Huch, wo sind wir denn jetzt thematisch hingeraten?
Jep, die IR-Wärme ist dann "gefühlt einseitig", wenn man den (Dunkel-) Strahler nicht so lange eingeschaltet läßt, bis die gegenüber- und umliegenden Wände ebenfalls warm sind. Erst dann tritt nämlich der Wohlfühleffekt einer normalen Heizung ein; weswegen die Hersteller der Dunkelstrahler auch diese Betriebsart empfehlen. Für das schnelle Aufheizen sind Hellstrahler oder gar Heizlüfter besser geeignet, wenn man elektrisch heizen will. Die haben aber im Ggs. zum Dunkelstrahler
immer den "Grill-Effekt": vorne schwitzen, hinten sozusagen mit den Zähnen klappern

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Das heißt übrigens nicht, daß der Strahler 20 von 24 Std. laufen muß: ist die Bude erst mal warm, sorgt wie bei jeder Heizung der Thermostat für das Gleichbleiben der Raumtemperatur, und der Verbrauch ist neidriger als man ursprünglich befürchtete.
Meine Hütte wird bekanntlich von einer L/W-WP geheizt; das Redwell-Bild im Bad (Dunkelstrahler mit Motiv-Oberfläche) hat sich aber in seiner ersten Saison schon gut bewährt: es verbindet den Grill-Effekt mit einer echten Raumheizung, entweder als Alleinheizung in der Übergangszeit, wenn die WP generell nur noch fürs Brauchwasser läuft, oder als Zusatzheizung bei Extremkälte, weil mein aus Ölzeiten stammender Bad-HK dann etwas klein ist.
Aktuell bleibt z.B. die WP nachts ganz aus und der "Monet" hält das vorgewärmte Bad von 0 - 5 Uhr für etwa 1 kWh auf Temperatur. Das ist mir die Sache wert und allemal günstiger, als die WP sozusagen nur wegen des Bades nachts durchlaufen zu lassen, selbst mit zurückgeregelten Thermostaten in den anderen Räumen.
Ich gebe allerdings zu, daß eine Voll-IR-Heizung im ganzen Haus nicht mein Ding wäre. Daher meine Formulierung im 1. Posting, daß man "wissen sollte, was man tut".
@roro : ....... das gilt auch für mein Auto, das ich mir übrigens erst als Rentner zugelegt habe. In Litern pro Jahr brauche ich damit nämlich immer noch weniger als vorher zu Berufszeiten, weil sich meine Jahreskilometerzahl drastisch reduziert hat.
Inzwischen habe ich gottlob die Wahl, wann und wo ich fahren will, und nur deshalb scheint mir das Risiko von gelegentlichen Hochgeschwindigkeitsfahrten auch tragbar. Da geht es nur um den Spaß an der Freud', nicht etwa darum, schnell von A nach B zu kommen. Letzteres würde nur zu erhöhter Risikobereitschaft führen und womöglich Andere gefährden. Merke: Drängeln ist das Gegenteil vom Schnellfahren!