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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Welche Wärmepumpe bzw. Entzugsquelle

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Ricard

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Moin,

Plane den Neubau eines EFH (eingeschossig, 145 m², Massivbauweise, KFW 40 Standard, Fussbodenheizung) mit Wärmepumpe.

Haben nun verschiedene Angebote bzw. Lösungsvorschläge unterbreitet bekommen:

Wärmepumpe: Tecalor TTF 7
Wärmeleistung: 7,8 kW
Leistungsaufnahme 1,8 kW
Leistungszahl 4,40
Tiefensonde als Entzugsquelle 120 m Sondenlänge
in Kombination mit Lüftungsanlage Tecalor TVZ 170
mit Wärmerückgewinnung
System mit einer zentralen Zu- und Abluftöffnung mit Kreuzgegenstromwärmetauscher, Flachkanalsystem

Oder Alternativ:

Wärmepumpe: Nibe Fighter 1240
Wärmeleistung: 5 kW
Leistungsaufnahme 1,3 kW
Leistungszahl 4,77
Kompaktabsorber als Entzugsquelle mit 64 m² Absorberfläche
in Kombination mit Lüftungsanlage Nibe FLM 40
Zuluft über Kernbohrungen in der Außenwand, Absaugung in Küche, Bad, WC und HWR darüber Wärmerückgewinnung

Hat jemand vielleicht Erfahrungen mit solchen Sytemen gemacht?
Kann man so einem Kompaktabsorber vertrauen? Mir kommt die Fläche von 64 m² etwas klein vor!
Schon mal Danke für eure Antworten.

Gruß Ricard

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roro

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Anmeldedatum: 29.11.2006,
Beiträge: 946
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Ohne die Heizlast zu kennen ist es sinnlos sich eine WP auszusuchen.

Wobei mir die Tecalor TTF 7 zu groß für 145 m² KFW 40 vorkommt.

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Ricard

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Beiträge: 4
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Die Wärmepumpe habe ich mir ja nicht "ausgesucht". Wir waren beim Heizungsbauer und dieser hat aufgrund unserer Hausplanung (Dämmung, Mauerwerksart- und stärke, Personenanzahl usw.) alles errechnet und uns diese Wärempumpe angeboten. Beim ersten Gespräch sprach er auch noch von der TTF 5 im Angebot war nun aber die TTF 7 die eben nach seinen Berechnungen dabei heraus kam.

Bei dem zweiten Angebot (Nibe Fighter 1240) soll ja eine 5 kW WP reichen.

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roro

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Beiträge: 946
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Zitat:
Beim ersten Gespräch sprach er auch noch von der TTF 5 im Angebot war nun aber die TTF 7 die eben nach seinen Berechnungen dabei heraus kam.

Bei dem zweiten Angebot (Nibe Fighter 1240) soll ja eine 5 kW WP reichen


Ich würde ein ernstes Wort mit Deinem HZB reden, und das Ergebnis der Heizlastberechnung fordern.

Das einmal 5kW reichen und einmal nicht ist etwas merkwürdig.

Nächstes Problem: Bei einer Heizlast von 5 kW kannst Du von einem Jahreswärmebedarf von ca. 9000kWh ausgehen, das wären bei einer JAZ von 4 (Die 4,77 und 4,40 sind zwar schöne Werte aber eher unrealistisch) 2500 kWh Strom. Dazu kommt noch der Strom der Lüftungsanlage. Da wird es schon recht knapp mit KfW40. Wie hat Dein HZB diesen Wert bestimmt?

Ich bin deswegen vorsichtig, da es viele schön gerechnete KfW-Häuser gibt, die bei weitem nicht so sparsam sind.

Zum Vergleich: Ich habe 185 qm und 5,7 kW Heizlast und erreiche nur KfW50 (das aber wirklich).

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Ricard

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Aufgrund dieser Unterschiede bin ich ja hier ins Forum gekommen. Wie er den Jahreswärmebedarf berechnet hat weiß ich nicht.
Wir beschäftigen uns nun auch schon etwas länger mit dem Thema und es macht den Anschein als ob einige Bauunternehmen bzw. HZB's den KFW 40 Standard schön rechnen....
Deswegen hoffe ich hier noch die eine oder andere Meinung mehr zu bekommen...

Weißt du wie man sowas am zuverlässigsten berechnet?

Hast du schon mal von den Kompaktabsorbern gehört?

Danke schon mal...

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transformer

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Beiträge: 88
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@Ricard
"Hast du schon mal von den Kompaktabsorbern gehört?"

Ja. Nichts Gutes.
Wer dem Erdreich mehr Wärme entzieht, als dieses regenerieren kann, wird mit einem Eisklotz im Garten bestraft.

KfW40 lässt sich rechnen, rechnen und rechnen. Kommt drauf an, was Du willst. Jedenfalls ist eine Heizlastberechnung nach DIN 12831 der erste Schritt.

Welche WP und welches System dann das richtige ist, kommt drauf an. Bauweise, Lage, Bewohner, Nutzerverhalten u.u.u. so weiter.


Idea Kurzer Weg: www.klima-innovativ.de...www.klima-innovativ.de

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Ricard

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So etwas habe ich auch vermutet ist wahrscheinlich ähnlich des Systems das mit sog. Körben arbeitet (Stahlkorb ca. 4 m im Durchmesser und 3,5 m hoch, verbaut Fa. Viebrockhaus in kombination mit Nibe).
Das beste ist wahrscheinlich immer noch die Tiefenbohrung...

Tja dann muss man sich wohl auf die Berechnungen der Heizungsbauer verlassen....

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transformer

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Beiträge: 88
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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
@ Ricard

"Das beste ist wahrscheinlich immer noch die Tiefenbohrung... "

Nicht unbedingt. Besser wäre ein Flächenkollektor nach dem Prinzip der Direktverdampfung, natürlich ausreichend dimensioniert. In Stade hat wegen der milden klimatischen Lage auch eine Gute Luft-WP durchaus die Chance, besser als eine Sole-Sonde zu sein.

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