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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: unbefriedigende WP-Heizleistung (Vaillant geotherm VWS 8C)

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stratocaster

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ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Hallo Teilnehmer,

ich suche Rat, ob die Dimensionierung meiner Erdwärmeheizung ok ist bzw. wie ich deren Einstellung optimieren kann.

Mit der in mein Haus (Fertigstellung Januar 2004) eingebauten Erdwärmeheizung erreiche ich von Anfang an keine zufriedenstellenden Raumtemperaturen (kaum über 20/21°C z.B. für Bäder oder Kurzärmlige, insbesondere nicht im OG und gar nicht im Keller).


Eckdaten:

- Baustoff Blähton-Fertigteile 36 cm, verputzt, ohne
Vorsatzdämmung; Keller Beton-Fertigteile mit
6 cm Vorsatzdämmung)

- Wärmedämmung OG-Decke 2 Lagen (180 mm + 160
mm nachgedämmt), Fenster Standard, Rollladenkästen EG

- zu beheizende Fläche EG/OG 160 m² (Fußbodenheizung,
Raumthermostate) + 1 Kellerraum 50 m² (2 Wandheizkörper)

- Sondenbohrungen 2x 65 m (Land Brandenburg, Sandboden, ca.
die ersten 5-10 m nicht wasserführend)

- WP 7,3 kW (Vaillant geotherm VWS 8C, kein
Pufferspeicher), WWSpeicher 300 l


Der Stromverbrauch der Wärmepumpe (ohne Einsatz der Elektro-Zusatzheizung) beläuft sich für den Zeitraum Januar 2004-Januar 2009 auf 33800 kWh (= 21100 Bh); dies entspricht Stromkosten von zuletzt € 950,-/Jahr.

Diese Größenordnungen widersprechen den mir bekannten Publikationen und Erfahrungswerten anderer Bauherren.

Mich irritiert zudem, dass der Soledruck m.E. über die Jahre langsam gefallen ist (derzeit gut 0,1 bar). Muss das was heißen?

Weitere heutige Werte:

- Außentemp. - 2°C
- eingestellte Raumsolltemp. 22°C
- Soleaustrittstemp. - 5°C
- Soleeintrittstemp. 1°C
- Vorlauf 31°C
- Rücklauf 26°C
- Integral - 760° min (Was ist das?)
- Heizkurve vor zwei Tagen von 30 auf 40 erhöht

Die Anlage schaltet außer in den Sperrzeiten nicht/kaum ab, läuft somit m.E. am Limit und auf Verschleiß (auch wenn schädliche Taktung nicht vorhanden ist).

Die Raumthermostate sind voll geöffnet, eine Erhöhung der Raumsolltemperatur bringt gar nix.

Das Nachdämmen der OG-Decke vor 3 Jahren hat ca. 2°C gebracht.

Wie berechnet man die Jahresarbeitszahl, was sagt diese aus und welche ist schön?

Ist irgendwo veröffentlicht, welche geothermischen Werte mein Baugrund liefert (Bohrungen ausreichend?)?

Besten Dank für euer Kopfzerbrechen.

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roro

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1. Frage: Welche Heizlast hat Dein Haus?

Zitat:
Der Stromverbrauch der Wärmepumpe (ohne Einsatz der Elektro-Zusatzheizung) beläuft sich für den Zeitraum Januar 2004-Januar 2009 auf 33800 kWh (= 21100 Bh); dies entspricht Stromkosten von zuletzt € 950,-/Jahr.


Das ist sehr viel, selbst wenn Dein Haus ein miserable Dämmung hätte. War das immer schon so hoch, oder hat sich etwas in den letzten Jahren geändert?

Zitat:
Mich irritiert zudem, dass der Soledruck m.E. über die Jahre langsam gefallen ist (derzeit gut 0,1 bar). Muss das was heißen?


Auf 0,1 bar oder um 0,1 abgefallen. Wie hoch ist Dein Soledruck?

Zitat:
- Soleaustrittstemp. - 5°C
- Soleeintrittstemp. 1°C


Eine relativ hohe Spreizung, kann aber mit dem Soledruck zu tun haben.

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bernhard geyer

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Wie hoch war der Verbrauch im letzten Jahr? Im ersten Jahr kann noch ein nicht unerheblicher Verbrauch durch Bautrocknung mit Heizstabbetrieb (z.B. Bohrung erst nach Bautrocknung) dazu kommen.

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stratocaster

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roro
BeitragVerfasst am: 15.01.2009 06:15 Titel:
1. Frage: Welche Heizlast hat Dein Haus?

Gibt es noch ein anderes Wort für Heizlast? In meiner ersten Wärmeschutzberechnung mit Energiebedarfsausweis gem. § 13 EnEV finde ich nix.

Die Wärmeschutzberechnung wurde wegen Fehlern (z.B. Beheizung Kellerraum vergessen) geändert; die geänderte Fassung versuche ich derzeit zu finden, vgl. auch weiter unten.

Da die Hausfirma (relativer Großanbieter in unserer Region) sich bezüglich der Gesamtbaukosten verkalkuliert und oft gejammert hat (Gewinn wohl nur minimal), sind möglicherweise auch Absprachen mit dem Heizungs-Subunternehmer nach dem Motto so billig wie möglich gelaufen.

Der Soledruck ist a u f 0,1 bar gefallen; der Flüssigkeitsstand ist jedoch ok.

Die Erhöhung der Heizkurve vor ein paar Tagen von 30 auf 40 hat was gebracht, allerdings ist auch das ganz strenge Wetter vorbei. Außerdem dürfte das die Kosten negativ beeinflussen.


Zitat:
bernhard geyer
BeitragVerfasst am: 15.01.2009 06:26 Titel:
Wie hoch war der Verbrauch im letzten Jahr? Im ersten Jahr kann noch ein nicht unerheblicher Verbrauch durch Bautrocknung mit Heizstabbetrieb (z.B. Bohrung erst nach Bautrocknung) dazu kommen.


Anfangs wurde eine 5,4kw-Anlage mit 150 l-WWSpeicher (Vaillant) eingebaut. Bau-/Estrichtrocknung erfolgte 3 Wochen lang mit dieser Anlage (Automatikbetrieb mit Heizstab, Verbrauch für 3 Wochen 1268 kWh (WP) plus Verbrauch für Heizstab (läuft jedoch m.E. über Hausstromzähler oder kann ich mich da täuschen?).

Im Bauvertrag war jedoch ein 300 l-WWSpeicher vereinbart. Außerdem wurde das Haus nicht warm. Nach Intervention und Klageandrohung meinerseits wurden nach 3 Wochen eine 7,3kW-Anlage sowie ein 300 l-WWSpeicher (Vaillant) eingebaut.

Die neue Anlage wird bis auf anfangs 168 Bh für den Heizstab (Automatikbetrieb) ausschließlich monovalent (nur WP) betrieben, da ich noch höhere Kosten nicht einsehe.

Verbrauch:

Dez. 2003-Juli 2004 (=8/12) 4500 kWh (Trocknung, falsche Anlage, plus Heizstab 168 Bh)

Aug. 2004-Juli 2005 7200 kWh

Aug. 2005-Juli 2006 7200 kWh

Aug. 2006-Juli 2007 5400 kWh (im Sommerbetrieb
nur WW)
Aug. 2007-Mai 2008 (=10/12) 6600 kWh

Juni 2008-jetzt (=7/12) 3000 kWh

M.E. heizt die Anlage auch zu oft WW auf (lt. Display bisher 5200 Bh der WP für WW). Ich finde jedoch kein Menü, in dem ich Zeiten einstellen kann. Im Display lautet es lediglich "WWzeit 20 min". Kann ich hier womöglich die WWAufheizabstände vergrößern?

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roro

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Zitat:
Gibt es noch ein anderes Wort für Heizlast? In meiner ersten Wärmeschutzberechnung mit Energiebedarfsausweis gem. § 13 EnEV finde ich nix.


Die Wämeschutzberechnung hat wenig mit der Heizlast zu tun. Die Heizlastberechnung sollte an sich von Deinem HZB vor Einbau der WP durchgeführt werden. Wird aber "gerne" vergessen und die Heizlast wird nur geschätzt.

Welchen Heizenergiebedarf hast Du laut EnEV?

Zitat:
Der Soledruck ist a u f 0,1 bar gefallen; der Flüssigkeitsstand ist jedoch ok.


Kann ich fast nicht glauben. An sich dürfte Deine WP nicht mehr funktionieren. Solltest einmal überprüfen lassen.

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Thomas Heufers

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Grundsätzlich sollten die Rahmenbedingungen für den Einsatz einer Wärmepumpe optimal sein. Nur in bestens gedämmten Gebäuden, ausgerichtet auf eine niedrige Vorlauftemperatur und eine Wärmeübergabe via Flächenheizung.

Planungshilfe - Wärmepumpen-Checkliste
http://energie-effizientes-hau...M-BW-Checkheft-Waermepumpe.pdf

Die Schönfärbereien zum Thema "Blähton" sind im folgenden Prospekt nachzulesen.

Super-U-Wert 0,28 W/m²K – bei 36 cm Wandstärke, das spart enorm Heizkosten
http://www.poraver.de/_werbemi...ren/pdf/broschuere_calimax.pdf
U-Werte von kleiner 0,15 W/m²K kann man als gut bezeichnen, 0,28 W/m²K kann man eher als sehr schlecht bezeichnen.

Gruß

Thomas Heufers

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roro

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Zitat:
Die Schönfärbereien zum Thema "Blähton" sind im folgenden Prospekt nachzulesen.
Super-U-Wert 0,28 W/m²K – bei 36 cm Wandstärke, das spart enorm Heizkosten


Ok, dass habe ich übersehen. Da hat mein ganzes Haus einen besseren U-Wert. Wie sieht Dein U-Wert gesamt aus, denn jetzt befürchte ich, dass Dein Verbrauch auf Grund Deiner Wand gar nicht so schlecht ist.

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stratocaster

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Zitat:
Welchen Heizenergiebedarf hast Du laut EnEV?



- Endenergiebedarf (absolut) 4628 kWh/a (Erdwärme) + 1274
kWh/a
(Strommix, m.E. Heizstab)

- Endenergiebedarf bezogen auf Gebäudenutzfläche 16,7 kWh/m²
x a
(Erdwärme) + 4,6 kWh/m² x a (Strommix)

- Jahresprimärenergiebedarf 17619 kWh/a


Zitat:
Kann ich fast nicht glauben. An sich dürfte Deine WP nicht mehr funktionieren. Solltest einmal überprüfen lassen.


Doch, Soledruck gut 0,1 bar, sofern Manometer i.O.; s. Anhang


Zitat:
Die Schönfärbereien zum Thema "Blähton" sind im folgenden Prospekt nachzulesen.
Super-U-Wert 0,28 W/m²K – bei 36 cm Wandstärke, das spart enorm Heizkosten...
U-Werte von kleiner 0,15 W/m²K kann man als gut bezeichnen, 0,28 W/m²K kann man eher als sehr schlecht bezeichnen.


Zitat:
Ok, dass habe ich übersehen. Da hat mein ganzes Haus einen besseren U-Wert. Wie sieht Dein U-Wert gesamt aus, denn jetzt befürchte ich, dass Dein Verbrauch auf Grund Deiner Wand gar nicht so schlecht ist.


Mein Generalunternehmer baut ausschließlich mit Blähton-Fertigelementen und wirbt entsprechend, allerdings zugegeben nicht vorrangig mit Dämmeigenschaften. Dein Kommentar bedrückt mich natürlich ein bißchen.

Mir fehlt zwar das nötige Fachwissen; ich stelle hier dennoch vorsichtshalber mal die Frage in den Raum, ob wir nicht möglicherweise den U-Wert mit dem Lambda-Wert verwechseln/vermischen? Die 36,5cm-Blähtonwände selbst sind in meiner Wärmeschutzberechnung mit einem Lambda-Wert von 0,16 W/mK angegeben (Ist U nicht gleich Lambda durch Dicke???).

Der im Link "poraver.de" angegebene U-Wert ist daher vielleicht doch gar nicht so schlecht, weil der dem zugrunde liegende Lambda-Wert ggf. noch weit unter meinem Blähton-Lambda-Wert von 0,16 liegt (vgl. auch m.E. sehr guten Poroton T9, Lambda = 0,09/U = 0,23).

Ich weiß nicht.

für roro:

Transmissionswärmeverlust (m.E. U-Wert) lt. EnEV-Ausweis für ganzes Haus 0,42 W/m²K

(darin U-Wert 36,5cm-Blähtonwände EG/OG mit Putz 0,403; Betonwände Keller mit Vorsatzdämmung 0,514; Fundamentplatte mit Dämmung und Estrich 0,498; OG-Decke mit Dämmung 0,234)



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stratocaster

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Übrigens irritiert die Skaleneinteilung des Manometers zwischen 0 und 0,5. Der Soledruck ist nicht 0,1 sondern wohl 0,2 bar.

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Thomas Heufers

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Der Lamda-Wert ist die Einheit W/(m K) = Watt pro Meter und pro Kelvin. Im Lambda-Wert ist die Dicke des Dämmmaterials noch nicht berücksichtigt. Wenn man einen Baustoff mit einem bestimmten Lambda-Wert definiert und die Dicke des Dämmfelds angibt, kann der U-Wert (früher K-Wert) ausgerechnet und bestimmt werden. Je kleiner der Lambda-Wert, umso besser die Wärmedämmung.
Lambda-Werte eignen sich, um die Eigenschaften von reinen Materialien zu vergleichen, also zum Beispiel Luft, Vakuum, Steinwolle, Blähton etc.. Der Lambda-Wert ist eine physikalische Eigenschaft des Dämmmaterials.
Für die Wärmedämmeigenschaften des Materials ist der U-Wert entscheidend. Der U-Wert ist der Wert, der für ein fertiges Produkt, zum Beispiel einen Ziegelstein mit Putz und Dämmung etc. angegeben wird. Die Einheit ist W/(m2K) = Watt pro Quadratmeter und pro Kelvin. Der U-Wert ist für die Praxis tauglicher, weil er sich auf gebrauchsfertige Materialien und nicht auf Rohstoffe bezieht. Bei einer Verdoppelung der Materialdicke verbessert sich auch der U-Wert entsprechend.

Zum genannten Lambda-Wert für Blähton von 0,16 W/(mK) - Steinwolle kann beispielsweise einen niedrigen Lambda-Wert von 0,036 W/(mK) vorweisen. Je kleiner der Lambda-Wert, umso besser seine Dämmeigenschaften.

Gruß

Thomas Heufers

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stratocaster

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Zitat:
Thomas Heufers
BeitragVerfasst am: 19.01.2009 15:14 Titel:
Der Lamda-Wert ist die Einheit W/(m K) = Watt pro Meter und pro Kelvin. Im Lambda-Wert ist die Dicke des Dämmmaterials noch nicht berücksichtigt. Wenn ....


Besten Dank für den Schnellkurs.

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Oswald

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ja hallo...


Blähton ohne weitere Dämmung ist meiner Meinung nach keine ideale Dämmung.

Also U-Wert 0,28 (wenn das stimmt), 210 m² beheizen, 7,5 kW Heizung....

Also ehrlich..... in einem Energiesparhaus mit 0,19er U-Wert und Heizfläche von 160 m² habe ich eine Heizlast von 7,5 kW in der Energiebedarfsberechnung gesehen!

Kein Wunder, dass das nicht warm wird!

Wie kann man 2004 SO einen Wandaufbau verkaufen!?!?!?

Also ich glaube auch, dass Du froh sein kannst bei diesem Endverbrauch zu landen!

Grüsse
Oswald

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stratocaster

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Zitat:
Oswald
BeitragVerfasst am: 19.01.2009 21:25 Titel:
ja hallo...


Blähton ohne weitere Dämmung ist meiner Meinung nach keine ideale Dämmung...



Auf der Seite von "Lechner Massivhaus" (mein Bauauftragnehmer) unter der Rubrik "klimaPOR" (meine Wand) findet man noch heute folgenden Werbetext:

Das Wunder der kleinen Kugel ... Blähton hat außergewöhnlich gute bauphysikalische und bauökologische Eigenschaften und ist ein so hervorragender Dämmstoff, dass keine Dämmung an der Außenwand notwendig ist...

Das klingt sogar ein bißchen wie ein Versprechen. Kann doch nicht alles gelogen sein.

Meinem Auftragnehmer hatte ich beigefügtes Schreiben übersandt, passiert ist natürlich nichts. Ich kann die Stichhaltigkeit meiner Argumente mangels tieferer Fachkenntnissen natürlich nicht einordnen, da müßte wohl ein Gutachter ran.

Mein Haus ist nach Erhöhung der Heizkurve von 30 auf 40 jetzt warm geworden, aber um welchen Preis. Um die 1000 € Heizkosten im Jahr haben Gasheizer auch. Ich sehe bei mir keine oder nur wenig Ersparnis.

Falls jemand weiß, wie ich bei einer WP "Vaillant geoTHERM VWS 8C" mit dem WWSpeicher "geoSTOR VDH 300" die WW-Aufheizzeiten verringern kann, wäre ich für einen Hinweis dankbar.



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Oswald

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ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
ja hallo-....


Das mit den bauphysikalischen EIgenschaften stimmt natürlich für bestimmte Dinge.
Ich denke auch das Blähton ein gutes Material für eine Massivbauweise ist.

Aber bitte! U-Wert 0,28 (wenn es stimmt).
Fast alle aktuellen Niedrigenergiehäuser erreichen einen U-Wert von 0,14

Das bedeutet 50% weniger Transmissionswärmeverluste.

Das gibts nicht erst seit letztem Jahr.
Anbieter wie Danhaus bieten solche Wandaufbauten schon seit 10 Jahren an!

Aber wenn ich an meine Wärmebedarfsberechnung bei doppelt so guter Dämmung und etwa gleicher Fläche denke. Man hat mir 8kW Angeboten mit 2x ca. 80m Erdsonde.

Also irgendwie stimmt da bei Deiner Heizungsauslegung was nicht, wenn ich das so vergleiche.

Grüsse
Oswald

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