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cootier
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Beitragvon cootier » 04.11.2008 16:53 Uhr

hi Leute.
wir haben vor zu bauen!!!

ein bungalow ca 160 qm als mindestens niedrigenergiehaus.

Meine Frage

Hat jemand schon erfahrung mit einer Wärmepumpe.
Gartenfläche ist reichlich vorhanden(für die unterirdischen leitungen), oder sollte man doch eine Luft WP nehmen.

Was kostet sowas ca.

das haus wird in bremerhaven gebaut.

Danke im voraus

chris

denkedran
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Beitragvon denkedran » 04.11.2008 17:05 Uhr

Na erkundige Dich mal unter www.girschner.de

Gruß Denkedran
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Beitragvon roro » 04.11.2008 18:08 Uhr

Die beste Heizung ist immer die, die man nicht benötigt. Als erstes würde ich auf ein sparsames Haus achten.

mindestens niedrigenergiehaus


Hoffentlich nicht. KfW60 ist bereits schlechter Standard, bei einem Neubau würde ich nur KfW40 oder besser planen. Das ist bei guter Planung unter Berücksichtigung der Förderungen ohne Zusatzkosten möglich.

1.) Optimale Ausrichtung des Hauses und vor allem der Fenster
2.) Gute Außenhülle.
3.) KWB ist zumindest kein Nachteil.

Anzustreben ist eine Heizlast von kleiner 30W/qm (inkl WW und bewohnte qm und nicht die der EnEV), danach würde ich erst die Heizung angehen. Eine sinnvolle WP (nicht zu groß, ohne Pufferspeicher) und eine gut ausgelegte FBH (10 cm Verlegeabstand) mit einer max. VL-Temperatur von 30-35 Grad, bei der eine ERR zwar eingebaut werden kann, aber nicht notwendig ist. Und von jemanden geplant, der sich bei WP auskennt.

Ob dann eine Sole-WP oder eine LWP ist dann eigentlich schon nebensächlich, denn Du kannst dann bei einer LWP bei einem 180 qm Haus von Heizkosten unter 400 EUR pro Jahr ausgehen. Bei einer Sole-WP werden es dann max. 100 EUR weniger sein.
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 04.11.2008 19:41 Uhr

cootier hat geschrieben:...ein bungalow ca 160 qm als mindestens niedrigenergiehaus...

[img]http://ecotec-energiesparhaus.de/assets/images/Energieverbrauch-nach-Haust.gif[/img]

Wie schon gesagt,
Niedrigenergiehaus ist heutzutage eigentlich alles, also auch ein Haus nach EnEV. Ein Energiesparhaus KfW 40 oder besser mit einer sparsamen Wärmetechnik, besser mit einer effizienten Wärmepumpe ist der Garant für langfristig niedrige Energiekosten.

Die Energieverbrauchswerte für Wärmepumpe, kontrollierte Wohnraumlüftung, Heizungsumwälzung, Solarsteuerung und -umwälzung am Beispiel einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe in einem Energiesparhaus KfW 40 sind in folgender Tabelle aufgeführt.

http://ecotec-energiesparhaus.de/html/energieverbrauch_waermepumpe.html

cootier hat geschrieben:Was kostet sowas ca.
Das ist abhängig von Qualität, Bauweise und Ausstattung.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon gergenerdwaerme » 05.11.2008 10:33 Uhr

Hallo.
Zunächst ist wirklich der g e n a u e Wärmebedarf zu ermitteln - erst dann ist man in der Lage konkrete Informationen zu bekommen.
Um sich aber generell zu informieren gibts auch die Möglichkeit sich durchs Internet zu arbeiten.
Interessante Infos findest Du auch unter www.avenir-waermepumpen.de
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Beitragvon cootier » 05.11.2008 12:32 Uhr

HI
Danke für die Antworten.

Eine Frage noch.
Wie laut sind wie WP eigentlich?
Kann man die Im HWR installieren oder lieber in der Garage?

Danke

roro
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Beitragvon roro » 05.11.2008 13:52 Uhr

cootier hat geschrieben:Wie laut sind wie WP eigentlich?
Kann man die Im HWR installieren oder lieber in der Garage?


Das hängt sehr von der WP ab.
SoleWP sind an sich leiser als LuftWP. Meine LWP steht im Freien.
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Beitragvon OlafS69 » 05.11.2008 14:20 Uhr

Mein Tipp dazu: Nicht aufs Geratewohl und aus der Ferne eine Heizung andrehen lassen - sondern mit einem Fachmann, am besten vor Ort, nach der bestmöglichen Lösung suchen. Ganz klar sind Wärmepumpen (allen voran die Wasser/Wasser-Wärmepumpen) die derzeit bestmögliche Lösung. Aber halt nicht für alle Gegebenheiten geeignet.

Daher würde ich empfehlen: Erstmal ausführlich über die verschiedenen Heizungssysteme informieren (ein schöner Überblick ist z.B. auf http://www.heizen3.de/produkte/heizungssysteme.html zu finden) und dann vor Ort beraten lassen.
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Beitragvon gergenerdwaerme » 05.11.2008 14:46 Uhr

Hallo Olaf.
Auf der von Dir empfohlenen Internetseite fehlt leider die interessanteste und wirtschaftlichste WP-Technik: die DIREKTVERDAMPFUNG. Wenn man die Interessenten informieren will so sollte das umfassend sein; also einschl. a l l e r modernen Techniken.
Recht hast Du wenn Du rätst, sich nicht aus der Ferne eine Anlage 'andrehen zu lassen' (über die Wortwahl kann man streiten) Unser Unternehmen empfiehlt jedenfalls Fachfirmen vor Ort - nur so kann das eigentlich ordentlich funktionieren.
Wenn Du selbst die DV-Technik noch nicht kennst - laß Dich umfassend informieren. Mich erreichst Du unter gergen_kurt@gmx.de
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Beitragvon gastherme » 05.11.2008 22:22 Uhr

roro hat geschrieben:...
Anzustreben ist eine Heizlast von kleiner 30W/qm (inkl WW und bewohnte qm und nicht die der EnEV), danach würde ich erst die Heizung angehen. Eine sinnvolle WP (nicht zu groß, ohne Pufferspeicher) und eine gut ausgelegte FBH (10 cm Verlegeabstand) mit einer max. VL-Temperatur von 30-35 Grad, bei der eine ERR zwar eingebaut werden kann, aber nicht notwendig ist. Und von jemanden geplant, der sich bei WP auskennt.
Ohne Pufferspeicher heisst wohl auch ohne Solartherme auf dem Dach.

Aber wie habe ich mir eine Warmwasserversorgung und Fußbodenheizung vorzustellen, die ohne Pufferspeicher auskommt?


PS: Was bitte ist "ERR"?

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