Hallo und ein frohes gesundes Neues Jahr,
Nachdem wir nun in Rente sind möchten wir unseren haustechnisch letzten Abschnitt in Angriff nehmen. (Wärmepumpe in Omas Haus läuft seit einigen Tagen)
Da man hier ja seine Meinung sagen kann, freue ich mich auf viele Anregungen (auch von Th.H., der hoffentlich nicht allzu verschnupft ist).
Folgende Situation ist gegeben:
- bisheriges Haus, Bj. 1975, massiv, Poroton, ÖZH ist mit 294 qm für uns ( 2 Personen) zu groß - Kinder sind nun alle aus dem Hause – soll verkauft werden. Dadurch befinden wir uns in der relativ glücklichen Lage, einen Altersitz zu planen und zu realisieren.
Folg. ist geplant:(auf schon vorhandenem Grdst. v. 530 qm, ländl.,12 km Stadtentfernung)
KfW 40 – Haus oder etwas besser- nicht unbedingt Passivhaus-
Neubau ca. Frühj.2009, ca. 120 – 130 qm Wfl. ( viel Eigenleistung möglich)
- Ebenerdig o. Keller, Barrierefrei,
- Kl. Einliegerwohnung im 1. Stock, Kniestock (Drempel) ca. 1 m,
- Kann, muß aber nicht, Satteldach sein, - Bebauungsplan nicht vorhanden, nur Beachtung ortsüblicher Gestaltung ( Dorf, 500 Einw.)
- Haus Außenmaß: ca. 12 m x 8,40 m Max.,
-
- Folgende Fragen stellen sich mir:
- I . Welcher Wandaufbau ist empfehlenswert:
- a. 1.Außenputz auf Unterputz
- 2. Styropor 120 mm WLG 035
- 3. Gipsfaserplatte 12,5 mm
- 4. Holzriegel (Ständerbauweise) 160 mm
- 5. Mineralwolle 160 mm WLG 035
- 6. Dampfsperre 0,2 mm
- 7. Mineralwolle 50 mm WLG 040
- 8. Luftschicht 10 mm
- 9. Lattung 60 mm
- 10. Gipsfaserplatte 12,5 mm Das soll einen U -Wert : 0,11 W/qmK bei 370 mm Wandstärke bringen
b. Ähnlicher Wandaufbau. Aber Verzicht auf Pos. 7, 8 u. 9
Das soll U = 0,13 bei 310 mm Wandstärke bringen.
c. 1. 115 mm Verblendung m. Klinker (aus optischen Gründen in Erwägung)
- 2. 40 mm Luftschicht
- 3. 120 mm Mineralwolle WLG 035
- 4. 12 mm imprägnierte Weichfaserdämmplatte
- 5. 145 mm Holzständer Fachwerk ausgefacht mit 145mm Mineralwolle
- 6. Dampfbremse
- 7. 2 x 10 o. 12,5 mm Gipsfaserplatte /z.B. Fermacell
Das soll U = 0,15 W/qm K bringen
II Lohnt sich (Kosten-Nutzen Verhältnis – Arbeitsaufwand ist günstig zu erbringen-
Der Schritt von U = 0,15 bis zu 0,11
III. Welche Fenster? U = 0,6 3 – fach ?? Gasfüllung ?
IV. Welche Heizungsanlage ? vielleicht so 6 – 8 kw ??
1. Sole-Wasser Erdwärmepumpe? (es ist kein Wasserschutzgebiet, in 300 m Entfernung ist schon eine WP genehmigt worden)
2. Luft-WP (geringere JAZ aber auch niedrigere Investition) ?
3. Kann in das Konzept auch ein Festbrennstoff Ofen (Kaminofen o.ä.wegen der Behaglichkeit ) integriert werden ?
4. Welcher Abstand und Leitungsquerschnitt bei der FBH ist der beste ?
5. Kann Trockenestrich verlegt werden od. ist herkömmlicher Estrich- wegen möglicherweise besserer Puffereigenschaft- sinnvoller.
6. Soll der vorhandene Brunnen irgendwie sinnvoll - außer Bewässerung – genutzt werden ?
Ich hoffe, dass dies hier nicht zu umfangreich geworden ist und freue mich aber jetzt schon auf zahlreiche Anregungen, Vorschläge und Meinungen.
Vielen herzlichen Dank im voraus von Olli