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roro
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Beitragvon roro » 25.11.2008 09:34 Uhr

30% sollten möglich sein.

Es ist zwar fast unmöglich von einem Tagesverbrauch auf den Jahresverbrauch zu gehen, aber mehr als 3500-4000 kWh wirst Du wahrscheinlich nicht benötigen.

Ziel wäre es, wenn Du Deine VL-Temperatur möglichst niedrig halten kannst.

Noch etwas: Es sind kWh nicht kW/h.

Empryse
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Beitragvon Empryse » 25.11.2008 09:40 Uhr

Naja, mit der VL-Temperatur ist das so eine Sache. Es ist ja auch ohne Probleme möglich, sich bei einer Raumtemperatur von 20-21°C wohl zu fühlen. Aber wir sind Frostbeulen:-) Daher haben wir auch die Raumtemperatur so hoch eingestellt. Was mich viel mehr beeindruckt hat: Beim Hochheizen des Brauchwassers auf 65°C (Legionellenschutz) verbraucht die Pumpe nur 0,6 kwh, das sind bei unserem Tarif gerade mal 10 Cent.

Gruß Emp

PS: Falls sich jemand noch unschlüssig ist, ob Wärmepumpe oder nicht, auf meiner HP sind ein paar Bilder des Chaos´ bei den Erdarbeiten. Auch werde ich nach und nach Verbrauchsdaten veröffentlichen. (http://www.achimlerm.de/WP/wp.html) Stelle ich noch heute ein.
wärmefuxx
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Beitragvon wärmefuxx » 25.11.2008 10:30 Uhr

Hallo roro,

kurz nochmal zum Stromverbrauch. Zum Thema Heizlast habe ich noch folgendes gefunden. Du kannst damit dicher was anfangen...

Viele Grüße
Karim
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HKC Heizlast.JPG
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roro
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Beitragvon roro » 25.11.2008 10:45 Uhr

@wärmefuxx: Genau das habe ich gesucht. Gibt es da noch eine nächste Seite?
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Beitragvon wärmefuxx » 25.11.2008 11:03 Uhr

Hallo roro,

mehr habe ich auf die Schnelle nicht gefunden, habe die Unterlagen aber gerade bei Viessmann nochmal angefordert.

Grüße
Karim
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Beitragvon wärmefuxx » 25.11.2008 13:34 Uhr

Hallo roro,

habe gerade von Viessmann einen Anruf erhalten. Die Heizlast für unser Haus beträgt demnach 9,439 KW. Was bedeutet das nun in Bezug auf den Verbrauch?

Grüße
Karim

roro
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Beitragvon roro » 25.11.2008 14:08 Uhr

Bei dieser Heizlast solltest Du nicht mehr als 5000 kWh pro Jahr an Strom für die Heizung benötigen.

Du hast bis jetzt 19000 kWh an Wärme erzeugt. Das ist für diese Heizlast an sich zu viel, da hättest Du bereits jetzt über 2000 volle Heizstunden. Das ist sehr viel, denn man kann von 1800-2000 Heizstunden pro Jahr bei einem normalen Winter ausgehen. (Und die letzten Winter waren eigentlich keine, da sollten 1500 auch ausreichend sein).

=> Du hast an sich 2 Probleme.

1.) Dein Haus braucht an sich viel mehr Energie als errechnet

und

2.) Deine WP arbeitet nicht sonderlich gut. (Wobei hier natürlich viel durch den E-Stab verbraucht wurde.)
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Beitragvon wärmefuxx » 25.11.2008 14:34 Uhr

Hallo Roro,

danke nochmal für Deine Mühe. Momentan (die letzten 5 Tage) hatten wir immer einen Verbrauch von ca. 35 KW, wobei immer noch die 24h Wassererwärmung mit dabei war, das habe ich gestern geändert, weil der Speicher ja wohl die Wärme über einen ziemlich langen Zeitraum stabil halten kann. Mal sehen wie sich das auf den Verbrauch auswirkt.

Grüße
Karim
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Beitragvon walu123 » 25.11.2008 16:02 Uhr

Hätte da auch mal ne Frage bzgl. eines möglicherweise vorhandenen Kellers, die ich hier gerne mal mit anhängen würde:
Die Berechnung des Verbauches wie hier beschrieben ist mir klar:
40*260/2,7: 3850kWh

Wenn ich hier jedoch noch einen kalten Keller hinzurechnen würde, ändert sich die Berechnungsart? Auf der einen Seite ist der Keller mit in die Hülle intergriert, ist also auch komplett umbauter Raum. Auf der anderen Seite kann ja auch keine Wärme nach unten "abfließen", oder?
Konkret bei mir sind es 170qm beheizte Wohnfläche und dazu ein 110qm großer kalter Keller, sowie eine 40wm große Garage, welche aber beide innerhalb der Hülle sind, also komplett gedämmt sind.

Gruß Walu
Bartl Eco 4s Sole
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Beitragvon roro » 25.11.2008 17:20 Uhr

Die Fläche die bei der EnEV verwendet wird, wird aus dem umbauten Volumen berechnet und ist meisten etwas größer als die bewohnte Fläche. Hol Dir Deinen EnEV-Nachweis, da sollte die verwendete Fläche stehen.

Man kann damit ein Haus recht gut schön rechnen.


Für 7000 kWh würdest Du aber gute 470 qm benötigen, damit es noch ein KfW40-Haus ist. Vor allem wenn Du die letzten Jahre berücksichtigst, die keine echten Winter waren.

Ich dürfte z.B. knapp 3500 kWh verbrauchen, habe aber in den letzen Jahren zwischen 2500-3000 kWh benötigt.

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