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Silberlocke
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Beitragvon Silberlocke » 20.08.2008 10:30 Uhr

Hallo frankothea,
schau dir mal die Heizung der Zukunft an.
www.redwell.de
Das ist eine Infrarotwärmewellenheizung,wird mit Strom betrieben.Anschaffungspreis allerhöchstens die Hälfte der Holzpillettsheizung.
Heizungskosten dürften etwas niedriger sein. Zudem 5 Jahre Garantie, lebenslang wartungsfrei und keine Ausgaben für den Schornsteinfeger.
Von der Medizin weiß man das Infrarot gesund ist.
100% umweltfreundlich weil vor Ort nichts verbrannt wird.
Ich heize damit seit 2 Jahren und bin begeistert.
Gruß Silberlocke

frankothea
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Beitragvon frankothea » 21.08.2008 21:14 Uhr

Hallo Thermi-II,

wenn man es an den reinen Abgaswerten fest macht, liegst Du sicher
richtig. Aber die Mindestanforderungen sind ja wohl auch bei diesem Kessel erfüllt, ansonsten hätte er ja vermutlich keine Zulassung erhalten.
Mich würden vielmehr Erfahrungswerte aus dem täglichen Betrieb und vor allen Dingen die Preisgestaltung interessieren. Welchen Ruf hat die Firma
SHT?

Gruß, Frankothea
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Beitragvon frankothea » 21.08.2008 21:43 Uhr

Hallo Holzandy,

danke für die kritische Stellungnahme. Sicher habe ich mir auch schon so meine Gedanken bezüglich der Rentabilität der ganzen Angelegenheit gemacht. Meine anfänglichen Kostenvorstellungen lagen auch so um die
10.000 €, aber je intensiver ich mich mit der Materie auseinandergesetzt habe, desto klarer wurde, das hier höhere Investitionen notwendig werden. Zum einen möchte ich mich diesem Ölpreischaos nicht mehr aussetzen, zum anderen möchte ich den Ölgestank nicht mehr im Keller haben (liegt am schlechten Heizöllager). Außerdem habe ich ein Platzproblem, das heißt: lasse ich den Ölkessel stehen, kriege ich den Scheitholzkessel nicht mehr im Heizraum unter und ich müßte einen weiteren Kellerraum opfern. Daher der Gedanke an ein Kombigerät.
Bezüglich der Kosten sehe ich das ganze mittlerweile relativ, es liegen mir
Angebote vor für reine Pelletheizungen, die deutlich über 20.000 € liegen,
ich denke da machen die 5.000 € für ein Kombigerät den Bock nicht mehr fett, zumal es höhere Fördermittel gibt.
Den Fröhling FHG 3000 habe ich auch schon in Betrieb gesehen, ist sicher
auch nicht schlecht, allerdings ist mir nicht ganz klar, wie man den für rund
10.000 € in den Keller kriegt.
Ein Überschlagsangebot eines befreundeten HZB., ebenfalls mit 2.000 Liter
Puffer, lag bei mindestens 16.000 €.

Gruß, Frankothea
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Beitragvon frankothea » 21.08.2008 21:56 Uhr

Hallo Silberlocke,

danke für den Hinweis. Ich glaube eine Elektroheizung kommt für uns nicht in Frage. Ich habe sowieso schon viel zu hohe Stromkosten.
Stelle ich die Heizung auch noch komplett auf Strom um, kann ich einen
Exklusivvertrag mit unserem Stromlieferanten ordern.
Ich denke sowas ist nur interessant in Verbindung mit einer entsprechenden Photovoltaikanlage. So kann man die Stromkosten zumindest etwas puffern. Haut bei uns allerdings nicht hin, da die Dachausrichtung nicht optimal ist.

Gruß, Frankothea
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Beitragvon bernhard geyer » 22.08.2008 06:06 Uhr

frankothea hat geschrieben:Ich denke sowas ist nur interessant in Verbindung mit einer entsprechenden Photovoltaikanlage. So kann man die Stromkosten zumindest etwas puffern. Haut bei uns allerdings nicht hin, da die Dachausrichtung nicht optimal ist.

Nee, ist es auch nicht. Du bezahlst grob 20 Cent/kWh und bekommst für die einspeißung ca. 40 Cent/kWh. Da wäre man doch wohl schön b**** wenn man den per Photovoltaik erzeugten Strom selbst verwenden würde. Falls man keine Stromanschluß hat wäre das was anderes, dann müßte man selbst Strom erzeugen.
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Beitragvon frankothea » 22.08.2008 15:21 Uhr

Hallo Bernhard Geyer,

ist schon klar, das der eingespeiste Solarstrom besser vergütet wird, wie der verbrauchte Netzstrom. Mir ging es bei dieser Darstellung lediglich um
die grundsätzliche Haltung, einen vermutlich sehr hohen Stromverbrauch
für einen solchen Heizungstyp etwas zu relativieren.
Sicher würde man den Solarstrom einspeisen und sich entsprechend bezahlen lassen.

Gruß, Frankothea

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Beitragvon frankothea » 27.08.2008 22:26 Uhr

Hallo werte Forumteilnehmer,

nachdem der Informationsfluß hier im Forum in den letzten Tagen ein wenig ins Stocken geraten ist und ich mich in der Zwischenzeit intensiv um die Qualitäten der einzelnen Heizungsmöglichkeiten in der Realität bemüht habe, möchte ich an dieser Stelle zumindest mein persönliches Ergebnis vorstellen. Es wird eine Scheitholz-/Pelletkombianlage der Firma ETA werden.
Dieses System hat mich im Betrieb am meisten überzeugt. Diese Erkenntnis bezieht sich sowohl auf die Bedienbarkeit, als auch auf die technische Ausgereiftheit. Ich denke nicht umsonst gehört die Firma ETA
in Österreich zu den Marktführern.
Die Anlage wird in Kürze geordert und unter günstigen Umständen noch im September installiert, so dass der Heizbetrieb mit Holz und Pellets bald
beginnen kann.
Ich bedanke mich an dieser Stelle für die erhaltenen Informationen und werde mich mit entsprechenden Erfahrungen, oder Fragen, die im täglichen Betrieb einer solchen Anlage entstehen wieder melden.

Gruß, Frankothea

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