Hallo zusammen,
ich bin Eigentümer eines Wohn/Geschäftshauses in dem 8 Personen leben und sich desweiteren eine Werkstatt befindet. Der Stromverbrauch beläuft sich monatlich auf ca. 280 Euro, die Heizkosten (Gas) auf etwa 455 Euro monatlich.
Nun denke ich über die Anschaffung einer PV Anlage nach, würde diese allerdings gerne mit Solarzellen kombinieren für die Erwärmung des Brauchwassers UND zur Heizungsunterstützung.
Das 20 Meter lange Gebäude hat eine Dachfläche ziemlich genau nach Süden ausgerichtet mit einer Dachneigung von 22 Grad. Allerdings mit 3 Schornsteinen - der Abstand zwischen den Schornsteinen beträgt ca. 11 Meter. Standort Nähe Nürnberg, Bayern.
Noch zu erwähnen ist, dass das gesamte Gebäude über eine Fußbodenheizung mit ca. 32 Grad Vorlauf verfügt, außer 4 Zimmer (normale Heizkörper) und die Werkstatt (Warmwasser-Heizgebläse). Dazu sind noch ein Holzkachelofen und ein Holzkaminofen in den zwei Wohnungen vorhanden.
Die Anschaffungskosten sollten 40.000 Euro nicht übersteigen und bis zu 100 % finanziert werden.
Nun zu meinen Fragen:
-gibt es eine vernünftige Kombination PV/Solarzellen?
-rechnet sich so ein Vorhaben unter Berücksichtigung der Vollfinanzierung überhaupt?
-was kann ich an monatlichen Ersparnissen für Strom bzw. Warmwasser/Heizungsunterstützung erwarten?
-In welcher Größenordnung liegen die staatlichen Zuschüsse in etwa?
-kann ich unter Umständen einen monatlichen Gewinn damit erzielen?
Da ich bereits selbständig bin, würde in meinem Fall das "sich selbständig machen" entfallen, außerdem könnte ich die Anschaffungskosten steuerlich absetzen.
Vielen Dank für euere Antworten
Don Schnarcho