Hallo Franky, habe bei uns auch den Dachboden isoliert, da unser 1-FH im Obergeschoß sehr schnell ausgekühlt ist. Unser Haus ist aus den Fünfzigern, ich hatte zwischen den (waagrechten) Balken auch 16 cm `Luft`. Da wir aber im OG ein Bad und zwei Schlafzimmer haben, also viel Wasserdampf, war ich sehr unsicher wegen der Dampfbremse, da man oft hört, daß durch falsche Isolierung das Dach verottet. (!)
Nun gut, eine Dampfbremse um die Balken legen ist eine üble Arbeit, daher habe ich am Ende Perlite verwendet. Das ist aufgeblähtes Gestein, sieht aus wie Catsan, ist aber leichter. Das Zeug ist unbrennbar, ungiftig (kann man kompostieren), und Feuchtigkeit wird nicht festgehalten.
Damals (2002) kostete der 100 Litersack 10 DM, es gibts im Baumarkt, (große Mengen vorbestellen) Staubschutzmaske mitkaufen, heimbringen, Bodenbelag abnehmen, hinschütten, abziehen, Bodenbelag wieder drauf, fertig. Am Übergang zur Dachschräge muß eine Sperre eingebaut werden, damit es nicht wegrieselt.
Letztes Jahr habe ich mal reingeschaut, alles ist trocken und ok.
Die WLG-Klasse ist glaube ich ca. 0,45, also nicht die Beste, aber eine unsachgemäß eingebaute Dampfbremse ist meiner Meinung schlimmer.
-- Ach so, der Unterschied war sofort bei der ersten Heizabsenkung spürbar ! Würde ich wieder so machen.
So, und letztes Jahr haben wir das Satteldach mit 25 cm Thermohanf isoliert, inkl. Sparrenaufdoppelung, eine Höllenarbeit....Perlite ist dagegen auch für engagierte Heimwerker zu verarbeiten, die Kosten sind gering, der Effekt ist spürbar.
Wie auch immer, ich wünsche euch viel Erfolg !