Hallo,
ich trage mich mit dem Gedanken, meinen Stromanbieter für die Nachtspeicherheizung zu wechseln.
Derzeit zahle ich ca. 0,18 EURO/kWh für Schwachlaststrom.
Mein favorisierter neuer Anbieter möchte ca 0,15 EURO/kWh.
Interessant daran ist, daß der Neue keine Unterschiede zwischen Tag- und Nachtstrom macht.
Nun folgender Gedanke:
Die Speicher in 8 Stunden Ladezeit mit 6 kW/h auf über 500° aufzuheizen um die Wärme tagüber vorhalten zu können,
ist doch sicher teuerer, als gleich die Heizung zur Tageszeit nach Bedarf mit etwa 2kW/h zu betreiben.
Da ich zur Tageszeit keine Temperaturen von 500° zu erzeugen brauch, sollte sich doch allein durch die Absenkung der Oberflächentemperatur auf ca 80° eine gewaltige Menge Energie sparen lassen.
Wenn ich mir vorstelle, welche Wärme ein Ölradiator mit 2000 W abgibt, so glaube ich nicht einmal, daß dieser ca 20 Stunden lang durchläuft.
Und wenn niemand zuhause ist, ist der Bedarf noch geringer, während so der Speicher mit 500° vor sich hin brutzelt.
Nun stehen 48 Stunden Nachtstrom für ca 8,64 EURO den Kosten von 6,00 EURO für 20 Stunden Tagstrom gegenüber.
Somit ergibt sich eine Differenz von über 2,50 EURO/Tag, was sich schon am Monatsende, erst recht zu Ende der Heizzeit bemerkbar macht.
Mir geht es nicht um die praktische Umsetzung, -dafür habe ich meinen Elektriker-, sondern um die Durchführbarkeit.
Ist meine -zugegeben überschlägige- Kalkulation überhaupt realistisch?
Wenn ich nun keinen Schwachlasttarif habe, darf ich die Nachtspeicherheizung dann auch tagüber betreiben, indem ich die Aufladesteuerung, bzw. die Zeitschaltuhr umgehe?
Vielen Dank an jeden, der sich mit meinen Gedanken beschäftigt.