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cootier
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Beitragvon cootier » 27.01.2009 04:08 Uhr

Hallo

wie im titel steht habe ich eine frage bezuglich der drainage über flächenkolektoren. Es ist ein lehmiger, fast schon nasser boden. wenn es etwas regnet steht sofort wasser auf dem grundstück.
wir wollten dann drainage auf dem kompletten grundstück reinlegen.
meine frage: macht das der WP nichts aus, oder ist es nicht so gut für die WP??
wir haben an eine DV wärmepumpe gedacht. beheizte fläche 177qm. wärmenachweiss wird noch erstellt. Es ist ein Neubau.

Danke im Voraus

Niki

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Beitragvon roro » 27.01.2009 07:12 Uhr

Für den Effizienz der WP nicht sonderlich gut, da ein Erdkollektor sich über das Wasser recht gut regenerieren kann. Ein Erdkollektor kann gar nicht genug Wasser bekommen.

Für die WP selbst ist es egal. Du wirst mehr verbrauchen bzw. solltest dadurch mehr Fläche verwenden.
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 27.01.2009 07:37 Uhr

@ Cootier - Zur besseren Regenerierung ist eine gezielte Versickerung des Regenwasser aus der Dachentwässerung ins Erdreich über dem Erdwärmekollektor empfehlenswert.

Wenn es keine Unannehmlichkeiten mit sich bringt, würde ich die Situation in Deinem Fall so belassen. Das ist für den Erdreichkollektor eine gute Ausgangsbedingung.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon experte-j » 27.01.2009 13:13 Uhr

Hallo colltier

Bei der Fläche solltest du eher über einen Austausch des Erdreiches nachdenken. Wenn eine DV eingebaut wird muß so wie so aufgebuddelt werden. Also altes Erdreich weg und neues, versickerungsfähiges her.

Gruß Experte
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Beitragvon transformer » 27.01.2009 22:37 Uhr

Hallo Niki,

die Feuchte bestimmt den Energieinhalt, je feuchter, desto besser.

Überleg mal: Versickerung von Dachflächenwasser. Solange es regnet, bekommt der Kollektor sowieso genug. Sobald es friert, kommt auch vom Dach nichts mehr. Gerade dann, wenn es der Kollektor brauchen könnte.

Im Prinzip ist es egal, ob dein Boden durchlässig (=Sand, Kies) oder lehmig ist. Bei durchlässigen Böden ist der Entzug schneller, dafür auch die Regeneration. Bei nassem Lehm ist der Energieinhalt viel grösser, dafür braucht hinterher die Regeneration ein bisschen länger. :arrow: Solange der Lehm nicht knochentrocken ist, besteht kein Grund ihn auszutauschen.
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Beitragvon cootier » 01.02.2009 14:48 Uhr

hallo
danke für die antworten.
wie wärs wenn ich ca 30-40cm lehmboden gegen muttererde austauschen würde. habe angst daß der rasen aud dem lehmboden nicht so gut wächst.
gruß und danke

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Beitragvon transformer » 01.02.2009 18:26 Uhr

"wie wärs wenn ich ca 30-40cm lehmboden gegen muttererde austauschen würde"

:arrow: Ja klar!
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Beitragvon walu123 » 02.02.2009 09:54 Uhr

Hallo,

ich habe ebenfalls so einen Lehmboden, bei dem das Wasser stehen bleibt. Eine Möglichkeit ist, wenn du das Erdreich nicht tauschen willst, mit einem Erdbohrer Sickerschächte zu bohren. Ich habe bei mir im letzten jahr einen Teich AUF der Erdkollektorfläche angelegt. Ende vom Lied war, dass das Wasser aus dem Grundstück unter dem Mutterboden auf der Lehmschicht praktisch in den Teich lief, da tiefster Punkt. Habe dann den Teich mit einer Drainage verlegt, kein Problem mehr. Die Drainage läuft dann in solche Sickerschächte.
30-40cm austauschen bringt nix, dann bleibt da das Wasser stehen.

Gruß Walu

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