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Thema: Welche Heizung

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KWB - KRAFT UND WÄRME AUS BIOMASSE GMBH
Hallo,

werde in absehbarer Zeit einen Neubau (Einfamilienhaus) errichten. Wohnfläche ca. 200 qm. Kein Keller.

Nach Rücksprache mit einem Heizungsfachmann rät er mir zu folgender Kombination:

Luft-/ Wärmepumpe in Verbindung mit einer Solaranlage und im Wohn-Essbereich (ca. 85 qm) einen Kamin (selbstgebaut m. Kamineinsatz) Das Wasser der Heizung soll dann noch am Kamin "vorbeilaufen" um so von diesem nebenbei aufgeheizt zu werden, wenn er in Betrieb ist (Was ab Herbst jeden Tag der Fall ist).

Ist die o.a. Kombination sinnvoll, effektiv?????
Danke im Voraus

Micha

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roro
*****
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Zitat:
Luft-/ Wärmepumpe in Verbindung mit einer solaranlage und im Wohn-Essbereich (ca. 85 qm) einen Kamin (selbstgebaut m. Kamineinsatz) Das Wasser der Heizung soll dann noch am Kamin "vorbeilaufen" um so von diesem nebenbei aufgeheizt zu werden, wenn er in Betrieb ist (Was ab Herbst jeden Tag der Fall ist).


Und noch am besten eine Pelletsheizung zusätzlich.

Nein im ernst, such Dir einen anderen Heizungsfachmann.
3 Heizsystem (von denen 2 noch zur selben Zeit effizent arbeiten) sind Schwachsinn.

Um welche Heizlast geht es überhaupt?

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Auf jeden Fall sollten die Einsatzbedingungen für die Luft-/Wasser-Wärmepumpe im Vorfeld sorgfältig geprüft werden.
http://energie-effizientes-haus.de/Daten/Planung,%20Durchfuehrung,%20Betrieb%20von%20Waermepumpen-Heizungsanlagen.pdf

Gruß

Thomas Heufers

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mhaede
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Hallo roro,
was willst du denn eigentlich mit Deinem Kommentar sagen?

"Und noch am besten eine Pelletsheizung zusätzlich.

Nein im ernst, such Dir einen anderen Heizungsfachmann.
3 Heizsystem (von denen 2 noch zur selben Zeit effizent arbeiten) sind Schwachsinn."

Grundsätzlich ist die Kombination von WP, Solar und Holz sinnvoll!
Für die optimale Auslegung dieser Kombination braucht man detailierte Angaben über das Haus und die Wünsche der Bewohner.
Erst danach kann beurteilt werden, was für den konkreten Fall das Optimum ist.

Die pauschale Aussage, daß die Kombination von WP, Solar und Holz grundsätzlich "Schwachsinn" wäre, ist meiner Meinung nach haltlos.
Gruß
Michael

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mhaede
***
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"Auf jeden Fall sollten die Einsatzbedingungen für die Luft-/Wasser-Wärmepumpe im Vorfeld sorgfältig geprüft werden"

Das ist der entscheidende Ansatz. Der Wirkungsgrad einer WP ist entscheidend von der Auslegung der Anlage abhängig.
Früher war das anders. Bei einem Ölbrenner kann ich zwar auch den Wirkungsgrad der Anlage durch eine falsche Auslegung etwas verschlechtern.
Bei einer WP kann ich aber mit der Auslegung und der Programmierung der Anlage zwischen JAZ=1 und JAZ=4 alles erreichen.
Gruß
Michael

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Hallo,

zunächst Danke für die schnellen Infos.

Ich aber leider (noch) nicht so richtig was mit "Auslegung" und "Wirkungsgrad" usw anfangen.

Als Laie dachte ich: Qm der Wohnfläche ist entscheidend. Eine gute Dämmung nach neuestem Stand vorausgesetzt.

Ein Freund von mir hat ne Luft Wärmepumpe in seinem Neubau eingebaut. Er hatte sage und schreibe in den ersten 3 Monaten, nachdem der Estrich reinkam, 2100 Euro Stromkosten. Allerdings lag da noch der normale, nicht subventionierte, Strompreis zugrunde. Trotzdem meiner Ansicht zieml. heftig in der Trocknungsphase des Estrichs.....

Gruß Micha

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roro
*****
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Micha2903 hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

Als Laie dachte ich: Qm der Wohnfläche ist entscheidend. Eine gute Dämmung nach neuestem Stand vorausgesetzt.


Die Baufirmen haben sehr große Unterschied, was als neuester Stand ausgegeben wird. Das kann zwischen 10W/qm und 50W/qm Heizlast liegen.

Neuster Stand wäre an sich ein Passivhaus.

Micha2903 hat Folgendes geschrieben:

Ein Freund von mir hat ne Luft Wärmepumpe in seinem Neubau eingebaut. Er hatte sage und schreibe in den ersten 3 Monaten, nachdem der Estrich reinkam, 2100 Euro Stromkosten. Allerdings lag da noch der normale, nicht subventionierte, Strompreis zugrunde. Trotzdem meiner Ansicht zieml. heftig in der Trocknungsphase des Estrichs.....


2100 EUR Stromkosten sind selbst bei einem Preis von 20 ct pro kWh über 10000 kWh. Was hat er da gemacht?

Ich wohne nun schon bald das 3 Jahr in meinem Haus und habe bisher inkl. Estrichausheizen bei 185 qm und WW für 4 Personen noch keine 9000 kWh verbraucht.

Daher noch einmal meine Frage und die ist an sich die entscheidende.

Welche Heizlast?
Bei einem sinnvollen Neubau mit 200 qm sollte eigentlich nicht mehr als 5-6 kW notwendig sein (inkl. WW), alles andere würde ich nicht mehr bauen.

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mhaede
***
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@Micha2903:

Hallo Micha,

mal ein Beispiel zu den Begriffen Auslegung und Wirkungsgrad:

Wenn ich in einen LKW mit 500 kW einen Motor aus einen 500 kW Sportwagen einbaue, werde ich eine misserable Beschleunigung und einen extrem hohen Spritverbrauch haben. Das liegt zum einen an der nicht passenden Getriebeabstimmung und zum anderen an der anderen Konstruktion des Motors.
Auf die Heizung bezogen heist das, daß eine WP, die für ein gut isoliertes Haus (KfW-40) mit Fußbodenheizung optimal ausgelegt ist, in einem kleineren Altbau mit Heizkörpern (gleiche erforderliche Heizleistung) nicht optimal läuft.

Wenn der Motorenkonstrukteur einen neuen 500 kW Motor bauen soll, so muß er genau wissen, für welches Fahrzeug der sein soll.

Bei der WP ist das genauso.

Zu:
"Ein Freund von mir hat ne Luft Wärmepumpe in seinem Neubau eingebaut. Er hatte sage und schreibe in den ersten 3 Monaten, nachdem der Estrich reinkam, 2100 Euro Stromkosten. Allerdings lag da noch der normale, nicht subventionierte, Strompreis zugrunde. Trotzdem meiner Ansicht zieml. heftig in der Trocknungsphase des Estrichs....."

Da gibt es nur 2 Möglichkeiten: Entweder riesig groß oder Fehler in der Anlage.

Bei Deinem geplanten Neubau (200 m², KfW-60, WP) wäre selbst bei einem normalen Stromtarif 800,- Euro/Jahr ein sehr hoher Wert.

Gruß
Michael

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roro
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Wobei KfW60 nicht mehr neuester Stand ist und nichts mehr mit einer guten Dämmung zu tun hat sondern bereits Standard sein sollte.

Ich betreibe meine WP mit nicht subventionierten, teuren CO2-neutralen und atomstromfreien Strom (18 ct die kWh) und habe pro Jahr Heizungskosten (inkl. WW) von unter EUR 500,00.

Die beste Heizung ist immer dien die man nicht benötigt und wenn man bei einen Neubau nur billig heizen kann, wenn man einen subventionierten Tarif bekommt, dann ist in der Planung etwas falsch gelaufen, vor allem sollte man im Auge behalten, dass die WP-Tarife bald der Vergangenheit angehören werden.

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