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Bin am Überlegen, ob wir die alte Öl-Heizung mit einem Niedertemperatur oder einem Ölbrennwert-Kessel ersetzen sollen.
Was ist besser? Ölbrennwert (Viessmann Vitoladens 300 t) würde 10500 Euro kosten. Niedertemperatur Vitoladens 200 rund 2000 Euro weniger.
Wie hoch ist die Ersparnis an Öl zwischen den beiden Kesseln?
Was muss beachtet werden? In unserem Haus sind noch überwiegend die großen alten Lamellen-Heizkörper aus den 70er Jahren.
Villagegirl
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Hallo,
ganz ehrlich, wer sich heute noch öl einbaut hat meiner meinung nach irgendwas verpasst.
Aber erstmal zu deiner frage:
Für ne gescheite brennwertnutzung musst du bei öl unter 45°C rücklauftemperatur kommen was mit alten heizkörpern paraktisch nicht machbar ist, es seie denn du reduzierst deinen massestrom weit genug, dann hasste aber kaum noch heizleistung was zur folge hätte das du richtig gut dämmen müsstest.Öl-brennwert ist echt nicht leicht in den griff zu kriegen, und der hydraulische abgleich muss ziemlich genau stimmen, sonst wirds problem immer größer
Mit niedertemperatur umgehst du natürlich das problem teilweise, denn auch dieses system wird dir kaum die ganze bude richtig warm kriegen.
Sehr viel besser wäre für dich ne pellets oder hackschnitzelanlage oder was kombiniertes wie z.b. dieser Terminator 2 der durch manche foren geistert.
Bin eigentlich kein holzfreund aber für eine solche anlage hasste fast keine andere chance die wirtschaftlich und ökologisch vertretbar ist
Und um der kostenfrage vorzubeugen:
Pellets mit puffer und n kleines silo das dann aber auch recht häufig nachgefüllt werden muss gibt schon für unter 12000€
Weis ja nicht wie hier sonst die meinungen sind, aber öl ist für mich gestorben, wir bauen seit 5 jahren keine mehr ein, aus prinzip.
greetz rumor
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Danke für die Tipps.
Aber eine Pelletsheizung für 12000 Euro, wo gibt es sowas?
Hab ein Angebot für 25000 Euro rumliegen.....
Öl würde 8800 kosten. Natürlich alles mit Installation.
Deshalb mein Zögern, auf etwas Alternatives umzusteigen.
Und bei Hackschnitzel wurde mir von vielen Seiten gesagt, dass sich
das erst ab einer Wohnfläche von mindestens 200 qm rechnet.
Wie viel Strom braucht denn eigentlich eine Luftwärme-Pumpe, um ein
ungedämmtes Haus mit 150 qm zu heizen. Und was kostet eine Luft WP?
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und wärmepumpen in nem ungedämmten haus ohne fußbodenheizung ist
1. schwachsinn
2. saukalt und
3. nicht wirklich sinnvoll also : schwachsinn
Ganz ehrlich:
Für ehemalige öl-anlagen sind pellets ne cht gute alternative, auch wenn ich eigentlich kein fan davon bin.
und 25.000€ sind n bissle arg, wie groß issn die anlage?
Mein Vaillant vertreter rechnet prinzipiell fürs ein-zwei familienhaus 17 bis 20 tausend, ohne montage, aber son kesseltausch ist zu zweit in 2-3 tagen gemacht. oder binich da zu schnell? *g*
Ne, jetzt mal im ernst, Öl wird immer teurer, willste dir jetzt für 8k ne heizung kaufen die du in 5 jahren vielleicht nichtmehr benutzen kannst?
Ausserdem sind andere anlagen nicht nur sparsamer sondern auch ökologisch eher zu vertreten. oder würdest du dir ein benzinauto kaufen wenn ein stromauto keine nachteile hätte, nur etwas teurer wäre?
gruss rumor
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Guten Morgen zusammen, ich habe mich vor drei Monaten für eine Pelletheizung entschieden. Die Anlage hat bis 20 kw Leistung, die Buderus hatte 25 kw. Das Ganze wirkt zusammen mit einer Solaranlage mit 7,2qm Fläche und einem 1000 l Kombispeicher, die aber schon mit der Buderus gearbeitet hat. Die Aktion hat uns 7,500 EUR incl. Einbau gekostet, für die Ölheizung gabs 1000 EUR Prämie und dann noch mal 2300 EUR von der BAFA. Nun eine Pelletheizung ist auf jeden Fall pflegebedürftiger als eine herkömmlich Gas- oder Ölheizung, d.h. es muss regelmässig die Verbrennungsasche entfernt werden, wenn man nicht grad eine automatische Austragung hat. Wir haben uns für eine manuelle Beschickung der Pellets entschieden, da der Kellerraum in dem der Öltank stand zu schade ist. Wir beziehen die Pellets in Big Bags zu 800 kg. Der Preis für 1 Tonne liegt derzeit bei 186.- EUR brutto bei Selbstabholung. Ich habe das Ganze hier mal so ausgebreitet, weil mir während meiner Entscheidungsphase von drei Jahren sowas gefehlt; vielleicht hilfts dem ein oder anderen ja. Wer mehr wissen will esthie@habmalnefrage.de
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| villagegirl hat Folgendes geschrieben: | Danke für die Tipps.........
Wie viel Strom braucht denn eigentlich eine Luftwärme-Pumpe, um ein
ungedämmtes Haus mit 150 qm zu heizen. Und was kostet eine Luft WP? |
Erst mal: ja, es geht und es macht Sinn, einen alten Öler auch im ungedämmten Haus durch eine L/W-WP zu ersetzen. Wer das heute noch verneint, kennt die aktuelle Entwicklung nicht. Vor 3 Jahren hätte er zwar noch Recht gehabt, aber die Entwicklung ist inzwischen deutlich weiter.
Allerdings muß man sehr aufpassen, die richtige WP zu erwischen, denn bei guten Hochtemperatur-WPn ist der Markt noch recht dünn, und rein deutsche Geräte sind kaum vertreten. Hierzulande rennt man derzeit den Technologiestandards der Japaner hinterher (Vollinverter mit SE-Perma-Motoren, elektronische Expansionsventile, Zwischeneinspritzung usw. usw.)
Meine ungedämmte Hütte (135 + 33 qm) ohne FBH und sogar mit einem schäbigen Einrohrsystem an den Heizkörpern habe ich im letzten Jahr mit so einer WP ausgestattet, weil der 20-jährige Öler die ersten Macken gezeigt hatte. Allerdings habe ich den Öler erst mal repariert und zusätzlich dringelassen, weil eine Split-WP im Keller nicht allzuviel zusätzlichen Platz braucht.
Meine Erfahrungen nach gut einem Jahr:
1. Die Hütte wird immer warm, auch bei - 14 °C (mehr Kälte hatten wir noch nicht)
2. Die WP hat mir bereits im 1. Jahr rund 1.000 € Betriebskosten erspart, gerechnet mit dem Ölpreis am Jahrestag des Einbaus (in 09/2008), nämlich 86 ct/l. Für den Strom habe ich etwa 1.300 € bezahlt (inkl. Brauchwasser für 3 Personen und einen Whirlpool).
Das ganze Ding hat mich in der Anschaffung (mit etwas Eigenleistung und etwas Glück) nur gut 7.300 € mehr gekostet als eine ebenfalls angebotene neue Ölheizung (mit Montage und MWSt., wohlgemerkt). Alle sonstigen Kosten (Wartung, Kamin, Meßgebühr etc.) entfallen natürlich.
Bisher habe ich es keinen Moment bereut, diese Entscheidung getroffen zu haben, im Gegenteil! Wäre der Ölpreis auf dem "Zwischenhoch" vom Juni geblieben (und das wird er in den nächsten Jahren noch übertreffen; wetten?), hätte sich der Mehrpreis meiner Anlage bereits in weniger als 7 Jahren amortisiert. So kann es eben auch 8 oder 10 Jahre dauern, aber bei einer prognostizierten Lebensdauer der WP von 20 Jahren wäre das auch kein Problem.
Mit meinem heutigen Wissen hätte ich den Öler gleich rausgeworfen, statt ihn an den WP-Puffer mit anzuschließen. Aber ich hatte der Sache auch nicht recht getraut; zugegeben, und die Heizungsbauer hier im Städtchen haben mir eine "Beratung" geliefert, von der ich besser nicht sprechen möchte. Ein Schild "Wärmepumpen" an der Ladentür ist jedenfalls keine Garantie für Sachkenntnis. Also habe ich mich erst mal 3 Monate selbst intensiv schlau gemacht, und das war doch recht hilfreich. Auch zu meiner Anlage habe ich den Hersteller (vor und nach dem Kauf) technisch ausgequetscht, so gut es ging. Inzwischen habe ich hier schon anläßlich eines Energietags selbst Vorträge zu WPn in z. T. ungedämmten Bestandshäusern ohne FBH halten dürfen, denn das Interesse an dieser Spezialtechnik ist offenbar sehr groß.
_________________ Gruß
Gerhard
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