Hallo Forum,
stöbere schon ne Weile hier und hab auch schon viele gute Artikel gelesen.
Und wende mich nun an Euch mit der Bitte, mir ein bischen Input zu liefern.
Dreht sich um folgendes:
wir planen ein EFH zu bauen,
125/130m² Wohnfläche
KFW60
Massivbau, kein Fertighaus.
Kanonenofen im Erdgeschoss (aber eher aus Behaglichkeit/Atmospähre denn als Primärwärmelieferant)
Angedacht war, daß wir mit Erdwärme heizen.
Da eine Tiefenbohrung bei uns (Landkreis 8918x, Alb-Donau Kreis, nördlich von Ulm) nicht erlaubt ist (schwäbische Alb, Karstgestein) wollten wir uns für verlegte Kollektoren oder Wärmekörbe entscheiden.
Die Erdwärme soll als alleinige Wärmequelle dienen, Energiebedarf vorab mal überschlagen ca. 14 KW (?)
Jetzt saßen wir mit einem Architekten zusammen der einen Heizungsbauer dabei hatte und beide haben uns abgeraten. Zu teuer etc., sondern empfahlen Pellets.
Bei der Berechnung der Wärmekollektoren meinte der Heizungsbauer, daß wir mind. 450 m² Kollektorfläche verlegen müssten, alternativ bräuchten wir 16 Wärmekörbe.
ein Bekannten wohnt im gleichen Baugebiet und hat für rd. 250 m² Wohnfläche um die 400m² Kollektoren verlegt. Und kommt bestens damit hin, heizt das ganze Haus damit.
Mir scheint einfach die Anzahl der verlegten m² im Verhältnis zur Wohnfläche unproportional?
Was ich noch garnicht einschätzen kann:
was kostet denn so ein Wärmekorb
was kosten denn Erdarbeiten wenn man Kollektoren verlegt? bzw. Wärmekörbe verlegt?
Vielleicht hat jemand eine konkrete Info und/oder Erfahrungsberichte - wäre super.
Vielen Dank vorab schonmal,
Ralf