Hallo zusammen!
Ich habe eine Frage bezüglich des Bohrlochdurchmessers für eine Erdwärmesonde.
Ist es da grundsätzlich ratsam, mit einem möglichst geringen Durchmesser zu arbeiten? (da Wärmeleitfähigkeit des Erdreichs besser als Verfüllmaterial).
Bei mir werden gerade zwei Löcher gebohrt (2X90m), die statt 150mm Durchmesser nur etwa 100-110mm haben.
Die Doppel-U-Sonden (32mm) passen dort zwar hinein, aber es ist halt entsprechend knapp und somit laufen die Sonden auch enger zusammen (Gefahr eines thermischen Kurzschlusses? Und was heißt das dann ggf. für den späteren Ertrag?).
Der Grund allen Übels ist, dass in meiner Einfahrt -laut Bohrunternehmen- keine größeren Bohrgeräte passen, die dann mit Bohrern des gewünschten Durchmesser arbeiten könnten. Deshalb wird mit einem kleinen Spülbohrer gearbeitet. Gibt es wirklich kein Bohrgerät, das in eine etwa 2,20m breite Einfahrt passt und trotzdem ein 150mm Loch bohren kann?
Übrigens ist ein Loch bereits gebohrt und die Sonden sind dort schon eingebracht (allerdings ist es noch nicht verfüllt), dass andere wird ab Montag gebohrt. Nun stelle ich mir die Frage, ob ich auf den ursprünglich geplanten Durchmesser von 150mm bestehen soll, oder ob es vielleicht gar kein Nachteil ist?
Auf einigen Internetseiten habe ich gelesen, dass geringe Durchmesser eher günstig sind. Stimmt das?
Was haltet Ihr in meinem Fall von ThermoCem als Verfüllmaterial?
Ich würde mich freuen, wenn mir jemand einen Ratschlag geben könnte.
Vielen Dank im Voraus und viele Grüße
Teigy