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Strohballenhaus
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Beitragvon Strohballenhaus » 20.08.2008 12:22 Uhr

Hallo liebe Pelletsfreunde,

wir wollen für unser Behindertenheim von Öl auf Pellets umstellen. Wir haben ein großes Fachwerkhaus, es wohnen dort immer 15 Personen, wir haben ca. 600 qm Wohnfläche, haben eine max. Heizlast von 50 kW und brauchen ca. 12.000 Liter Öl im Jahr.
Nun haben wir zwei Angebote, bei denen ich nicht weiß, welches die bessere ‚Philosophie’ ist.
Angebot 1 bietet uns zwei Kessel von Vaillant an, die von 6,4-30 kW modulieren können. Der eine Kessel sorgt für die Grundlast und Warmwasser, der andere springt dann zu Spitzenzeiten an. Das Ganze läuft dann ohne Pufferspeicher, nur der alte Warmwasserspeicher mit 300 Litern bleibt aktiv.
Angebot 2 bietet einen Kessel von Paradigma, der 17-56 kW leistet, mit einem Pufferspeicher mit 850 Liter und Warmwasseraufbereitung durch Plattentauscher.
Ich kann beiden Argumentationen etwas abgewinnen, preislich liegen sie nahezu identisch und ich bin mit nun unsicher, was wohl das richtige Konzept ist. Grundsätzlich glaube ich ja, dass es wichtig ist, nicht zu kurze Taktungen zu haben.
Ich freue mich über Rückmeldungen. Florian

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Beitragvon machtnix » 20.08.2008 17:05 Uhr

Beide Kessel haben keine Lambdasonde und das wäre für mich in dieser Preisklasse ein muß.
Eine Kaskade ist zwar eine schöne Sache,ber zwei Kessel für 50kW ist dann doch ein bissel viel.

Da wir uns wohl schon in der gehobenen Preisklasse befinden und ein Wohnheim natürlich eine gewisse Sichehrheit und einen guten Service benötigt,würde ich mal den Solarfocus Therminator II - 49 Kombikessel vorschlagen.
Hier kann man sogar noch mit Holz zuheizen,wenn man welches hat.
Der Service von Solarfocus ist immer erreichbar und auch kompetent.

Eine andere sehr gute Alternative wäre noch der Hargassner HSV 50 WTH 49.
Gibt es mit Schnecken- oder Saugaustragung.
Auch hier ein guter Service.

Nicht vergessen sollte man die Firma Guntamatic mit ihrem Biocom Kessel: http://www.guntamatic.at/biocom.htm

Bevor man eine Entscheidung trifft,würde ich mit den einzelnen Außendienstmitarbeitern sprechen um zu hören was die für Lösungsvorschläge haben.
Die können in der Regel für so ein Objekt bei dem die Betriebssicherheit gewährleistet sein muß,auch einen kompetenten Heizungsfachbetrieb der in dieser Größenordnung schon mal gearbeitet hat auch empfehlen.

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