Hallo,
wir haben einen Bestandsbau und haben seit 2 Wochen von Ölheizung auf Sole-Wasser-Wärmepumpe umgestellt. Es wird (meistens) warm, aber das Ganze läuft noch nicht optimal, besonders was die Arbeitszahl angeht. Ich hoffe, ihr habt einen Tipp?
Zweifamilienhaus 350 qm Wohnfläche Bj 1999 Ölverbrauch bisher 2.600 l/Jahr (also recht niedrig dank Dämmung, bei 22° Raumtemp.), beheizt werden mit FBH 130 qm, mit Radiatoren 160 qm, der Rest von 60 qm ist derzeit kalt weil ungenutzt. FBH ist nicht sehr dicht verlegt.
WP Stiebel-Eltron 16,3 kW, Erdsonde 5x70 m (Pumpe WILO Stratos Para auf Stufe 6 von 6 links), Puffer 400l, WW 400l, Heizkreis 1 mit Hocheffizienzpumpe auf Stufe 2,5 von 3, FBH-Kreis mit Hocheff.pumpe auf Stufe 2,9 von 3. EVU-Sperre 2x1 Stunde.
Vorlauftemperatur 38-40° bei 0° Außentemperatur, Spreizung Radiatoren 9°, FBH 4°. Quelle 5,9°. Ww 37° Soll. Puffer 35° Soll. Raumtemperatur 21°.
Die WP läuft nur jeweils ca. 10 min. Der Stromverbrauch ist mit ca. 40 kW/Tag bei einer Wärmemenge von gut 150 pro Tag recht hoch, jedenfalls ist die
Arbeitszahl mit grade mal 4 nicht das, was die Herstellerberechnungen erwarten lassen (bei 40°/B0° sollen es 4,4 sein).
Fragen:
Wo könnten wir noch was verbessern?
Die Tacosetter am Sondenverteiler zeigen z.B. einheitlich zu 1/2 Durchfluss an. Ist das eine akzeptable Einstellung, oder müsste einheitlich voll aufgedreht werden?
Sind die Pumpeneinstellung aus eurer Sicht ok?
Wir haben schon eine Drosselung einzelner Heizkörper und kleiner FB-Heizkreise versucht, aber das scheint die Arbeitszahl eher zu verschlechtern. Vielleicht wird die Pumpe ihre Wärme nicht mehr los?
Wäre euch für Anregungen sehr dankbar! Unser Heizungsbauer ist da keine Hilfe.
Optimaxi