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Biogas, Biogasanlagen, Fermenter
Etienne Picard
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Beitragvon Etienne Picard » 26.09.2008 12:14 Uhr

Guten Tag zusammen,

ich benötige ein paar Fachleute: Wir stehen vor folgender Entscheidung, die mind. die nächsten 15-20 Jahre uns (finanziell) beeinflusst. Reihenmittelhaus, Bj. 1990, Massivbau normale Dämmung nach damaligem Standard. Alles samt Flach-Radiatoren von Kermi. Doppelverglaste Holzrahmenfenster. Dachstuhl z. Z. noch ungedämmt. 130 qm. Ölheizung Viessmann Vitola mit Elco Brenner. 2 je 2000 Liter Kunstofftanks. Dimensionierte Leistung lt. Bauausfügungen auf Niedrigtemperatur 55-60 Grad. Ölverbrauch seit der Nutzung eines Holzofens ca. 1600 Liter pro Jahr, bei 2-3 Raummeter Brennholz. Nun stände eine Reparatur der Vitola an. Der Vor-Rücklaufbogen zum Kessel ist durch eine undichte Verschraubung von außen über Monate hin (in der Dämmung) von außen durchgerostet. Ersatzteil nicht mehr lieferbar. Somit müsste also gebastelt werden. Paar hundert Euro. Wir haben nun seit Wochen geschaut, gemacht und versucht uns zu informieren. Das Öl soll eigentlich raus. GE Wärmepumpe (Danke Gerhard) zu teuer und für unser Reihenhaus inkl. Nachbarn zu laut. Direktverdampfer zu wenig Garten. Bohrung zu wenig Platz, normale WP zu hohe Vorlauftemperatur usw. Somit bleibt uns eigentlich doch nur der Umstieg auf Gasbrennwert oder Pellet. Zwei Angebote haben wir: Eines für einen Elco Trigon + Speicher usw. Sehr schönes Gerät, klein, leise und der Kellerraum wird zum Hobbyraum umgebaut. Gute Garantien und das Teil läuft ohne Theater zu machen. Jedoch muss der komplette Gasanschluss noch von der Straße ca. 5 Meter bis ans Haus gemacht werden. Perfekt, meint meine Frau! So, Pellet Ökofen + 600 Liter Puffer ohne Solar, inkl. Gewebetank und Sauganlage. Da wir bereits komplett PV auf dem Dach haben, geht Solar nicht mehr so einfach noch dazu. Perfekt, denke ich: ?Dauerhaft? halbe Heizkosten, aber ca. 6000,00 € mehr als das Elco Angebot. Die Anlage wird übrigens komplett finanziert. Also, deutlich mehr Zins und Tilgung. Diese wären ca. nach 7 Jahren abgebaut und man könnte die Gasmehrkosten voll ins Konzept einrechnen. Viel zu teuer meint meine Frau! Gut, dafür haben wir dann keinen Kellerraum dazu. Den hatte ich aber mit Öl bis jetzt auch nicht. Wir können und wollen uns bei dieser Investitionsumme keine Experimente leisten. Hier Frage zum Trigon: Wenn ich 1600 Liter Öl verbrauche, mit wie viel m³ Erdgas kann ich bei der Elco rechnen? Frage zu den Pelletkesseln. Hier gibt es ja dann leider wieder tausend weitere Philosophien. Ein Bekannter hat den Fröling P2 seit 2006 drin. Ist auch zufrieden, das Ding läuft und zur Not könnte ich noch Brennholz hinzu schmeißen. Dann lese ich hier im Forum noch vom ETA bzw. den Europelletkesseln usw. usw. usw. Kurz um: Das Ding muss halten und soll zig Jahre auch nach der Finanzierung ohne Probleme laufen. Dies tun wohl bei weitem nicht alle?! Was hält mich nun davon ab, nicht sofort auf Gas bzw. den Ökofen zu nehmen und nicht doch noch einmal weitere Pelletkessel Angebote einzuholen? Welcher ist eigentlich jetzt (für uns) der Beste und haltbarste Kessel? Gibt es den überhaupt ;-)

Vielen Dank für ein paar Gedankenanstöße!

Gruß
Etienne


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