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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Was für eine Wärmepumoe nehme ich????

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svenner

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Anmeldedatum: 31.07.2008,
Beiträge: 5
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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo,

ich habe ein Einfamilienhaus. beheizbare wohnfläche ca. 170m².
im ganzen Haus Heizkörper. bisher habe ich eine Ölheizung, momentan mit 22 KW eingestellt. verbrauche, wenn ich richtig ausheizen will 3000 l Heizöl pro Jahr. bisher ist nichts gedämmt, werde aber vorerst das dach dämmen. heizkörper sollen bleiben.
nun ist meine Überlegung luf luft wp, oder bohrung/ flächenbohrung.
wie sind eure erfahrung, mit wieviel stromverbrauch für die anlage muss ich rechnen. in wie weit muss ich zuheizen im winter bei luft luft wp?
macht eine erdbohrung/ bzw flächenbohrung komplett unabhängig von allen anderen heizsystemen? aber bei bohrungen habe ich jetzt gehört das man nach ca. 10 - 12 jahren neu bohren muss weil die bohrung und das system das ökologische system zerstört und somit der boden unbrauchbar wird? was kostet ca. eine tiefen bzw flächenbohrung, wieviel fläche benötigt man?

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Thomas Heufers

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 21.07.2006, Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1982
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Grundsätzlich kommt in Deinem Fall, auch unter wesentlich besseren Bedingungen (gedämmte Gebäudehülle), keine Luft-/Wasser-Wärmepumpe in Frage.

Im Forum ist unter diesem Link das Thema bereits erörtert worden.
http://www.energieportal24.de/...luftwaermepumpe-in-altbau.html

Gruß

Thomas Heufers

_________________
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...

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svenner

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 31.07.2008,
Beiträge: 5
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aus welchen gründen kommt es nicht für mich infrage?laut herstelleraussagen darf ich max. 600 € stromverbrauch für eine luft luft wp haben, selbst wenn ich mit 1500 € strom rechne und noch einmal 500 € öl zum zuheizen für harte winter komm ich jährlich 1000 € billiger als bei meiner ölheizung

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Knipping Kälte

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 10.07.2008, Wohnort: Hamburg
Beiträge: 11
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Denke der Kollege meint, dass Sie durch die Dämmung erstmal erheblich Energiekosten einsparen!

2. Tiefenbohrung mit ca. Kosten von 11.000 - 19.000€ ( kommt auf die Anzahl, Bodenbeschaffenheit, Warmebedarf und Tiefe an) lohnen sich aus meiner sicht für die Erben......

3. Eine Luft Wärmepumpe ist deutlich günstiger und verbraucht im Hinblick auf unsere Temperaturen im Winter "wenig" Energie.
die Angst, dass die Wärmepumpe im Winter nicht richtig funktioniert ist unbegründet, viele Hersteller haben garantierte Einsatzgrenzen, die meistens mit -10°C angegeben sind.

4. Der Hersteller ME, will ja keine Werbung machen, bringt nächstes Jahr eine Wärmepumpe raus, welche bis -20°C heizt und bei -15°C noch volle 100% Heizleistung zu Verfügung stellt!

Aber Achtung mit statischen Heizkörpern kommen Sie da nicht weit! Die Vorlauftemperaturen sind in der Regel bei 35 - 40°C!

_________________
Weitere Informationen unter www.knipping-klima.de...

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Thomas Heufers

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 21.07.2006, Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1982
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Zitat:
....Eine Luft Wärmepumpe ist deutlich günstiger und verbraucht im Hinblick auf unsere Temperaturen im Winter "wenig" Energie.
die Angst, dass die Wärmepumpe im Winter nicht richtig funktioniert ist unbegründet, viele Hersteller haben garantierte Einsatzgrenzen, die meistens mit -10°C angegeben sind. ....


Grundsätzlich würde ich mich nicht auf pauschale Aussagen verlassen.
Schönreden über Luft-/Wasser-Wärmepumpen im Altbau sind mit äußerster Skepsis zu betrachten.

Eine Befragung der Nutzer über wirkliche Erfahrungen mit der Heiztechnik und über den tatsächlichen Verbrauch ist empfehlenswert.
Lass Dir vom Hersteller oder Installationbetrieb eine Berechnung vorlegen und von diesem eine schriftliche Bestätigung hierüber aushändigen. Damit gehst Du zur Verbraucherzentrale, dort kannst Du in einer Energieberatung den Wahrheitsgehalt solcher Aussagen überprüfen lassen.

Gruß

Thomas Heufers

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Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 06.08.2008 06:39, insgesamt einmal bearbeitet

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Tappi

Erfahrung: ***
Anmeldedatum: 15.07.2008,
Beiträge: 38
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Knipping Kälte hat Folgendes geschrieben:
Denke der Kollege meint, dass Sie durch die Dämmung erstmal erheblich Energiekosten einsparen!

2. Tiefenbohrung mit ca. Kosten von 11.000 - 19.000€ ( kommt auf die Anzahl, Bodenbeschaffenheit, Warmebedarf und Tiefe an) lohnen sich aus meiner sicht für die Erben......

3. Eine Luft Wärmepumpe ist deutlich günstiger und verbraucht im Hinblick auf unsere Temperaturen im Winter "wenig" Energie.
die Angst, dass die Wärmepumpe im Winter nicht richtig funktioniert ist unbegründet, viele Hersteller haben garantierte Einsatzgrenzen, die meistens mit -10°C angegeben sind.

4. Der Hersteller ME, will ja keine Werbung machen, bringt nächstes Jahr eine Wärmepumpe raus, welche bis -20°C heizt und bei -15°C noch volle 100% Heizleistung zu Verfügung stellt!

Aber Achtung mit statischen Heizkörpern kommen Sie da nicht weit! Die Vorlauftemperaturen sind in der Regel bei 35 - 40°C!


mir ist gesagt worden pro KW-Heizleistung sollte ich 1000.- für eine Bohrung mit Anschluß ins Haus rechnen

Ich bin überhaupt kein Fachmann,aber bis -20° funtionieren die Pumpen doch jetzt schon.So ist es zumindest beschrieben

Bei -15° noch 100% Heizleistung Rolling Eyes Wäre schön ,aber das wäre ja schon eine Revolution.Ich persönlich glaube das aber nicht

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GMil

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 29.02.2008, Wohnort: Nähe Fürth / Bayern
Beiträge: 671
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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo svenner,

ein L/W-WP klappt durchaus in diesem Fall; auch und gerade ohne Dämmung (ich habe das auch so gehandhabt). Sie spart auch mehr Geld als eine Dämmung, bezogen auf die Anschaffungskosten. Wer die Sache also rein ökonomsich betrachtet, kann die Dämmung getrost weglassen, denn die WP macht die Heiz-kWh so günstig, daß sich die Dämmung je nach Ansatz erst in 30, 40 oder 50 Jahren amortisiert, wenn man nicht eh renovieren muß.

Daß man der Umwelt mit einem zusätzlichen Vollwärmeschutz etwas Gutes tut, ist natürlich unbestritten, aber dazu muß auch der Geldbeutel "ja" sagen. Reicht es nur für WP ODER Dämmung, würde ich der WP jederzeit wieder den Vorzug geben! Dazu ist es wichtig, eine effiziente modulierende Hochtemperatur-L/W-WP zu nehmen, die man 1:1 gegen die bisherige Heizquelle tauschen kann (z. B. Ölbrenner).

Bei 3000 l / a Ölverbrauch ergibt sich nach meiner Überschlagsrechnung im ungedämmten Haus eine sinnvolle WP-Heizleistung von etwa 13 kW (inkl. Brauchwasser). Sowas bekommt man komplett mit Puffer für ca. 17.500 € inkl. Märchensteuer, aber ohne Montage. Die Montage dürfte im Normalfall 2.000 - 3.000 € kosten, also wäre die Sache mit rund 20 k€ komplett gegessen.

Die jährlichen Stromkosten würde ich abseits von Werbeversprechungen auf knapp 11.000 kWh taxieren, abhängig vom Heizverhalten, Brauchwasserbedarf, Winterkälte usw. usw.

Ach ja: modulierende WPn erbringen wirklich auch bei niedrigen Temperaturen ohne Heizstab noch die volle Heizleistung, nur entnehmen sie dazu dann eben mehr Strom aus dem Netz. Was die einfache WP also mit Heizstab macht, kann die Mod-WP mit höherer Nennaufnahme. Der Vorteil liegt auf der Hand: die Mod-WP hat auch bei -20°C noch einen deutlich besseren COP als ein Heizstab.

_________________
Gruß

Gerhard

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