Bestand: EFH, 15 Jahre alt, fast Passivhausniveau (ca. 500l Öl/Jahr bei 150m2 WFL), thermische Solaranlage (15 m2), Schichtenspeicher 1000l mit separater WW-Wärmetauscher-Wendel, Ölkessel. Das Haus liegt im "warmen" Kraichgau mit viel Sonne.
Der Ölkessel hält vielleicht noch 2-3 Jahre. Ist es denkbar, künftig statt eines Ölkessels eine Abluft-Wärmepumpe mit vielleicht 2 kw Heizleistung einzusetzen plus einem Durchlauferhitzer fürs Duschen? Die WP müsste in sonnenlosen Zeiten die Temperatur im oberen Speicherdrittel von 25°C auf max. 40°C anheben. Der elektrische Durchlauferhitzer müsste dann noch fürs "heiße" Baden und Duschen die 35-40°C auf max 50°C anheben.
Kann man die Abluft-WP nicht zusätzlich auch an das Rohrsystem der Hausdrainage (die hat eine Zuluft-Öffnung am "entferntesten" Hauseck !) anschließen (ca. 45m Rohr)? 1,70m unter Bodenniveau müsste die Bodentemperatur ja auch etwa 8°C haben, die von der WP angesaugte Luft würde dann vorgewärmt und hätte vermutlich dann selbst bei Frost noch mehr als O°C. Die Abluft würde über Dach abgeblasen.
Kann das funktionieren und wenn ja, welche Komponenten kann man für ein solches Konzept empfehlen?
Danke und Gruß
Martin