ich kann zu deinen technischen Problemen leider nichts beitragen, da wir uns allerdings auch mit einer Photovoltaik-Anlage auseinandergesetzt haben, kann ich dir folgendes sagen:
1. Der mit einer Photovoltaikanlage erzeugte Strom wird ins Netz eingespeist und damit an den lokalen Stromanbieter verkauft. Der Anbieter ist gesetzlich zum Ankauf verpflichtet, der Tarif beträgt für 2008 noch 46,25 Cent pro kwh (ab 2009 liegt er bei etwas unter 40 Cent). Dieser Abnahmepreis gilt für 20 Jahre.
Es ist auf jeden Fall billiger, den Strom zu verkaufen und die WP mit einem günstigeren Tarif mit Strom zu versorgen.
2. Mit dem Verkauf von Strom wird man unternehmerisch tätig, d.h. man ist damit Gewerbetreibender. Steuerlich bedeutet dies, man wird gewerbesteuerpflichtig. Allerdings liegt der Freibetrag momentan bei 24.500 Euro, so dass man nur den darüberhinausgehenden Betrag versteuern muss. Soviel erwirtschaftet aber kaum eine hauseigene Anlage.
3. Das Gewerbe hat aber auch dicke steuerliche Vorteile: Du wirst als Unternehmer vorsteuerabzugsberechtigt, d.h. du zahlst für deine Anlage sowie für alle Wartungsarbeiten an dieser Anlage für die Zeitspanne (20 Jahre, s.o.) des Stromverkaufs keine Mehrwertsteuer, das gilt auch für die Anschaffung. Die beim Erwerb abgeführte Mehrwertsteuer wird auf Antrag vom Finanzamt zurückerstattet (von alleine bestimmt nicht).
4. Nebenbei erhält man als Gewerbetreibender auch die Metro-Card etc., sowas ist allerdings eher nebensächlich und bringt keinen großen Gewinn.
Erkundige die einfach bei deinem hiesigen Stromanbieter , deinem Finanzamt oder bei einem Steuerberater, die werden dich ganz genau aufklären können.
GMil hat übrigens recht:
den Strom nicht zu verkaufen und damit die WP zu betreiben, ist anscheinend nicht nur technisch aufwändig, sondern auch noch ein finanzielles Desaster......