hallo Herr Heufers.
Ein noble vollwertige Berechnung der Energiebilanz mag ja zeigen, dass Strom aus Kohle teurer ist als aus regenerativen Enrgien.
Aber das interessiert den Standard-Verbraucher nicht im Geringsten, da für Jedermann der akute Preis das Mass der Dinge ist.
Ich glaube von mir behaupten zu können, dass ich schon auf meine Umwelt achte, aber wenns dann merkbar teurer wird als "normal" hörts bei mir auch auf.
Ich bin in erster Linie meinem Geldbeutel und meiner Familie direkt verpflichtet und nicht der Rettung der Welt.
Angesichts der Energiepreisentwicklung bin ich eigentlich fast ständig mit der Überprüfung und Hinterfragung guter und zweifelhafter Energiesparansätze befasst.
Es gibt halt immer Punkte die dafür und Punkte, die dagegen sprechen.
Man muss mit sich selbst ausmachen, ob man eine Amortisierung zwingend will, oder ob andere persönliche Gründe einen gewissen Luxus zulassen.
Sparen kann man meiner Meinung nach nur durch vorauschauende Planung hinsichtlich eines möglichst geringen Energieverbrauchs.
Viele anfänglich höhere Investitionen zahlen sich recht schnell durch steigende Energiepreise aus. Die Lösungansätze zum ENergiesparen sind so individuell wie auch vielfältig.
Ich bin froh, dass es GUTE Energieberater gibt, weil man die Thematik als normaler sterblicher nur mit erheblichem persönlichem Aufwand "nebenher" auch nur zum Teil begreifen kann.
Beim Energiebedarf gespart ist am falschen Ende gespart! Davon bin ich überzeugt!
Wer gut dämmt spart bei der Heizung, weil die dann viel kleiner ausfallen kann. Eine EWP einzusetzen ist nur die konsequente Fortführung des Sparens auf Seiten der Haustechnik, wenn man alles andere schon erledigt hat.
Eine "billige" Stromdirektheizung ist da aber wieder ein Rückschritt... finde ICH!
Grüsse
Oswald