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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Bemessung der Wärmepumpe

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damianator

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo,

in unser EFH (KfW 40) soll eine Sohle/Wasser WP mit Tiefensonden eingebaut werden. Allerdings möchte ich mich nicht falsch beraten lassen. Hab schon so einiges erlebt... von angebliche Fachleuten Crying or Very sad

Daher meine Frage an die Experten hier...
Hier ist meine Wärmeberechnung...Wärmeberechnung , allerdings weiß ich nicht genau ob ich diese richtig deute. bei meiner Wohnfläche von

158 m² x 39,72 (jahresprimärenergiebedarf) = ~6,3 KW

Daher müsste ich eine Pumpe wählen die darauf ausgelegt ist?!?!?
Ich tendiere eigentlich zu der Vaillant, allerdings gibt es da nur die mit 5,9 KW oder 8,0 KW. Welche währe da ratsamer?

Sollte es die 8,0 KW Pumpe werden, müssen die Bohrungen dann auch darauf ausgelegt werden?



Danke schon mal Very Happy

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machtnix

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Das ist keine Wärmeberechnung sondern Mumpitz.

Den EnEV Nachweis kannst du hier http://www.waermebedarfservice.de/... einreichen und dort eine Heizlastberechnung nach EN 12831 in Auftrag geben.

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fdl1409

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Die kleinere Pumpe mit 5,9 kW ist mehr als ausreichend.

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roro

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Heizlastberechnung durchführen !!!!!

BTW: Wenn Du für 158 qm KFW40 eine Heizlast von 6 kW benötigst, dann stimmt etwas bei Deinem Haus nicht. Viel mehr als 4 kW solltest Du nicht benötigen, sonst ist das kein KFW40-Haus, sondern nur ein schön-gerechnetes aber nicht sparsames Haus.


158 m² x 39,72 (jahresprimärenergiebedarf) = ~6,3 KW

Diese Rechnung ist genial, aber genial falsch.

Die 39,72 haben von der Einheit her nämlich kWh/(qm a) da kann nie eine Leistung herauskommen.

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damianator

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@machtnix

warum mumpitz !??!
was stimmt denn mit der Berechnung nicht?
Ich meine da sind sämtliche Werte aufgeführt die man benötigt, oder nicht?

Es reichen nun mal:

16 cm WLG 035 (Wand) mit 24er Poroton 0,18
24 cm WLG 040 (Dach)
10 cm WLG 035 (unter Sohle)
6 cm WLG 035 (auf Sohle)
1,1 U-Wert (Fenster)

Um den transmissionswärmeverlust besser als 45% über EnEV zu bringen.
Und Primärbedarf habe ich auch mit einer Sohle/Wasser WP mit JAZ 4,5, dazu eine Hochefiziente Heizpumpe mit (durchschnitt 20W) und der Wert sinkt unter die magische 40 KW/h a m²

Also für mich liegt eigentlich alles im Rahmen der Kfw 40 anforderungen.
Wüsste nicht was hierdran mumpitz währe. Immerhin ist die Software dafür ausgelegt das zu berechnen. Übrigens... auf das gleiche Ergebniss komme ich mit 2 weiteren Programmen auch.
Und ich kann mir nicht vorstellen dass bei jemanden etwas anders rauskommen würde.

Lasse mich aber gern des besseren belehren.

Zur Heizlast kann ich natürlich nicht so viel sagen, ist damit der Heizwärmebedarf gemeint?

Welchen Wert bräuchte ich da für?
bzw. wie kann ich den ausrechen, da gibt es doch sicherlich auch irgendwelche schlauen Softwarelösungen. Könnt Ihr was empfehlen?

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gergenerdwaerme

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Ich kann den Vorrednern nur Recht geben: es muß eine exakte Wärmebedarfsberechnung her, erst dann kannst Du vernünftige Entscheidungen treffen. Du hast von Erdsonden gesprochen. Hast Du schon mal an die DIREKTVERDAMPFER-Technik gedacht? Wenn nicht solltest Du Dich mal informieren - es lohnt sich für Dich!
Kurt Gergen

_________________
Gergen-Erdwärme

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Thomas Heufers

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Passivhaus: Heizlast von ~ 10 – 15 W/m²
Gutes Energiesparhaus KfW 40: Heizlast zwischen ~ 20 - 30 W/m²

Bei einem gut gedämmten Energiesparhaus KfW 40 (Beispiel mit Wohn-/Nutzfläche 158 m²) kann eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe die wirtschaftlichste Alternative sein.
Bestenfalls eine effiziente Wohnraumlüftung (zentrale, kontrolliert) einsetzen.

Gruß

Thomas Heufers

_________________
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...

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damianator

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Anmeldedatum: 20.06.2008,
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Also die Direktverdampfer kenne ich nur von den Flächenkollektoren.
Leider ist unser Grundstück nicht geeignet dafür. Zumindes was ich gelesen und vor Ort von Heizungsbauern erfahren habe.

Wir hätten nur 180m² Grünfläche zu Verfügung. Die anderen Sind Zugepflastert oder Verbaut.
Außerdem haben wir einen Boden Kl. 6-7 sehr Kalk und Mergelhaltig schon in den oberen schichten. Eigentlich dachte ich das währe dafür nicht so gut.

Um noch mal auf die Berechnung zurück zu kommen.
Wofür macht man denn überhaupt so eine Wärmeschutzberechnung überhaupt wenn man damit nichts anfangen kann?

Oder dient das nur als Nachweis für die Banken, ob die Richtwerte eingehalten wurden, um den Förderkredit zu bekommen?

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kältebauer

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Hallo

Wie sieht es denn mit Grundwasser aus ?

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damianator

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Das Grundstück befindet sich auf einem Berg. Na ja sagen wir... einem größerem Hügel.

Habe mit einem Nachbarn gesprochen der meinte bei seinen Bohrungen währen sie bei 35 m auf einen Unterirdischen See gestoßen.
Aber keiner weiß welche ausmaße der hat.
Das ist ca. 100m entfernt.

Ansonsten keine weiteren vorkommnisse.

Was gibt es denn nun für ein Problem mit den Tiefensonden?
Wieso seid Ihr da nicht so überzeugt von?
Ich dachte nach Wasser/Wasser währe das die beste Art eine WP zu nutzen.

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machtnix

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Der Energieausweis ist keine Heizlastberechnung.Hier stehen nur die Daten drin die man für eine Heizlastberechnung benötigt.

Der Energieausweis ist nur eine Nachweis für den Finanzierer das man das Haus nach gewissem Standard baut,sonst nichts.

Eine seriöse Heizlastberechnung nach EN 12831 berücksichtigt z.B. ob eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit dabei ist und ob die Warmwasserbereitung über die vorhandene WP gemacht werden soll oder über eine zusätzliche Brauchwasserwärmepumpe.

Die beste Wärmepumpe ist eine Direktverdampfer-WP.
Für einen Neubau wie du ihn planst,benötigt man für eine www.sofath.com... WP eine Fläche von 1:1 also kommst du mit deinen 180m² völlig aus.

Der Bagger ist sowieso schon da,warum also eine völlig überteuerte Erdsonde?

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damianator

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Ok, das ist einleuchtend...

Aber was ist mit unserem Boden. Dadurch dass er so Mergelhaltig ist müsste der gleich ausgewechselt werden. Hinzu kommt dass die Oberste Lage ist kein Mutterboden sondern ganz dichter Lehm. Auch im B-Plan steht dass mit erhöten aufwand für die Versickerung gerechnet werden muss.

Habe mich selbst daran versucht. Nach ca. 45 min.bei 30/30/30cm habe ich aufgegeben.

Und da das Grundstück abfallend ist muss an einer Seite mehr abgetragen werden. Später soll es nämlich eben werden. Hatte schon mal die Erdmassen gerechnet. sind ca. 300 m³ Aushub und wieder Verfüllung. (incl. Rohleitung zum Haus und Verteiler). und bei 15€/m³ hätten wir schon ein nettes Sümmchen zusammen. Wobei im Preis noch nicht mal der neue Füllboden oder die Kollektoren drin sind.

Leider kann ich das auch nicht mal eben so mit einem Mietbagger machen da, wie schon geschrieben, der Boden so hart ist. Einer aus der Nachbarschaft hat es versuch, da ist ihm die Hydraulik geplatzt. (Könnte natürlich auch Zufall gewesen sein)

Aber ist denn mit einer Tiefensonde eine schlechtere ausbeute zu erwarten?
Wegen der Heizlastberechnung werde ich mich mal mit meinem Heizungsbauer vor Ort in Verbindung setzen. Der soll das gleich mitmachen.

Nur ich trau den ganzen Leuten nicht. Nach dem ich Online viel gelesen habe, merke ich wenn jemand sich vor einer Antwort drückt oder gar was falsches erzählt. Und das ist bei verdammt vielen so.

Habe mal bei Zertifizierten Betrieben, die von Vaillant als Partner aufgeführt sind, angerufen. Und von 6 angerufenen konnte ich mich gerade mal mit 1 Fachlich unterhalten. Die Krönung war dass mir einer der Vorherigen einen Ölbrenner zu der WP verkaufen wollte. Das währe sonst nicht machbar, meint er.
Was soll ich bitte davon halten ?!?!?!

Und die die sich auskennen sind natürlich nicht die günstigsten.
Dächer versuche ich die planerische Vorarbeit so weit wie möglich selbst in die Hand zu nehmen. Und später nur die Firma ausführen lassen.

Ehrlich gesagt fühle ichmich hier im Forum am besten beraten, denn es können alle ihre Meinung abgeben und evtl. den anderen bestätigen oder korrigieren. Und keiner guckt auf seine Provision/Gewinn die er durch einen Verkauf machen würde. So sind die meisten unparteiisch.

Bin immer noch nach der Suche nach einer Software für die Heizlastberechnung.

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gergenerdwaerme

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Hallo.
Wenn Dein Grundstück rd. 180 qm Fläche für Kollektoren zur Verfügung hat so heißt das, Du kannst mit einer DIREKTVERDAMPFER-WP eine WP mit 8 kW Heizleistung (die benötigt bei AVENIR 166 qm Garten - ausgehoben auf 80 cm Tiefe!) einbauen. Lt. Deinen eigenen Angaben würde das dicke reichen. Ich wiederhole mich: lass Dir Angebote von FACHFIRMEN machen (Firmen die ausser Luft-WP auch mal andere eingebaut haben) oder nenn die PLZ des Bauortes - ich kann Dir dann evtl. weiter helfen.
Schönen Sonntag - Kurt Gergen

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Gergen-Erdwärme

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machtnix

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Du baust ein Haus für mehrere hunderttausend Euro und versuchst an der Heizlastberechnung für 300-400€ zu sparen?
Laß das doch bei www.waermebedarfservice.de... machen,das ist deren tägliches Geschäft und du hast was konkretes in der Hand,mit dem du die Heizungsbauer konfrontieren kannst.

Kostenloses Tool gibt es hier: www.mh-software.de...
Könnte dich aber eventuell doch überfordern,nimm dir also nicht zuviel vor.

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Thomas Heufers

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Günstig Heizen mit Erdwärme

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Du kannst Dich auch für einen Hersteller entscheiden und über den Hersteller die Heizlastberechnung anfordern. Seriöse Hersteller bieten diesen Service an und schreiben die Kosten für die Heizlastberechnung bei Auftragsvergabe zu deren Produkt gut.

Vorteil ist hierbei, dass der Hersteller für die Planung und Durchführung mit verantwortlich ist. Er wird sicher stellen, dass das System den technischen Anforderungen entspricht und die bestmögliche Effizienz angestrebt wird.
Etwaige fachliche Defizite zur WP-Technik von Seiten des Einbaubetriebs sind durch diese Vorgehensweise weniger problematisch. Ein enger Dialog zwischen dem Hersteller und dem Fachhandwerker sollte selbstverständlich sein.

Gruß

Thomas Heufers

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http://ecotec-energiesparhaus.de/...
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