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roro
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Beitragvon roro » 20.12.2008 12:29 Uhr

Meine Pumpe läuft im Schnitt 10-15 Minuten und Tagsüber springt sie ca. einmal pro Stunde an.


Welche Hysterse ist eingestellt, dann dass ist an sich kein guter Wert. (Wobei das Problem nicht eine niedrige Hysterese ist, sondenrn ein schlechtes System WP<->FBH).


15 min sind bei deiner WP ca. 2-2,5 kWh. Damit düfte sich Dein Estrich nicht einmal um 0,5 Grad erwärmen, wenn die Wärmeabgabe korrekt funktionieren würde. (Den Puffer kannst Du getrost vernachlässigen, Dein Estrich ist ungefähr so viel wie ein 5000l Puffer).

* Wie sieht die Spreizung VL/RL aus?
* Wieviel Durchfluss hast Du bei Deiner FBH?
* Hast Du irgendwo einen Mischer und/oder ein Überstromventil?
* Wie sieht der Verlauf RL-Temperatur nach den 15 min aus?
* Wie ist der Puffer in den Kreis eingebunden?

Hüni
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Beitragvon Hüni » 23.12.2008 09:00 Uhr

* Wie sieht die Spreizung VL/RL aus?
* Wieviel Durchfluss hast Du bei Deiner FBH?
* Hast Du irgendwo einen Mischer und/oder ein Überstromventil?
* Wie sieht der Verlauf RL-Temperatur nach den 15 min aus?
* Wie ist der Puffer in den Kreis eingebunden?

Hallo!

Das sind jetzt eine ganze Menge Fragen, die ich leider gar nicht so genau beantworten kann.

Also, ich habe die Heizkurve auf 0,65 eingestellt, damit habe ich eine Vorlauftemperatur bei:
0° = 31° VL
+20° = 18° VL
-20° = 42° VL
Der Puffer ist mit dem Warmwasserkessel verbunden, aber leider kann ich nichts genaueres dazu sagen.

Wie oft und wie lange sollte ein WP anspringen und laufen?

roro
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Beitragvon roro » 23.12.2008 12:33 Uhr

Wie oft und wie lange sollte ein WP anspringen und laufen?


So wenig und kurz wie möglich, so oft und lang wie nötig.

Mehr als 5-10 Starts pro Tag sollten es eigentlich nicht sein.

Ich habe vom 1.11.07 bis zum 31.10.08 insgesamt 731 Starts und eine Laufzeit von 1200 Stunden.

Der Puffer ist mit dem Warmwasserkessel verbunden, aber leider kann ich nichts genaueres dazu sagen.


Sicher, denn das sollte an sich nicht sein.
alex.wp
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Beitragvon alex.wp » 12.01.2009 14:01 Uhr

Hüni hat geschrieben:Hallo,

wir wohnen seit zwei Monaten in einem Neubau, Freistehendes Einfamilienhaus.
Unsere Luft/Wasser Wärmepumpe Stiebel WPL13 verbraucht zurzeit 1250kwh pro Monat. Ich finde das sehr viel und bin etwas Enttäuscht über die Anlage und vor allem über meinen Heizungsinstallateur. (keine Einweisung) Ich hoffe, dass vielleicht jemand für uns ein paar gute Tipps zur Einstellung der Anlage hat?

Wir haben einen Pufferspeicher 200L, einen Wasserspeicher 290L und den Wärmpumpen-Manager, alles von Stiebel.
Tagbetrieb(Sommerbetrieb) FBH 20,5°; Nachbetrieb =Absenkbetrieb 19,0°, Warmwasser 47° =24std Betrieb, Bivalenztemparatur -5,0°, Der Manager zeigt ständig ein Symbol an, das laut Betriebsanleitung für Verdichter steht, aber es gibt keine Erklärung in der Betriebsanleitung, was macht der Verdichter? Muss man den einstellen?
Kann man auch die Zirkulationspumpe regulieren? Zeitschaltuhr?

2 Personen, 180m² Wohnfläche mit Fussbodenheizung.
2 Etagen vollgeschossig, Laut Energieausweis Verbrauch 70 kwh(m²),

Vielen Dank!


Hallo,

wir haben uns auch gerade eine neue DHH gebaut. Die Heizung ist eine Stiebel-Eltron WPF 7.

Am Anfang war ich unendlich enttäuscht wie viel Energie die WP verbraucht! Es waren 30 bis 40 kWh pro Tag! (Ähnlich wie bei Dir: mehr als 1000 kWh pro Monat!!!). Dann habe ich mir die Zeit genommen und genauestens die Einstellungnen unter Menüpunkt "Fachman" gecheckt. Es scheint, dass die WP immer wieder die Zusatzheizung dazuschaltete! Also, ich habe die Zusatzheizung vollständig (hoffentlich) abgeschaltet. Dazu: 1. Bivalenz-Temperatur auf -19 Grad gesetzt und 2. ECO-Modus bei WW-Zubereitung auf EIN gesetzt. Und sieh da! Der Verbrauch sank um die Hälfte! Jetzt verbrauche ich 15 bis 20 kWh pro Tag (und das bei der Kälte: -15 Grad draussen). Ist immer noch viel, aber noch erträglich.
alex.wp
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Beitragvon micgro » 16.01.2009 11:46 Uhr

Hallo,

wir wohnen seit Juni 2008 in einem neuen EFH, mit 180 m² Wohnfläche. Auch wir haben eine WPL (TTL 13). Wir hatten in der KW 3 einen Verbrauch von ca. 20kwh/Tag bei Außentemperaturen von -21°.
Unser durchschnittlicher Verbrauch von Juni bis Dezember 2008 lag bei knapp 13,0kwh/Tag das sind ca. 1,30 EURO/Tag.
Wenn wir dies auf 1 Jahr hochrechnen, müssten wir mit einem Gesamtverbrauch von 4745kwh auskommen. Unseres Erachtens sind das gute Werte.

Zum Haus:
Wohnfläche 180 m³
Außenwände U-Wert 0,15 W/m²k
3-fach Wärme-Schutzverglasung
Fußbodenheizung

Dein hoher Verbrauch kommt sicherlich von dem 2.Wärmeerzeuger (Elektrische Zusatzheizung) die sich bei 5° Außentemperatur (Standarteinstellungen) einschaltet.
Die Einsatzgrenze kann man bis -20° verstellen, siehe Betriebsanleitung Punkt 24 Grenze HZG, 25 Bivalenz HZG, 30 Grenze WW und 31 Bivalenz WW.
Ich habe die Einsatzgrenze auf -19° eingestellt und habe bis dato keine Probleme.

Der Heizungsbauer muss eine Einweisung vornehmen, hierzu ist er verpflichtet. Ich würde den Heizungsbauer kontaktieren, er muss sich im Zuge der Gewährleistung um solche Dinge kümmern.
gruß micgro
roro
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Beitragvon roro » 16.01.2009 12:03 Uhr

Wenn wir dies auf 1 Jahr hochrechnen, müssten wir mit einem Gesamtverbrauch von 4745kwh auskommen. Unseres Erachtens sind das gute Werte.


Glaube ich nicht, dass wird nicht einmal 3000 kWh ausmachen und ist ein guter Wert.

Wohnfläche 180 m³
Außenwände U-Wert 0,15 W/m²k
3-fach Wärme-Schutzverglasung


Entspricht ca. meinen Werten.


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