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sh1bbY
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Beitragvon sh1bbY » 04.10.2008 10:12 Uhr

Hallo,

ich bin vor 4 Tagen auf diese Forum gestoßen weil ich mich über erneuerbare und Freie Energien Informiert habe.

Ich habe nun folgende Frage.

Ich habe eine Öl Heizung und verbrauche ca. 3000l ÖL pro Jahr was (nach einer Rechnung die ich im Netz Fand) ca. 30.000KW wären.

So, Kann ich nun durch eine Windkraftanlage in meinem Garten meine Heizung ersetzen? habe mir schon diverse Anlagen angeschaut, kann mit den technischen Daten aber nicht so sehr viel anfangen da ich nicht vom Fach bin.

Bitte da dringend um Hilfe.

Somahl bei den meisten anlagen steht 3 KW bei 8 m/s als Nennleistung bsp. sind das dann 3 KW die Stunde oder den Tag oder wie kann man daraus ungefähr einen Kw/h Wert errechnen?

Hatte mich auch nach alternativen zur WIndkraft umgeschaut bin dann aber irgendwie an der Windkraft hängen geblieben.

Danke schon mal im voraus...

gruß Christoph

RuMoR
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Beitragvon RuMoR » 04.10.2008 10:45 Uhr

Hallo,
Grundsätzlich: 3000 liter öl sind 30.000 kWh
Wenn deine windkraftanlage 3kW bei 8m/s bringt musses 1 stunde so windig sein das du 3 kWh erwirtschaftet hasst. das heißt dasses 10.000 stunden relativ windig sein muss das du deine heizung voll mit strom machen kannst.
Besser wäre die kombination mit einer wärmepumpe.
such mal uner den beiträgen, da findet sich sehr viel.

Wenns noch fragen gibt, immer her damit
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Beitragvon sh1bbY » 04.10.2008 15:46 Uhr

Hmm, ja dann müsste eine größere Anlage her...

Ich habe auch schon nach Anlagen in der größenordnung 10KW -20KW gesucht, bin aber leider nicht fündig geworden.

Habt ihr da ne ahnung wie teuer so etwas werden könnte oder habt ne Herstellersiete mit ausreichend Info´s parat?

Also bin mittlerweile auch für andere Sachen offen...

Wie gesagt brauche eine Anlage (oder mehrere Anlagen in Kombination) mit denen ich jährlich ca. 35.000 bis 40.000 KW/h erzeugen könnte!

ist sowas überhaupt möglich für privat oder stößt man bei so einem vor haben an finanzielle Grenzen?

Erfahrungsberichte erwünscht....

Vielen Dank
gruß Christoph
bernhard geyer
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Beitragvon bernhard geyer » 04.10.2008 16:59 Uhr

sh1bbY hat geschrieben:ist sowas überhaupt möglich für privat oder stößt man bei so einem vor haben an finanzielle Grenzen?

Ich denke neben den Finanziellen Problemen werden auch genehmigungstechnische Grenzen auftauchen: Sprich: Einfach so ein größeres Windkraftrat im Garten einzubauen wirst du ohne Genehmigung nicht dürfen. Und in einem reinen Wohngebiet wird eine Gemeinde vermutlich sowas nicht erlauben. Und als Ersatz für Heizung wird das ohne entsprechende Pufferung auch nicht gehen (weiterer Kostenfaktor). Also lieber alterantive Heizung (Holz, WP) aussuchen und falls Geld übrig ist besser mit Photovoltaik "vergolden" lassen.
RuMoR
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Beitragvon RuMoR » 05.10.2008 14:23 Uhr

Genau, hab gedacht der tipp mit den wärmepumpen würd dich in die richtige richtung lenken, aber dann wollen wir mal:

Überschlägig kannste für sone 20 kW anlage 50 bis 80 k rechnen, denn windkraft kostet fast das gleiche wie solar.

Genehmigungen wirste für sowas wohl kaum kriegen.
Speichern musste das ganze auch? denn ne einspeisung wird dir kein stromanbieter genehmigen.

Guck mal ernsthaft nach ner wp, von mir aus dann auch mit windkraft und photopholtaik. den großen vorteil werd ich dir sogar jetzt schon verraten: mit ner wp brauchste nurnoch n drittel oder viertel des stroms und kannst das dann natürlich viel besser abdecken
Uwe Hallenga
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Beitragvon Uwe Hallenga » 05.10.2008 22:42 Uhr

RuMoR hat geschrieben: ..., denn windkraft kostet fast das gleiche wie solar. ....

.... Genehmigungen wirste für sowas wohl kaum kriegen.
Speichern musste das ganze auch? denn ne einspeisung wird dir kein stromanbieter genehmigen. .....


Wie kommst Du darauf? Wie wäre es, sich erstmal selbst richtig zu informieren, bevor man hier falsches Berichtet.

a) Eine 10kW-Windanlage erzeugt je nach Standort zwischen 15.000 - 40.000kWh und damit in der Regel erheblich mehr als eine PV-Anlage. Je nach Eigenleistung und Nabenhöhe liegt der Preis bei 40 - 60.000€ komplett.
b) Baugenehmigung bekommt man im bewohnten Aussenbereich wenn mindestens 40% (?) der Eigenerzeugung selbst verbraucht wird und nennt sich "priviligierte Baugenehmigung im Aussenbereich". Genauers dazu erfährt man beim Bauamt.
c) Der Stromversorger ist sogar verpflichtet den Strom abzunehmen und zu vergüten. Da aber ja im großen Stil hier selbst verbraucht werden soll und Bedarf und Angebot (Herbst/Winter = viel Wind) recht gut zusammenpassen, kann man das auch gegenrechnen. Insbesondere wenn die Anlage eh nur zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden soll. Dabei hilft sicherlich einer der Hersteller oder ein neutraler Gutachter.
Ab 2009 sind teure Ertragsgutachten etc. für Kleinanlagen voraussichtlich nicht mehr erforderlich.

Sinnvoll ist sicherlich die Verbindung an einen großen Speicher, kombiniert mit einer Kollektoranlage und ggfl. einer Wärmepumpe.

Und alles ist nichts ohne die entsprechende Vorbereitung mit sinnvoller Wärmedämmung. Schneller kann man Energie nicht einsparen.


Quellen zu Kleinwindanlagen gibt es etliche im Internet (zB. www.kleinwindanlagen.de) und ausserdem gibt es den Bundesverband für Windenergie mit einer Marktübersicht.

Gruss Uwe


Besucht doch mal die Internetseite: Kleinwindanlagen (siehe mein Profil)

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