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Optimaxi
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Beitragvon Optimaxi » 28.11.2008 12:38 Uhr

Hallo, :)

wir haben einen Bestandsbau und haben seit 2 Wochen von Ölheizung auf Sole-Wasser-Wärmepumpe umgestellt. Es wird (meistens) warm, aber das Ganze läuft noch nicht optimal, besonders was die Arbeitszahl angeht. Ich hoffe, ihr habt einen Tipp?

Zweifamilienhaus 350 qm Wohnfläche Bj 1999 Ölverbrauch bisher 2.600 l/Jahr (also recht niedrig dank Dämmung, bei 22° Raumtemp.), beheizt werden mit FBH 130 qm, mit Radiatoren 160 qm, der Rest von 60 qm ist derzeit kalt weil ungenutzt. FBH ist nicht sehr dicht verlegt.

WP Stiebel-Eltron 16,3 kW, Erdsonde 5x70 m (Pumpe WILO Stratos Para auf Stufe 6 von 6 links), Puffer 400l, WW 400l, Heizkreis 1 mit Hocheffizienzpumpe auf Stufe 2,5 von 3, FBH-Kreis mit Hocheff.pumpe auf Stufe 2,9 von 3. EVU-Sperre 2x1 Stunde.
Vorlauftemperatur 38-40° bei 0° Außentemperatur, Spreizung Radiatoren 9°, FBH 4°. Quelle 5,9°. Ww 37° Soll. Puffer 35° Soll. Raumtemperatur 21°.

Die WP läuft nur jeweils ca. 10 min. Der Stromverbrauch ist mit ca. 40 kW/Tag bei einer Wärmemenge von gut 150 pro Tag recht hoch, jedenfalls ist die Arbeitszahl mit grade mal 4 nicht das, was die Herstellerberechnungen erwarten lassen (bei 40°/B0° sollen es 4,4 sein).

Fragen:
Wo könnten wir noch was verbessern?
Die Tacosetter am Sondenverteiler zeigen z.B. einheitlich zu 1/2 Durchfluss an. Ist das eine akzeptable Einstellung, oder müsste einheitlich voll aufgedreht werden?
Sind die Pumpeneinstellung aus eurer Sicht ok?
Wir haben schon eine Drosselung einzelner Heizkörper und kleiner FB-Heizkreise versucht, aber das scheint die Arbeitszahl eher zu verschlechtern. Vielleicht wird die Pumpe ihre Wärme nicht mehr los?

Wäre euch für Anregungen sehr dankbar! Unser Heizungsbauer ist da keine Hilfe.
Optimaxi :D

roro
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Beitragvon roro » 28.11.2008 13:10 Uhr

Wir haben schon eine Drosselung einzelner Heizkörper und kleiner FB-Heizkreise versucht, aber das scheint die Arbeitszahl eher zu verschlechtern.


Falscher Weg. Eine WP braucht viel Umlaufvolumen.

Die Tacosetter am Sondenverteiler zeigen z.B. einheitlich zu 1/2 Durchfluss an. Ist das eine akzeptable Einstellung, oder müsste einheitlich voll aufgedreht werden?


Wie gesagt, möglichst viel Volumen.

Spreizung Radiatoren 9°, FBH 4°.


Wie macht Ihr das? Wie sind WP, FBH und Radiatoren miteinander verbunden?
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Beitragvon Optimaxi » 28.11.2008 16:09 Uhr

roro hat geschrieben:
Spreizung Radiatoren 9°, FBH 4°.


Wie macht Ihr das? Wie sind WP, FBH und Radiatoren miteinander verbunden?


WP steuert zuerst den WwSpeicher, dann den Puffer an. Der Installateur hat sich so geäußert, dass Heizkreis 1 (Radiatoren) und Heizkreis 2 FBH (Mischerregelung, wird von der WP erkannt) vom Puffer versorgt werden. Wir selbst stellen Raumtemperatur und Heizkurve ein (I 0,7 mit Raumtemp 21° und Vorlauf 35° bei den derzeitigen 0°, II FBH 0,32 mit Raumtemp 25° und Vorlauf 31° bei 0°).
Beantwortet das deine Frage?

Viele Grüße
Optimax
roro
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Beitragvon roro » 28.11.2008 16:36 Uhr

Wenn ich das richtig verstehe, dann ist die WP über den Puffer von der FBH und den Radiatoren gertrennt. Die WP heizt nur den Puffer auf.
Wie bestimmt Ihr die Puffertemperatur in welche Spreizung ist eingestellt?

Die WP heizt den Puffer alle 2 min um ein Grad auf, wenn keine Energie entnommen wird.
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Beitragvon Optimaxi » 28.11.2008 18:13 Uhr

roro hat geschrieben:Wie bestimmt Ihr die Puffertemperatur in welche Spreizung ist eingestellt?

Die WP heizt den Puffer alle 2 min um ein Grad auf, wenn keine Energie entnommen wird.


Die Puffersolltemperatur ändert sich offenbar bei Änderung der Außentemperatur und bei Änderung der Heizkurveneinstellung. Um dieses Soll scheren sich aber weder Vorlauftemperatur noch Pufferisttemperatur, denn beide liegen immer gut 5° über dem digital angezeigten Puffersoll. Ich habe mal was von "Speicherüberhöhung" im Forum gelesen, vielleicht ist das damit gemeint. Für mich sieht das so aus, als heizen wir immer 5° über Bedarf - merkwürdig! Ob das so richtig ist??

Freundliche Grüße
Optimaxi
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Beitragvon 123-Energiesparen » 17.11.2009 17:15 Uhr

Hallo,

einige Punkte:
1. Heizkurve regelmäßig nachjustieren und versuchen die Vorlauftemperatur zu reduzieren bis man merkt die Raumtemperatur reduziert sich.
2. Die Nachtabsenkung max. 3°C reduzieren (Niedertarif ist meist günstiger)
3. Falls die Heizkörper zu klein sind entweder Niedertemperaturheizkörper
einbauen oder mit Heizkörpergebläse nachrüsten.
siehe: http://www.123-energiesparen.de


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