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Forum Photovoltaik: Solarmodule, Wechselrichter, Montagesysteme

Thema: indach Photovoltaik

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Gerstlauerseppe

Erfahrung: ***
Anmeldedatum: 21.05.2008,
Beiträge: 25
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Hallo

Ich will mir zuhause in meiner Landwirtschafft eine Halle Bauen mit ca 12X15 Meter Dachfläche. Nun stellt sich die Frage ob ich mir die hartbedachung Sparen hann und gleich eine inndach anlage installieren kann. müsste doch eigentlich billiger sein? oder, Wer hat schon Erfahrungen mit indach systemen und Eventuell Fotos oder datenblätter. Mir würde auch scho der ein oder andere Herstellernahme reichen

mfg

Josef

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Oswald

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Anmeldedatum: 16.12.2008,
Beiträge: 495
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Hallo.

Also ich bin mir nicht ganz sicher aber ich glaube gelesen zu haben, dass für Inline-Anlagen Grunderwerbssteuer auf den Kaufpreis anfällt.

Bei 30m² Photovoltaik für 120000,-€ fallen dann 4200,-€ Grunderwebrssteuer an.
Also für DAS Geld kannst Du fast auf das ganze Dach Ziegeln legen!

Also mit vorbehalt....



Das trifft für aufgesetzte Anlagen aber nicht zu.

Grüsse
Oswald

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klausamsee

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 23.03.2006, Wohnort: Bodensee
Beiträge: 187
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Die Steuer fällt wenn ich richtig informiert bin ja nur beim Kauf eines fertigen Objekts an (Grundstück mit Haus drauf). Wenn die Anlage dann INdach ist, fällt die Steuer auch auf die Anlage an.
ABER: Mir wurde von einer Indachmontage abgeraten (ich hatte damit auch geliebäugelt), weil im Falle von Hagelschlag, der die Module zerstören könnte, das Dach offen wäre. Auch soll die Abdichtung der Module untereinander problematisch sein. Dafür gibt es aber nach meiner Meinung die Unterspannbahn. Viel wichtiger finde ich aber das Argument, daß die Module sehr gut hinterlüftet sind und der Wirkungsgrad so im Sommer höher ist.
Ich hab die Anlage Aufdach, kann also leider nur die Argumente aufzählen, die mich abgehalten haben.

Klaus

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Oswald

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 16.12.2008,
Beiträge: 495
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Hallo nochmal....

Also ich hab nachgelesen...
Grunderwerbssteuer fällt bei Indach-Anlagen an.
Dabei ist es egal, ob nachträglich oder sonst wie.

Der Clou.... ich nenn es mal besser Unverschämtheit.... ist, das man doppelt Grunderwerbssteuer bezahlt:

Einmal für den Grundstücksanteil auf dem das Haus steht als man es erworben hat und nochmal für den Einbau der Photovoltaikanlage.

Auf der anderen Seite wird man automatisch Gewerbetreibender und kann alle Kosten der Anlage steuerlich geltend machen.

Für einen Landwirt sollte das mit dem Gewerbe aber ein alter Hut sein denke ich. Wink

Das mit der Hinterlüftung und dem Zusammenhang zum WIrkungsgrad hab ich auch gelesen.
Der Wirkungsgrad der Elemente sinkt bei höherer Temperatur.
Mir ist gegenwärtig kein Vorteil bekannt eine Indach-Anlage aufzubauen.
Man spart Eindeckung aber kauft sich auch Nachteile damit ein.

Nach meinem aktuellen Kenntnisstand und meinen Kalkulationen kam eine Inline-Anlage nicht in Frage.
Ich habe aber Photovoltaik eh komplett aus meiner Liste gestrichen, da MEINE Rechnung ergeben hat, dass es für mich nicht rentabel wäre.

Das kann aber für jemand anderes ganz anders aussehen.

Ich bin der Meinung wer die Anlage voll finanzieren muss gewinnt im Laufe der Lebenszeit der Anlage mit Glück (wenig Reparaturen) ganz wenig und ansonsten legt man drauf.
Für mich wäre es erst ab einen kWp-Preis von ca. maximum 4000,- incl. Montage kalkulierbar gewesen und meine Angebote lagen alle drüber.

Grüsse
OSwald

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klausamsee

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 23.03.2006, Wohnort: Bodensee
Beiträge: 187
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Moment, das mit der Grunderwerbsteuer kapier ich nicht.
Fall 1: Ich kaufe ein Grundstück mit Haus drauf. Dann zahle ich die Steuer auf Grund und Haus.
1a: Aufdach-PV-Anlage: keine Grunderwerbsteuer auf PV
1b: Indach-PV-Anlage: Steuer auch auf die Anlage
Fall 2: Ich kaufe ein leeres Grundstück und baue da dann ein Haus drauf. Ich zahle die Steuer nur für den Grund. Für das spätere Haus zahle ich nur Grundsteuer, keine Grunderwerbsteuer nachträglich. Für die PV-Anlage auch keine Grunderwerbsteuer nachträglich.
Bin ich da auf dem Holzweg?

Klaus

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