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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Vereisung der Sonden, Entzugsleistung, Heizung Heliotherm

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celina

Erfahrung:
Anmeldedatum: 01.10.2008,
Beiträge: 3
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Der Winter kommt
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ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Wir haben ein Passivhaus mit 360 m² gebaut. Die Erdwärmepumpe mit Fußbodenheizung wurde von GeoSolar gebaut. Es wurden 4!!!! Bohrungen à 60 m vorgenommen. Die Heizung wurde lt. GeoSolar nach Herstellerangaben!!!! ohne weitere Prüfung, eingebaut. Seit dem, nunmehr seit fast vier Jahren haben wir einen enormen Energiebedarf ca. 15.000 kwh und die Heizung nebst Wasser werden nicht ausreichend warm. Den mangelhaften Zustand interessiert aber weder GeoSolar noch Heliotherm. Die damalige Bohrfirma Stubenhöfer und Wilms, von GeoSolar, fühlt sich auch nicht zuständig, obwohl nunmehr uns schon seitens der Wasserbehörde der Rückbau der Bohrungen angeordnet wurde, da die Tiefenbohrungen nicht verpresst wurden bzw. stark vereisen.
Ich bitte um schnellstmöglichste Hilfe, da wir bald schon die Heizung nicht mehr nutzen dürfen!

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RuMoR

Erfahrung: ***
Anmeldedatum: 12.09.2008,
Beiträge: 49
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Klingt jetzt vielleicht hart aber bei vereisung hilft nur eins:
Rohre ab und frische löcher bohren.

Und ein Tip: es gibt bohrunternehmen die dir nicht die tiefe sondern die entnehmbare energie in kW garantieren.

Als daumenwert kannste 900 bis 1000 € pro kW rechnen was die bohrung kostet

greetz rumor

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Tappi

Erfahrung: ***
Anmeldedatum: 15.07.2008,
Beiträge: 38
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ich bin kein Fachmann,aber ich würde mit der Angelegenheit schleunigst zu einem Anwalt gehen.Hast du eine Rechtsschutzversicherung? Ich hoffe.
Vielleicht gibt es ja einen Gutachter für solche Anlagen?
4 Jahre ist aber schon eine lange Zeit Confused Gibt es einen Schriftverkehr damit du auch belegen kannst das die Anlage noch nie richtig lief?

Alleine schon die Tatsache das du für die Bohrungen bezahlt hast,diese aber so mangelhaft ausgeführt wurden das diese zurückgebaut werden müssen,würde mir reichen.Das Geld für die Bohrungen ist ja dann voll in den Sand gesetzt

Für die Firma Heliotherm ist das natürlich auch keine gute Werbung.Es gibt hier auch Beiträge von Heliotherm im Forum

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bernhard geyer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1153
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Was steht denn in der Genehmigung der Tiefenbohrung? Bei mir Stand explizit drin das die Bohrung verbresst werden muss und vor (oder war es während der Verbressung) das Landratsamt informiert werden muss um die verbressung zu kontrollieren. Also Falls die Verbressung drin steht hast du sehr gute Chancen. Da vermutlich Geosolar dein Vertragspartner war/ist so ist dieser auch primär die zu Nachbesserung (hier Rückbau + neu Bohrung bzw. Rückzahlung) diese erfolgreich zu verklagen. Die Bohrfirma ist nur Subunternehmer des HB und kann von dir vermutlich nicht direkt verklagt werden. Aber Rechtsanwalt ist hier sehr anzuraten.

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fdl1409

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 02.12.2006, Wohnort: Bad Laasphe
Beiträge: 286
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Hier stimmt ja Einiges nicht.
Ein Passivhaus mit 360 m² darf inclusive Warmwasser einen Wärmebedarf von 9.900 kWh haben. Die Erdsonden müssen also maximal 8.000 kWh liefern.

Wieso dann bitte gleich 4x60m Bohrungen ????? Das erscheint mir sehr stark überdimensioniert. Und diese Sonden sollen jetzt vereisen???? Alles sehr seltsam.

Gib doch mal bitte mehr Info.
Wieviel kW hat deine Wärmepumpe?
Die 15.000 kWh, bezieht sich das auf den Zeitraum von 4 Jahren oder ist das der Jahresverbrauch? Was ist da alles drin? Lüftungsanlage?
Wie kommst du darauf daß die Sonden vereisen? Wie sind die Soletemperaturen? Wie kommt die Wasserbehörde darauf, daß die Sonden nicht verpresst wurden bzw vereisen?

Irgendwie kann das alles nicht sein.

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RuMoR

Erfahrung: ***
Anmeldedatum: 12.09.2008,
Beiträge: 49
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@ fdl:
Recht hasste, hab da nochmal drüber nachgedacht und mit nem kollegen geredet, da sollte echt n gutachter hin und vor allem müssen die bohrungen mal kontrolliert werden.

Aber die 4X60 meter können schon sein, wenn kaum grundwasserbewegung da ist oder aus irgendwelchen anderen gründen die entzugleistung sehr gering ist. Prinzipiell hasst du aber recht, irgendwie gefällt mir die ganze umschreibung nicht...

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transformer

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 06.03.2007,
Beiträge: 88
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Mir kommt das sehr seltsam vor und sieht für mich nach Schlammschlacht aus. Zumindest meldet sich jemand, wenn ich bei Heliotherm anrufe. Dürfte also bei anderen auch so sein.

Natürlich ist niemand glücklich über Probleme, doch gilt es zu differenzieren und Ursachenforschung zu betreiben.

Grundsätzlich ist kein Hersteller verantwortlich für die Ausführung der Installation eines Dritten, geschweige denn eines Vierten der bohrt. Zur Beurteilung sind die vertraglichen Verhältnisse entscheidend, auch ob wegen der Gewährleistung VOB oder BGB vereinbart wurde.

Dazu kommt der Einfluss der Nutzer selber, gekippte Fenster im Winter bzw. WW-Verbrauch seien hier nur stellvertretend genannt. Auch die tatsächliche Bauausführung gehört auf den Prüfstand, zudem ist Passivhaus nicht gleich Passivhaus und die dabei erhoffte Energieeinsparung hat manchmal mit der Realität wenig gemein.

Ein Rückbau durch Verordnung ist mir neu. Celina, würdest Du mir das zuständige WW-Amt nebst Sachbearbeiter nennen? Du hast hier gleich mehrfach gepostet, leider kann ich damit nicht auf die tatsächlichen Verhältnisse schliessen, Heizung und Wasser nicht warm genug, Energieverbrauch 15000 kWh, was jetzt, Wärmebedarf oder Stromverbrauch, dass ist einfach zu wenig. Da muss von Deiner Seite mehr Butter bei die Fische!!!! Bitte!!!!

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