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Hallo!
Wer kann mir sagen, ob sich der Einbau eines wassergeführten Kaminofens rechnet. Wir planen einen Neubau, Südhanglage, UG ist im Süden frei, darin befinden sich Kinderzimmer und Arbeitszimmer. Im EG werden wir einen Kaminofen hinstellen, der uns die Raumluft heizen soll. Bislang haben wir damit gute Erfahrungen gemacht und können mehr oder weniger unser gesamtes Haus damit heizen. Im neuen Haus wird das aber nicht möglich sein, da im UG kein Kaminofen gestellt werden kann. Der Flur ist zu schmal und in einem Kinderzimmer macht es wenig Sinn. Wir werden überall FB Heizung haben, die Hauptheizung wird eine WP Luft/Wasser sein. Diese wollen wir nun auch im Keller entlasten und denken an den Einbau eines wassergeführten Kaminofens. Ernüchternd war, dass sich eine Unterstützung durch Solar nicht rechnet. Bevor wir nun solch einen Ofen kaufen, hätte ich gerne einen Rat dahingehend, ob sich diese Investition überhaupt lohnt, wie groß dieser Kaminofen dann dimensioniert sein müsste (EG 115 qm, UG 95 qm Wohnfläche). Was kommen denn noch als Zustzkosten auf uns zu (Wärmetauscher und noch mehr?) Danke vorab für Euren Rat.
Norma
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wwwww
Zuletzt bearbeitet von wilbur245 am 05.03.2009 09:29, insgesamt einmal bearbeitet
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Danke für den Hinweis. Grundsätzlich möchte ich aber gerne wissen, ob sich diese Wasserführung überhaupt rechnet, wenn ja, wie groß der Ofen sein muss. Kannst Du mir da Näheres sagen? Gruß Norma
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Ein wassergeführter Kaminofen oder auch Pelletofen sind in der beschriebenen Situation - Hauptheizung mittels Wärmepumpe etc. - aller Wahrscheinlichkeit nach nicht empfehlenswert. Zu hohe Kosten für die Zusatzinvestition, für Wartung und Kehrung etc.. Sehr schlechte Amortisation auf Grund der seltenen Nutzung. Ökonomisch ein eindeutiges Nein.
Warum soll den eine Holzheizung zum Einsatz kommen?
Geht es um den Primärenergiewert für die Wärmeschutzberechnung?
Was ist denn für ein Gebäudeenergiestandard geplant?
Die zusätzlichen Kosten in eine Holzheizung kann man in diesem Fall sicherlich besser in energiesparende Dämmung investieren oder in eine Frischluft-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung mit hohem Rückgewinnungsgrad (~ 90%).
Gruß
Thomas Heufers
_________________ KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
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HAllo zusammen,
also ich spiele auch schon einige Zeit mit dem Gedanken mir einen Ofen mit wasserführung als Heizungsersatz anzuschaffen, aber wenn ich das hier lese, lohnt sich die anschaffung wohl nicht wirklich !
Habe mir vor ca. einem Jahr ne Solaranlage gekauft, und somit meine Heizung von ca. April - Oktober ausgeschaltet, und meinen Warmwasserbedarf mit Solar gedeckt ! Jetzt meine Überlegung einen Kaminofen mit wasserführung für die kältere Jahreszeit ( Wohnraum ca. 130 qm alles recht offen gehalten) könnte genau über der jetzigen Heizung stehen (zwecks Verrohrung)um so gut es geht die Gaskosten einzusparen.
Kann ich das komplette Haus damit versorgen ?
Pelletsofen hab ich mir auch schon überlegt, aber mein Kaminkehrer meinte das der Abgasweg zu weit wäre, und ich nur einen "normalen" Ofen anschliessen kann !
Habe momentan ein Angebot 8,5kw Ofen mit Anschluß und nem zusätzlichen 750L Boiler (400L bereits vorhanden) für 8.800 € !
Jedoch meinte mein Kaminkehrer bräuchte ehr sowas um die 14,9 KW.
Danke für eure Tips.
Gruß Steffen
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| Texer hat Folgendes geschrieben: | | ...also ich spiele auch schon einige Zeit mit dem Gedanken mir einen Ofen mit wasserführung als Heizungsersatz anzuschaffen, aber wenn ich das hier lese, lohnt sich die anschaffung wohl nicht wirklich ! | In Deinem Fall sieht die Sache durchaus ander aus. Du hast keine Wärmepumpe, die den eigentlichen Bedarf deckt.
Man sollte sich aber folgende Fragen stellen.
Was kostet mich der Festmeter Holz, wenn er fertig geliefert wird. Habe ich eine Möglichkeit selber Holz aufzubereiten? Dies ist günstiger und rechtfertigt eher den Einbau einer Holzheizung.
Mit jeder Erweiterung des Systems wird es komplexer, die Technik muss eingebunden werden und funktionieren, die Wartungskosten steigen, der Schornsteinfeger hält auch die Hand auf etc..
Gruß
Thomas Heufers
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Hallo Thomas,
wenn ich mir meine Gaskosten (monatlich 306.- Euro) ansehe (tendenz steigend, obwohl Rohöl billiger geworden ist PARADOX, naja egal) dürfte sich mein "Bauvorhaben" doch rechnen ?
Der Kaminofen würde im ersten Stock des Hauses stehen, diese damit komplett heizen !? Die durch die wasserführung gepufferte Wärme somit den rest des Hauses heizen, wenn ich jetzt rechne (da ich wenig bis keine Zeit zum Holz machen habe) Steer Buchenholz a) 80.- Euro wieviel benötigt man so nen Winter 20 Steer ?! sprich 1600 Euro Holz im Jahr hatt sich meinen Ofen lt. den heutigen Gaspreisen nach 4 Jahren amortisiert !
Oder hab ich einen denkfehler ?
Danke vorab !
Gruß Steffen
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Mir selber sind Bauern bekannt, die das Holz lieber für gutes Geld verkaufen und ihren eigenen Wärmebedarf mit ihrer Ölheizung decken. Sie bekommen so gutes Geld für das Brennholz von Ihren Kleinabnehmern, dass es sich nicht lohnt, es für den Eigenbedarf zu verbrennen.
Umgangssprachlich sagt man ja gern "Du, dummer Bauer", aber so dumm ist der Bauer nicht.
Wer heute das Brennholz unter dem Preis von Heizöl verkauft, dem ist entgangen, dass Energie ein knappes Gut ist.
Das Schöne am Holz ist seine nachwachsende Eigenschaft, weshalb man in Deutschland den Primärenergiefaktor als besondere Kennzahl positiv bewertet.
Gruß
Thomas Heufers
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Hallo Thomas!
Einen Kaminofen haben wir jetzt schon im "alten" Haus und nutzen ihn täglich den ganzen Winter hindurch. Dadurch und mit zwei Solarfeldern fürs Brachwasser kommen wir auf einen monatlichen Gaspreis von z.Z. 38,- bei einem Niedrigenergiehaus (95 Jahresenergiebedarf). Im neuen Haus ist der gesamte Keller nur über die WP zu beheizen, deshalb die Überlegung mit der Wasserführung. IM OG werden wir auf alle Fälle wieder einen Kamin haben, allein schon wegen der angenehmeren Wärme als vom Boden her. Eine Berechnung brauchen wir nicht, da wir nicht mit Fördermitteln finanzieren. Aber das Haus (Bungalow mit jeweils 115qm Wohnfläche) wird etwa einen Jahresprimärenergiebedarf von 85 kw haben. Eine Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kostet laut Architekt immens viel, da es so weite Wege gibt. Außerdem wird auch die von Strom betrieben, den wir teuer bezahlen, da wir nur atomfreien und damit nicht subventionierten Billigstrom benutzen. Also würde sich unter diesen Gesichtsprunkten eine Wasserführung vielleicht doch lohnen. Trotzdem die Frage: Was kommt denn an Mehrkosten auf uns zu? Abgesehen von Schornstein, den wir sowieso haben, ist der Kaminfeger teurer als bei einem "normalen" Ofen? Wegen der WP werden wir auch von vornherein einen großen Pufferkombispeicher haben (1000l), braucht der Ofen noch etwas Besonderes, um ihn daran anschließen zu können?
Gruß Norma
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| amron hat Folgendes geschrieben: | | Eine Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kostet laut Architekt immens viel, da es so weite Wege gibt. Außerdem wird auch die von Strom betrieben, den wir teuer bezahlen, da wir nur atomfreien und damit nicht subventionierten Billigstrom benutzen. | Es gibts auch dezentrale, kontrollierte Frischluft-Wohnraumlüftungsanlagen mit hohem Wärmerückgewinnungsgrad (~ 90 %).
http://energie-effizientes-hau...tes-haus.de/Daten/inVENTer.pdf
Hier ist kein Kanalverlegeaufwand erforderlich. Vorteil hierbei ist der geringe Strömungswiderstand (höherer Strömungswiderstand = höherer Verbrauch) und die einfache Installation, nachrüstbar im Altbau und Bestandsbau. Die Energiekosten für den Luftwechsel sind imaginär, die Energieeinsparungen und die optimale Frischluftversorgung in der kalten Jahres sind unschlagbare Vorteile.
| amron hat Folgendes geschrieben: | Also würde sich unter diesen Gesichtsprunkten eine Wasserführung vielleicht doch lohnen. Trotzdem die Frage: Was kommt denn an Mehrkosten auf uns zu? Abgesehen von Schornstein, den wir sowieso haben, ist der Kaminfeger teurer als bei einem "normalen" Ofen? Wegen der WP werden wir auch von vornherein einen großen Pufferkombispeicher haben (1000l), braucht der Ofen noch etwas Besonderes, um ihn daran anschließen zu können?
Gruß Norma | Die Mehrkosten für einen zusätzlichen wassergeführten Kaminofen guter Qualität (sauberer, rückstandsfreier Brand & hoher Wirkungsgrad) mit Pufferspeicher (700 Liter) liegen etwa bei 7 - 9.000 Euro ohne Abgasführung. Ich gehe davon aus, dass ein Schornstein vorhanden ist, ansonsten muss die Erstellung des Kamins noch dazu gerechnet werden.
Wenn die Wärmepumpe mit der Peripherie dafür ausgelegt ist, kann man sie auch ohne Pufferspeicher betreiben. Es gibt auch Wärmepumpensysteme mit einem Pufferspeicher, der Puffer dient zur Taktsenkung, da zu häufiges Takten die Lebensdauer der Wärmepumpe verkürzt. Das ist immer abhängig vom Systemlieferanten und sollte mit dem Hersteller abgestimmt sein. Speziell die Frage des Holzofens sollte mit dem Hersteller abgestimmt werden. Die werden Dir schon was dazu sagen.
Gruß
Thomas Heufers
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Danke für den Link. Habe gleich eine Anfrage geschickt. Je mehr ich davon höre, desto weniger kann ich glauben, dass sich diese Investition lohnt. Habe nur Bedenken, dass wir später mit der WP das böse Erwachen haben werden, dass z.B. der Heizstab ständig angeht oder so ungute Dinge. Dann wäre ich froh, einen zweiten Heiz- und Warmwasserbereiter im Haus zu haben. Wir waren kürzlich bei einem recht kompetenten Heizungsbauer, der uns erklärte, wann ein Pufferspeicher nötig ist und wann nicht. Er erzählte solche Horrorgeschichten von WP, die ständig hoch fuhr, um dann wieder auszugehen... weil eben kein Pufferspeicher da war. Ich war an dem Tag krank, habe also nicht alles verstanden und war auch völlig überfordert von dieser ganzen Technik. Ich würde gerne etwas Gutes tun, sprich für die Umwelt UND für meinen Geldbeutel. Deshalb gleich noch zwei Fragen bzgl. Dämmung.
1. Lohnt sich eine Aufsparrendämmung, wenn ja, wie dick muss die sein und wo liegt der Preis dafür?
2. Wie sieht es mit dreifach verglasten Fenstern aus? Nur im Norden oder besser überall? Auch hier: Amortisiert sich das irgendwann einmal?
Ich möchte aber auf keinen Fall so ein komplett in Plastik verpacktes Haus haben, das dann elektrisch belüftet werden muss, um atmen zu können. Wir bauen mit 30er Ytongsteinen, auf dem Dach sind Tonziegel. Das sind laut Architekt schon zwei sehr gute Materialien hinschtlich Dämmung. Allerdings ist im Standardprogramm nur eine Zwischensparrendämmung drin, die würden wir gerne verbessern.
Danke für die tollen Infos.
Norma
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Wärmepumpe? Ja oder Nein. Hat Dein Heizungsbauer schonmal eine Wärmepumpe eingebaut und hat er auch die Heizlastberechnung oder den Wärmeschutznachweis für Dein geplantes Haus gelesen. Lass mich raten. Du kannst alle Fragen mit Nein beantworten.
Aufsparrendämmung? Das ist eigentlich ein Frage des Beliebens. Man kann bei der Aufsparrendämmung die Sparren sichtbar ausführen, das ist eine schöne Optik. Andererseits verschenkt man den Raum zwischen den Sparren, in dem man gut Dämmung einbringen kann. Aufsparren ist in der Regel teurer.
3-fach-Verglasung? Der Preisunterschied ist mittlerweile nicht mehr so groß, also sollte man heute der 3-fach-Verglasung im Neubaubereich den Vorzug geben.
Wenn Du vor die Ytong-Wand Perimeter-Dämmung aufbringst, kommt das der Plastiktüte schon ziemlich nahe.
Tondachziegel haben keinen Einfluss auf die Dämmung. Es geht bei Tondachziegeln vielmehr um geringere Wasseraufnahme und geringeren Algenbefall der Dacheindeckung.
Dämmung? Sämtliche oberirdischen Bauteile (Dach und Wand) sollten mindestens einen U-Wert unter 0,15 W/m²K haben. Nur so lässt sich der Energiebedarf von Anfang eingrenzen. Gegen Erdreich ist ein Wert von unter 0,2 W/m²K anzustreben.
Gruß
Thomas Heufers
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Hallo Thomas!
Ein unabhängiger Energieberater riet uns, anstatt einer Folie über den Sparren, unter den Ziegeln eine 35 mm starke Holzfaserplatte einzubauen. Das ist wohl keine Aufsparrendämmung, sorry, aber dennoch: Ist dies sinnvoll?
Und wo wir schon dabei sind: Leider ist es nicht möglich, eine reine Bodenplatte zu bauen, da das Haus im Süden frei am Hang steht. Hier wird ein Streifenfundament gemacht. Der Energieberater meinte nämlich, wir sollten eine 25er Bodenplatte wählen, die mit 6 cm Styrodur o.ä. unterlegt ist. Das macht unser Architekt nicht, er traut dem "Zeug" nicht, ob es auf Jahre und Jahrzehnte stabil bleibt. Nun haben wir gerade für die Räume im Keller (Kinder- und Arbeitszimmer) Bedenken, ob wir die mit einer Wärmpumpe warm bekommen, bzw. ob wir hier nicht Strom wie blöd in den Boden pumpen werden. Deshalb die ganze Überlegung mit wassergeführtem Kaminofen. Die Fenster hatten wir nur nach Norden hin dreifachverglast geplant, wir müssen mal nachfragen, was es mehr ausmachen würde, alles damit auszuführen.
Macht Freude, so schnell Antworten zu bekommen :-)
Gruß Norma
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Nochmal Thomas!
Ja, der Heizungsbauer hat schon WPs eingebaut, aber dieses Haus ist bislang in seiner äußeren Form etwa 700 mal gebaut worden, unseres wird das erste mit einer Wärmepumpe sein. Da das Haus noch in der Planung ist, gerade was Investitionen in Richtung Energie sparen anbelangt, kann auch noch niemand eine Heizlastberechnung anstellen. Natürlich hoffe ich, dass unser Heizungsbauer letztendlich gute Arbeit machen wird. Stutzig macht mich nur, dass wir vom Architekten und evtl. eben von diesem Heizungsbauer eine WP von Viessmann Vitocal 300 A in Kombination mit einem 1000 Liter Kombispeicher PLUS Röhrenkollektoren zur Heizungsunterstützung angeraten bekommen. Diese rechnen sich doch aber gar nicht bei einer WP, von daher bin ich noch etwas skeptisch, ob der Mann wirklich weiß, was er tut. By the way: Was ist besser: die o.g. WP oder ein Splitgerät von Ochsner oder Bartl? Wieder nur Geschmacksache und Frage des Geldbeutels oder tatsächlich Unterschiede hinschtlich Leistung, evtl. Verzicht auf Pufferspeicher usw. ? Puh, ich schweife ab, nehme aber gerne alle Ratschläge und Meinungen mit.
Danke Norma
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Gut Ratschlag des Energieberaters. Die Holzfaserdämmplatte bietet eine guten sommerlichen Hitzeschutz, es wird im Sommer nämlich ganz schön warm unter der Dacheindeckung. Zusätzlich fungiert die Holzfaserplatte als winterlicher Wärmeschutz. Die Holzfaserplatten als Unterdachhaut werden mit Nut und Feder verlegt, sind begehbar, wind- und flugschneedicht. Heutzutage sollte nicht anderes gemacht werden.
Der Hinweis des Architekten ist vernünftig. Unterhalb der Bodenplatte kann man sich meines Erachtens die Dämmung sparen, besser ist die Dämmung grundsätzlich oberhalb der Bodenplatte einzusetzen, das spart auch Kosten bei der Konstruktion der Bodenplatte. Unter dem Estrich kann man auch Polyurethan-Dämmung nehmen, wegen des besseren Dämmwerts. Und wenn man dann noch einen U-Wert von unter 0,2 W/m²K erreicht, ist es umso besser.
Es gibt aber auch Dämmstoffe die unterhalb der Sohle/Bodenplatte zum Einsatz kommen können und Ihre dämmenden Eigenschaft nicht verlieren. Nur werden die aus Kostengründen selten eingesetzt.
I.d.R. kann man den Keller nicht so gut dämmen, aber durch das umliegende Erdreich kommt auch nicht die Intensität an Kälte an die Wandungen. Lass eine Heizlastberechnung von neutraler Stelle ausführen.
Link zum Thema Kellerdämmung http://www.foamglas.de/downloa...d/anwendung/Foamglas_TR4_1.pdf
Gruß
Thomas Heufers
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