Wäschetrockner sind Energieschleudern, klar. Aber sie haben auch Vorteile: Wenn man viel Wäsche hat (Familie mit Kindern) ist es eine große Arbeitserleichterung, die Sachen werden glatter und ohne Weichspüler weich, sie werden entflust und man kann sogar Sachen waschen, die sonst verklumpen (Daunenjacken z.B.).
Ich habe mich allerdings gefragt, warum man, wenn es draußen kalt ist, die ganze Wärme des Ablufttrockners einfach verpuffen lässt? Einfache Lösung: Ich leite die Abluft nach innen. Ans Ende des Schlauches habe ich einen Kopfkissenbezug geklemmt, der eventuelle Flusen sammelt und nun pustet der Trockner die warme, feuchte Luft in den Wohnraum. Der Trockner steht im Keller eines Einfamilienhauses, die Türen sind offen.
Vorteil: Die teure Wärme wird genutzt und die im Winter ohnehin zu trockene Wohnraumluft wird ein wenig angefeuchtet, aber viel weniger als man denkt. Das Hygrometer geht im Stockwerk drüber nach zwei Trockendurchgängen gerade mal um ein Prozent rauf (30 auf 31%).
Damit es nicht stinkt, benutze ich parfümfreies Waschmittel, was mir sowieso lieber ist.
Gibt es auch fachlicher Sicht irgend etwas, das gegen diese Sache spricht?
Gruß, Bruno