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axel_jeromin
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Beitragvon axel_jeromin » 27.09.2008 19:21 Uhr

Hallo Zusammen,
hat schon Jemand in diesem Forum Erfahrungen mit Solar-Luft-Kollektoren insbesondere im Selbstbau?

z.B.
Grammer Solar-Luft-Kollektoren SLK
www.trubadu.de
http://www.copy-net.de/Solar/Solar_neu.html




Diese Kollektoren sind relativ einfach selbst zu bauen. Daher gefallen sie mir als Heizungsunterstützung in der Übergangszeit oder im Winter. Es wird kein Wasserspeicher benötigt und Luft kann nicht einfrieren.

Die Investionskosten liegen im Selbstbau um mindesten Faktor 10 niedriger zum Wasserkollektor.


Mich interessiert, können die Kollektoren in Sommer durch Überhitzung beschädigt werden? Bzw. wo kann man Solarglas kaufen, welches keine Probleme mit der Überhitzung hat.


Grüße
Axel
Zuletzt geändert von axel_jeromin am 18.11.2008 21:57, insgesamt 1-mal geändert.

pezzey
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Beitragvon pezzey » 11.10.2008 10:39 Uhr

Bin auch auf der Suche nach Erfahrungsberichten bzgl. Solarluftkollektoren. Insbesondere nach Grammer-Kollektoren.

Also: Wer hat ERfahrungen mit diesen Systemen. V.a. mit Grammer.
axel_jeromin
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Beitragvon axel_jeromin » 12.11.2008 19:23 Uhr

Hallo Zusammen,

bin ein bischen Schlauer geworden, im Bezug auf Luftkollektoren.


Die gute Leistung der Jalousie-Lamellen in Luftkollektoren hat mich begeistert. Das geringe Gewicht bringt eine sofortige Erwärmung. Bei einem Dachkollektor sehe ich die Möglichkeit, die Jalousie Lamellen einzeln auf zwei parallelen Dachlatten im Kollektor zu befestigen. Also ohne die Seile, nur das Blech. Die Befestigung kann mit Schrauben, Nägeln oder Tacker Klammern geschehen. Die kühlere Zuluft wird an der Abdeckscheibe entlang geführt und die erwärmte Abluft an der gut isolierten Rückseite nach oben abgeführt. Da Veco ohne Lamellenverstellung auskommt, müsste es auch hier gehen. Am oberen Ende des Kollektors kommt dann einen Klappe für die Sommerentlüftung. Da der Kollektor ins Dach eingebaut wird, kommt man hier einfach vom Dachboden heran.

Ich hadere noch mit mir, welche Version als erstes in meinen Testkollektor kommen soll:

[img]http://www.jeromin.privat.t-online.de/SLK-Absorber2.PNG[/img] (alt+p)



Bei Version 1 werden die Lamellen um ca. 45 Grad geknickt und dann auf einer glatten Dachlatte befestigt.
Bei Version 2 und drei werden die Dachlatten zackelig ausgesägt und die Lamellen werden direkt befestigt.

Nun ist für einen guten Wärmeübergang von der Lamelle auf die Luft eine turbulente Strömung nötig.

Version 2 bringt bestimmt die meisten Turbulenzen, da die Luft zweimal um 180 Grad umgelenkt wird. In der Version 1 geht es um die Ecke. Diese argen Verwirbelungen bringen aber auch leider Strömungsverluste und somit eine hohe Lüfterleistung.
Bei Version 3 kommt die Luft relativ gut durch die Lamellen das bring die geringsten Lüfterverluste. Aber auch die Gefahr einer laminaren Strömung. Wenn die Verwirbelungen hier ausreichen würden, währ mir die Lösung am liebsten.


Ich wollte insgesamt 10 bis 12m² Kollektor aufbauen, das brächte bei erhofften 5KW abgegebener Leistung und einer Lufterwärmung von 50 Grad so ca. 300m³ Luftdurchsatz in der Stunde. Es sollen 2m lange Einheiten werden, wobei nach 2 m die Luft wieder von unten nach oben umgelenkt wird

Welche Lösung sollte ich favorisieren?

Grüße
Axel




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Beitragvon axel_jeromin » 20.11.2008 22:53 Uhr

Hier gibt es einen regen Austausch zum Thema Luftkollektor:

http://www.haustechnikdialog.de/Forum/D ... nergie&s=9


Axel
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Beitragvon axel_jeromin » 09.01.2009 17:03 Uhr

Hallo Zusammen,
möchte Euch auf dem Laufenden halten.
Für den Absorber meines zukünftigen Solar-Luft Kollektors habe ich mich für ein z-förmig gekantetes Blech aus einer Jalousie entschieden. Die Jalousie habe ich für 1Euro aus der E-Bucht gefischt.

[img] http://www.jeromin.privat.t-online.de/S ... nsicht.PNG [/img]



Der Kollektor soll ca 1m breit und wie aus der Zeichnung zu sehen 2,40m lang werden.

Grüße
Axel

PS:irgend wie klappt es mit dem Bild nicht.
[img]http://www.jeromin.privat.t-online.de/SLK-Seitenansicht.PNG[/img]
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SLK-Seitenansicht.PNG
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Beitragvon Knatterknarf » 04.02.2009 19:31 Uhr

Hallo in die Runde,
Solar-Luft-Kollektoren hört sich einfach an,zumindest in der Herstellung. Mir wirft sich nur die Frage auf, was mit der Energie im Sommer passiert, wo doch da der Ertrag am Grössten wäre :?: .
Ins Auge gefasst hatte ich das System auch schon, aber wegen dieser Frage wieder zu den Akten gelegt. :P
Bin gerade dabei meinen zweiten Kollektor aus gebrauchten Heizkörpern zu bauen, um Brauchwasser damit zu heizen. Der erste Kollektor mit 2,25 m2 hat 100 Euro gekostet.
Im Sommer sollte die Anlage schon 300l auf 50°C bringen, dass der Ölkessel Urlaub macht. Bei geplanten 400 Euro Einsparung dürfte sich das Bauwerk nach 5 Jahren amortisiert haben. :roll:
Mit der dritten Ausbaustufe sollte es gelingen.


Thomas

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Beitragvon axel_jeromin » 05.02.2009 20:16 Uhr

Hallo Thomas,
für eine Heizungsunterstützung im Winter braucht man eine große Fläche. Die ist bei einem Luftkollektor relativ günstig zu bekommen.

Selbst kurze Sonnenperioden bringen sofort warme Luft in die Bude.
Einfrieren kann bei einen Luftkollektor auch nichts.

Für die Brauchwassererwärmung noch zusätzlich ein Wasserkollektor. Das Eine schließt das Andere nicht aus.

Welches Glas nutzt Du zur Abdeckung Deine Selbstbaukollektoren?

Axel
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Beitragvon Knatterknarf » 06.02.2009 19:57 Uhr

Hallo Axel,
für die Abdeckung der Kollektoren nutze ich normales Fensterglas.
Das ist einfach und als 4mm-Ausführung schon ganz haltbar.
Um Spannungsrissen vorzubeugen, verbaue ich Scheiben von 1,25m Höhe und 0,70-0,75m Breite mit 5mm Dehnungsmöglichgeit nach oben und beiden Seiten. Mit einer "Testanlage " habe ich im letzten Jahr erste Erfahrungen gemacht. :idea:

Dann viel Spass, beim Basteln.

Thomas
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Beitragvon axel_jeromin » 22.06.2009 20:05 Uhr

Hallo Thomas,
welche Profile hast Du für die Einfassung der Glasscheiben benutzt?
Wo kann man die kaufen?


Axel
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Beitragvon Knatterknarf » 01.07.2009 19:45 Uhr

Hallo Axel und "andere Bastler",

die Winkelprofiele für die Scheibenbefestigung gibt es in jedem gut sortierten Baumarkt als 2,0m- oder 2,5m-Stangen.
Für meine Bauwerke habe ich 35x35mm als optimal eingeschätzt.
dabei war mein Anspruch: -leichte Verarbeitung,
-Dauerhaftigkeit,
-Stabilität.
Deshalb eloxiertes Aluminium. Falls jemand einen guten Metallbauer vor Ort hat, ist Edelstahl auch sehr gut brauchbar.

Dann wünsche ich allen viel Spaß, beim Basteln.

Thomas

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