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Forum Bauen: Energiesparendes Bauen

Thema: Wärmepumpe bei diesen Werten?

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amron

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Anmeldedatum: 20.11.2008,
Beiträge: 13
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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo zusammen?
Unser neues Haus soll aus Ytong gebaut werden. Nun habe ich vom Architekten die Lamda-Werte der Wände erfahren: IM EG 0,31, im UG 0,37 (dichterer Stein, Keller ist aber Wohnraum), UG zum Erdreich hin 0,25 (hier sind die Keller- und Technikräume). Die Bodenplatte hat einen Wert von 0,35, beheizt wird alles mit einer FB Heizung. Nun wollen wir weg vom Gas und suchen eine Alternative. Eine Pelletsheizung kommt schon aufgrund des benötigten Raumes nicht in Frage, also bleibt uns nur die WP. Wir haben einen Bauplatz im Wasserschutzgebiet gekauft, also ist eine Tiefenbohrung verboten, folglich eine Luft/Wasser/WP. Nun die Frage: Macht das überhaupt Sinn? Zumal ich schon jetzt keinen Atomstrom kaufe, die WP dann konsequenterweise auch nicht verbilligt sondern mit ca momentanen 18 cent/kwh betreiben muss.
Gruß Norma

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transformer

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Anmeldedatum: 06.03.2007,
Beiträge: 88
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Welches WSG? I, II oder III?
Eine Bohrung muss deshalb nicht zwangsläufig verboten sein, zumindest in Zone III. Mit CO2 könnte es je nach Gründen auch klappen. Ähnliches könnte auch für einen Direktverdampfer gelten.

Im Rheingraben wären auch Luft-WP akzeptabel. Split-Maschinen, am besten modulierend, haben das größte Potenzial.

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amron

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 20.11.2008,
Beiträge: 13
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Welches WSG? Gute Frage, aber bohren dürfte man eh nur 40 Meter tief, außerdem zu teuer. Das Haus wird am Rand des Kraichgaus stehen, also nicht Schwarzwald, eher Rheingraben, nur etwas luftiger.

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RobertB

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Beiträge: 54
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Hallo amron,

eine Sole-Wasser-WP muss nicht mit einer Tiefenbohrung ausgeführt sein. Auch das Verlegen der Rohre in ca. 1,5 m Tiefe im Garten geht, man braucht etwa soviel Rohrfläche wie zu beheizende Fläche. Und etwas Tiefbauarbeit.

Luft-Wasser-WP sollen sehr schlechte JAZ haben, will sagen, sie brauchen viel Strom für die Wärme, die sie erzeugen. Da ist man am Ende wieder guter EnBW-Kunde und von denen abhängig, weil nur dieser Anbieter lokal den WP-Tarif anbietet.

Wie schon oft im Forum besprochen würde ich mir als erstes Gedanken machen, wie die Dämmung optimiert wird. Dann ist die FBH natürlich gesetzt, damit man später noch Optionen hat, eine andere Wärmequelle einzusetzen.

Erst dann würde ich mir überlegen, wie die benötigte Restwärme erzeugt wird. Alternativen sind Holz-Heizung (Holzscheitvergaser, Kaminofen oder Pellets) oder Gasheizung (für komfortables Heizen). Bei Heizen mit Gas kann man gleich noch auf das Kochen damit umsteigen. Ach ja, ob Solar hinzugenommen wird, sollte auch noch entschieden werden.

Grüße
Robert

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bernhard geyer

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Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1153
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> Lamda-Werte der Wände erfahren: IM EG 0,31, im UG 0,37

30er Steine im EG/OG? Da kommt dann wohl noch Vollwärmeschutz drauf? Solche Werte sind in den 80er Jahren noch vertretbar gewesen aber nicht mehr 2008! Wenn du schon die Verbrauchskosten durch eine teurere Installation (WP gegenüber Gas) durchführen sollst, solltest du bei einem Neubau eine vernünftige Dämmung anstreben. Also wenns Porenbeton sein soll dann im EG/OG ein 24er mit der höchsten Rohdichte und darauf noch 20 cm Styropor. An den Kellerwänden aber auch am besten 20cm Peritrainplatten vorsehen.

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roro

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Anmeldedatum: 29.11.2006,
Beiträge: 946
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Ich weiß auch nicht, wieso so gerne ein Ytong-Stein ohne Dämmung verbaut wird, aber die Werte sind aus dem vorigen Jahrhundert. Du solltest Dich noch einmal mit Deinem Architekten zusammensetzen und die Wand neu planen, sonst wirst Du Dir in ein paar Jahren das Heizen nicht mehr leisten können.

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Thomas Heufers

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Kannst Du hier bitte 'mal die U-Werte sämtlicher außenliegender Bauteile (Dach, Wand, Fenster, Sohle) benennen.
Dieses Thema hatten wir in ähnlicher Form schon andiskutiert.
Aber kommen wir darauf zurück. Es geht heutzutage darum, für die Zukunft gedacht, die Planung auf einen möglichst niedrigen Energiebedarf des Gebäudes auszurichten.
Die erforderlichen Angaben ergeben sich aus dem
Wärmeschutznachweis (Energieeinsparnachweis) und aus einer Heizlastberechnung. Das erstere sollte Dein Architekt mit entsprechender Zusatzqualifikation liefern können.

Bei sehr niedrigem Energiebedarf kann dann auch die Luft-/Wasser-Wärmepumpe mit wesentlichen geringeren Investitionskosten die langfristig wirtschaftlich beste Alternative sein. Die Wärmepumpe kann auch mit grünem Strom aus regenerativer Energie (zertifiziert) betrieben werden.

Als Beispiel führe ich nochmal die Verbrauchsstatistik einer Luft-Wasser-Wärmepumpe in einem Energiesparhaus KfW 40 an.
http://ecotec-energiesparhaus.....de/html/energieverbrauch.html

Gruß

Thomas Heufers

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Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...

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walu123

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Anmeldedatum: 21.10.2008,
Beiträge: 75
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Hallo,

der Strom für deine WP kommt nur über den örtlichen Anbieter, bei mir ist das die ENBW. Da gibts einen Tarif, fertig. Du wirst auch nicht gefragt, wie der Strom hergestellt wird. Es gibt hier keinerlei Wettbewerb. Das nur so nebenbei.

Gruß Walu

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Bartl Eco 4s Sole

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Thomas Heufers

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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Warmwasser mit Wärmepumpen

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Den Strom für deine Wärmepumpe kannst Du über einen bundesweiten Anbieter beziehen. Wir beziehen seit 2006 unseren gesamten Strom (Heizung/Warmwasser und Haushaltsstrom) in einem Paket über einen überregionalen Anbieter. In unserem Fall liegt das Jahresvolumen für Heizung und Warmwasser bei unter 2.000 kWh, das macht ~ 28 Euro/Monat inkl. Mwst.. Bei dem Energiebedarf sind Energiepreissteigerungen eher von untergeordneter Bedeutung.

Fakten sprechen für sich. Ich kann Dir gerne unsere Abrechnung für 2007 zukommen lassen, siehe PN.


Gruß

Thomas Heufers

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Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
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http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...

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