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machtnix
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Beitragvon machtnix » 06.02.2013 22:04 Uhr

Wenn es sich um ein Membranausdehnugsgefäß handelt dann soll dieses den Überdruck der Heizungsanlage aufnehmen und wenn diese etwas abgekühlt ist,das aufgenommene Wasser wieder in das Heizungssysrwm abgeben.
Wenn z.B eine Heizungsanlage,egak WP oder Brennwert oder Öl,mit einem Druck von 1,5bar gefüllt und betrieben wird,dann steigt der Druck beim erwärmen des Heizungswassers an.Dann könnte bepielsweise 2,0Bar auf dem Manometer angezeigt werden.Dieser Überdruck wird vom Membranausdehnungsgefäß kurz(ADG) aufgenommen.
Ist die Anlage erkaltet,z.B. Nachtabsenkung,dann steht am frühen Morgen eben 1,5bar auf dem Manometer und das aufgenommene Heizungswasser wurde wieder an Die Heizungsanlage abgegeben.

Ich hoffe ich habe ich einigermaßen verständlich ausgedrückt.

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Beitragvon harwey » 01.09.2013 17:25 Uhr

Hallo! habe seit 3Wo eine Waterkotte Ai1 QE 5013.5.Bisher hatte ich 7 Jahre eine NIBE 1250, bekanntlich läuft die mit Inverter,war sehr zufrieden.Das Hochwasser,80cm im Keller, hat die Technik zerstört.Die Ai1 hat die Technik oben,den Boiler unten,das war der Grund zum Wechsel der Marke.
Die Ai1 läuft jetzt 3Wo auf Warmwasser.Folgende Probleme habe ich festgestellt.
1.Beim Duschen kommt nach ca 3min kaltes Wasser,dauert ca 60sek.dann dauernd Warmwasser wie es sein soll,obwohl Kühlfunktion deaktiviert ist.
2.Im displey,Monatsbilanz Kaltwasser= kwh 0 aber die Kaltwasser Arbeit zeigt täglich ca4 kwh an.
Kann mir da bitte jemand eine Erklärung geben?Mein Heizi will sich auch erst mal schlau machen.
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Beitragvon Stanislav » 24.05.2014 00:21 Uhr

schade, die Beiträge zuvor nicht gelesen zu haben. Hätte mir etliches an Ärger wegen Waterkotte gespart. Interessant, wodurch die andere verärgerte Waterkottenutzer ihre Geräte ersetzt haben. Ich schmeiße meins weg! Suche nach Alternative
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Beitragvon djtom » 20.02.2016 13:36 Uhr

Hallo zusammen,
vorweg: Ich bin kein Experte für Heizungstechnik, so dass ich hier viele Beiträge zum Thema WP nicht wirklich verstehe, da diese von Fachbgriffen nur so wimmeln.
Ich bin lediglich Besitzer eines Hauses, in welche sich eine WP von Waterkotte befindet. Diese ist aus meiner Sicht bedienerfreundlich; über die beiden Werte Steilheit und Rücklauf kann ich die Raumtemperatur einfach regeln.

Das Haus, also auch die WP , sind Baujahr 1993 !!!!

Es handelt sich um eine Sole-Wasser-WP mit Erdkollektor; das Brauchwasser wird über Durchlauferhitzer , also extern über normalen Hausstrom erwärmt.

Seitdem läuft diese Anlage störungsfrei. Ich selbst bewohne das Haus zwar erst seit ca. 3 Jahren; da ich mit dem Vorbesitzer aber verwandt bin, weiß ich aus sicherer Quelle, dass auch vorher keine Probleme augetreten sind.

Dies spricht aus meiner Sicht für die gute Qualität der WP aus dem Hause Waterkotte und für die in diesem Falle kompetente Installation durch einen FACHBETRIEB.

Beim Durchstöbern der verschiedensten Beiträge zu diversen WP unterschiedlicher Hersteller entsteht bei mir folgender Eindruck:

1. Die Technik der WP ist eigentlich ausgereift

2. Die meisten Hersteller bauen offenbar grundsätzlich gute Geräte mit zuverlässiger Technik

3. HAUPTPROBLEM scheint aber die oftmals mangelhafte Durchführung zu sein, solch eine Anlage zu planen und zu realisieren.
Offenbar gibt es zahlreiche Betriebe (die vorher "nur" normale Heizungsanlagen und Sanitäranlagen istalliert haben), die auf den Zug aufspringen, um an dem Trend "erneuerbare Energien" zu verdienen. Durch Fördermittel soll der Verbraucher ja auch auf solche umweltfreundlichen Techniken umsteigen.

Ich frage mich, ob der Bereich WP überhaupt etwas für den noralen Heizungs-, Sanitärbetrieb ist oder aber eher Richtung Elektriker geht..?

Ich weiß nicht, welche "Qualifizierungsnachweise" ein Betrieb erbringen muß, damit er sich dann als "Fachmann für WP" verkaufen kann.
Scheinbar ist es den Herstellern der WP aber offenbar egal, wenn ihre Produkte später mangelhaft installiert werden und der gehörnte Verbraucher dann auf einen hohen Kostenberg und einem noch größeren Berg an Ärger sitzen bleibt. Zumindest entsteht dieser Eindruck beim Lesen einiger Beiträge hier.
Gerade bei den doch hohen Investitionskosten ist dies umso ärgerlicher.

Die Akzeptanz für diese Technik wird mit Sicherheit nicht größer, wenn man immer wieder über erschreckende Beispiele stolpert, in dehen Betroffene von ihren Problemen berichten.
Dann kann man sich besser eine "alte" ausgereifte Technik, also Brennwerttherme installieren lassen und hat sein Häuschen auch wirklich warm; das sollte man ja von einer Heizung wohl erwarten können.

Kurz zurück zu meinem persönlichen Status. In den nächsten Jahren wird wohl ein Austausch unserer WP anstehen, da die Lebensdauer eben bald erreicht sein dürfte.
Ich hoffe, dass ich dann an eine ebenso qualifizierte Firma gerate, wie die, die schon damals in den 90èr Jahren die Installation vornahm (leider ist der Betrieb aus Altersgründen nicht mehr aktiv..)

Ich weiß, dass damals ein weiterer Nachbar ebenfalls eine WP bekommen hatte; diese aber von einer anderen Firma installiert wurde und er über Jahre prozessieren und klagen mußte, bis nach ca. 15 Jahren dann doch irgendwas ausgetauscht bzw. erneuert wurde. Sowas braucht kein Mensch und nagt nur an den Nerven.

Es wäre nach meiner Ansicht eigentlich im Interesse der Hersteller (vor allem der bekannten Marken wie Waterkotte, Viesmann,Buderus pp.) dafür zu sorgen, dass ihre "Vertriebspartner" bzw. Installateure auch wirklich qualifiziert sind. Zumindest sollte dann aber in den Fällen, wo offenbar gepfuscht wurde, dem Verbraucher unbürokratisch geholfen werden, die Probleme abzustellen. :roll:

Schönes WE
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Beitragvon Sparflamme » 22.02.2016 15:01 Uhr

Hallo djtom,

guter Beitrag! Du hast völlig recht in allen Punkten! Wobei die genannten Marken fleissig zukaufen, lang nicht Alles ist deren Eigenprodukt.

Ergänzen würde ich noch, einen Kälteanlagenbauer mit zu berücksichtigen. Der Heizungsbauer auf der Wärmeseite, den Kälteanlagenbauer bei der Wärmeerzeugung und den Elektriker, wobei der häufig noch am einfachsten zu instruieren ist und für die Planung nicht benötigt wird.

Und jetzt wird das Dilemma deutlich. Wenn nicht einer alles abdeckt oder aber die entsprechenden Gewerke zusammen arbeiten, gibt es selten eine wirklich effiziente Wärmepumpe.

So einige Unternehmen kenne ich jedoch mittlerweile, die entweder kooperieren oder wirklich gute Leute in allen Bereichen haben. Darfst mich gerne anmailen, wenn Du wissen möchtest ob in Deiner Region so jemand bekannt ist.

Grüsse von der Sparflamme


P.S. Die nachstehend evtl. auftauchende Werbung hat NICHTS mit mir zu tun 8)
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Beitragvon djtom » 23.02.2016 15:05 Uhr

Hallo Sparflamme,
vielen Dank für die Infos!

Bei uns in der Region hat sich wohl eine Firma

Elektro Martin aus 47506 Neukirchen Vluyn

einen guten Ruf geschaffen; die sollen i.S. WP wohl sehr kompetent sein.

Man liest ja immer, dass die Gesamtkonzeption wichtig ist. Bin mal gespannt, wie es sich darstellt, wenn bei uns lediglich die WP ausgetauscht werden muss; die Kellektoren sollten natürlich (da bereits verlegt) weiterhin genutzt werden.
Hoffe, dass die Experten dann in der Lage sind, die optimale Lösung bzw. WP zu finden, damit anschließend auch alles reibungslos läuft...

Gruß

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Beitragvon WP Fan » 22.03.2016 22:23 Uhr

Hi djtom :)
dickes Lob von mir... :wink:

Das WP-Gerät als solches läuft i.d.R. zuverlässig. Hier und da gibt es auch mal einen technischen Defekt, aber auch Audi, BMW&Co haben Werkstätten.
Nur haben die Hersteller Audi, BMW&Co nicht nur Ihre Motoren auf den Markt geworfen sondern eben ganze Autos und bürgen somit für ihr Auto.
Wärmepumpenhersteller liefern lediglich den "Motor" der Wärmepumpenanlage ("Auto") und bischen Peripherie, wie Speicher etc., die den eigenen Umsatz steigern und es dem Installateur leichter macht, alle Komponenten der WP-Anlage zentral beziehen zu können.

Wenn der Installateur aber Bockmist baut, kann der Hersteller der WP nix dafür. Das der Hersteller dann Kulanz zeigen sollte, wäre in meinen Augen zu viel erwartet.

Solange es Installateure gibt, welche z.B. in ein MFH mit 12WE einen 500l-WW-Speicher planen und einbauen und die Erdsonde bereits nach 6Wochen Betrieb auf -3°C abgesackt ist
oder
Installateure in einem MFH, mit 3WE a 100qm Bj1950 mit konventionellen Gussradiatoren und Null-energetischer-Sanierung, die Ölheizung mit einem Verbrauch von 5oool-Öl p.a. (Heizwert ca. 50.000kWh, Heizleistung ca. 20kW) durch eine Luft-Wasser-WP (mit einer Heizleistung von 13kW bei A-7°C/W+45°C, cop2,2) ersetzen und die Heizleistungslücke mit einem Heizstab schließen, somit dem Hausbesitzer/Mieter dann 33.000kWh-Stromverbrauch (Kosten derzeit: 8.500€ p.a.) aufbürden
braucht man nicht über die Herstellermarke der WP sprechen.

Grüße

Vorherige

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