer werden.
Grüsse
Oswald
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Nun,
ohne auf die sich selbst bestätigende Statistik meines Vorschreibers einzugehen  (lohnt sich nicht), darf ich doch bemerken; daß sich in unserem Großraum so einige Pelletshändler tummeln. Und alle verdienen nicht gerade schlecht. Natürlich handeln diese nicht NUR mit Pellets; sondern mit "Holz" im weitesten Sinne.
Man nennt dies, lieber Herr Oswald, Diversifikation. Und so wird aus einer betriebswirtschaftlichen Mischkalkulation eine solide Basis, mit, natürlich, Schwankungen regionaler und temporärer Art.
Und wenn das Ganze in allen Foren nicht so sehr ideologisch ausgeprägt wäre, ließe sich viel besser diskutieren.
Außerdem - was in 20 Jahren ist, oder noch später, da fragen wir doch lieber die bestinformierten Kreise der Finanzwelt.
DIE haben es uns ja jetzt bewiesen.
Übrigens:-gerne stelle ich noch Statistiken nach Wunsch und Gestus der vorherigen ein; da kann dann jeder sein "Recht" kriegen.
Freundliche Grüße
das wars zunächst
heiderkehr
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@heiderkehr
sehr schön.....absolut richtig.....und mal keine LINKLISTEN.......
könnte jetzt schon sagen was kommt...................
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na hallo...
Was ist an 70,1 Mio m³ Nutzholz im Jahr und dem gegenüber stehenden 39 Mio Haushalten bitte ideologisch?
Zum Glück wollen nicht alle Pellets verheizen, weil das nämlich auch gar nicht ginge.
Die Rechnung mit 30000,-€ kommt ja bestimmt auch gut hin oder?
Diversifizierung? Ja bei Dir vielleicht. Bei uns hat man vor Kurzem ein Pelletwerk eröffnet.
Also was ich da gesehen habe machen die NUR Pellets.
Also ich will jetzt nicht speziell Pellets veteufeln. Gelogen und geschönt wird bei Allen, egal ob WP, Gas, Öl oder Pellets.
Bei manchen sind die Nachteile und Vorteile halt schon länger bekannt und somit einer breiteren Masse zugänglich.
Dank der aufwendigen Lobbyarbeit diverser Fraktionen mit freundlicher Unterstützung durch Klimaforscher und unserer aktuellen Umweltpolitik werden meiner Meinung nach die eklatanten Nachteile der einzelnen Systeme ungenügend bekannt gemacht.
Ich weis nicht welchen "höheren Zielen" hier gedient wird aber meinen nicht!
Ich freue mich natürlich über Deine Statistiken, die vermutlich wieder etwas ganz anderes Beweisen.
Ich halte es da wie Churchill und vertraue nur DER Statistik, die ich selbst gefälscht habe.
In diesem Sinne.....
Guten Abend!
Grüsse
Oswald
PS: Auf Beifallklatscher bin ich nicht angewiesen. Schon gar nicht wenn diese eh schon durch persönliche Beleidigungen aufgefallen sind. Geh mal lieber nen Heizkörper montieren!
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Also: Es gilt als sicher, daß die Sägewerke für ihre Abfälle nicht viel mehr als Null bekommen und somit sind Pellets ein zusätzlicher Markt.
Praktisches Beispiel : Papierholz 1 Raummeter dürfte zur Zeit 25,00 € kosten, wisst Ihr was das bedeutet. Man muß sehr fleißig sein um pro Tag 4 Raummeter/ Mann zu machen. Baum fällen, entasten, herausziehen, ablängen, aufstappeln. Lohn für den Haufen Holz 100 €/ Tag, Motorsäge, Benzin, Kettenöl, Schlepper, am Abend Rückenschmerzen. Mit Vollernter bekommt man 5 €/ Raummeter. Waldhackgut ist praktisch unverkäuflich da der Preis den die Heizwerke bezahlen für häckseln draufgeht 160 €/Stunde, Transport extra. Natürlich ist Holz nicht in dem Ausmaß da um auch nur 10 % in Deutschland zu beheizen mfG. aj.
_________________ Josef
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