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Strohballenhaus
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Beitragvon Strohballenhaus » 11.09.2008 12:13 Uhr

Also 3000 kWh halte ich für ein Märchen. Wir verbrauchen in unserem Haus mit vier Personen ca. 2400 kWhStrom im Jahr. In unserer Pelletsheizung verbrauchen wir ca. 1 Tonne im Jahr, Pufferspeicher 350 Liter und 6 qm Solaranlage auf den Dach. Ich habe natürlich keine Ahnung, wie hoch der Anteil des Ofens ist, aber viel kann es nicht sein!

mattoni
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Beitragvon mattoni » 06.11.2008 19:30 Uhr

Wir heizen seit 3 Jahren mit einer Pelletheizung mit Saugaustragung, im Sommer wird WW über eine Solaranlage erwärmt. Wir wohnen im Haus mit 3 Wohneinheiten, Altbau, Reihenmittelhaus, 3 Etagen, gesamte Wohnfläche ca. 180 m². Der Pelletverbrauch lag im erstem Jahr bei ca. 4,5 Tonnen, letzter Winter haben wir knapp 5 Tonnen verbraucht. Stromverbrauch für Kessel, 4 Umwälzpumpen (3 Heizkreise und Solaranlage) liegt bei ca. 1000kWh im Jahr. Da unser Kessel 14,9kW hat, müssen wir keine Emissionsmessung machen, Schornsteinfeger kommt alle 4 Monate, das aber nur wegen dem Kachelofen, der bei uns in der Wohnung steht. Außer dem fallen noch Wartungskosten an, in der Höhe von ca. 200€ im Jahr

Pellets lagern wir im Silo, was nicht so glückliche Lösung ist. Im ersten Jahr hat sich ein Art Tunnel über der Schnecke gebildet, dadurch ist die Heizung ausgefallen. Mittlerweile behoben, trotzdem muss ich zur der Heizperioden ins Silo und die Pellets zusammenschieben, weil die nicht nachrutschen wollen. Bei längere Austragungsschnecke wahrscheinlich kein Problem.

Asche muss ich 1x pro verbrauchte Tonne Pellets austragen.
Es kommt einfach auf einen guten Kessel an.

Wir können eine Pelletheizung nur empfehlen, es muss aber jedem klar sein, dass es keine Gasheizung ist und hin und wieder nach ihr geschaut werden muss.
GMil
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Beitragvon GMil » 08.11.2008 17:43 Uhr

Na also, jetzt haben wir doch mal eine Verbrauchsaussage aus der Praxis! Auch meine o.g. Frage nach dem Stromverbrauch ist beantwortet, danke.

Immerhin sind es hier nur 1000 kWh statt 3000 wie bei der Anlage, bei der ich "mithörte" (leider weiß ich den Hersteller nicht mehr, weil ich mich zu der Zeit nicht sonderlich dafür interessierte). Aber auch 1000 kWh sind als Nebenkosten nicht ganz zu vernachlässigen.

Und ja, vom Typ "rundum sorglos" sind Pelletsheizungen wohl nicht. Ich hörte von einem Bekannten schon mehrfach, daß seine Schnecke Förderprobleme hätte. Die läuft allerdings auch elastisch in einem gebogenen Rohr, was mir prinzipiell nicht ganz geheuer wäre. Immerhin steht im Innenradius des Rohrs dem Material weniger Raum zur Verfügung als vorher im geraden Rohrteil, was zu einer gewissen periodischen Pressung führen müßte.
Gruß

Gerhard
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Beitragvon Thermi-II » 08.11.2008 21:26 Uhr

Also bitte nicht nur die absoluten Zahlen lesen, sondern den ganzen Text !

Die 1000 kWh beinhalten drei Heizkreise plus eine Solarpumpe ! Nur für die Heizkreise kannste mal rund 500 kWh ansetzen, plus die Solarpumpe, für die ich keine Werte besteuern kann !

Aber für den Rest, denn seit einiger Zeit habe ich einen Stromzähler an die Kessel-Steckdose geklemmt.
Meine Mischer-/Pumpengruppe hat eine Leistungsaufnahme von 42 W/pro Std., macht ca. 1 kWh am Tag, mal 180 Tage = 180 kWh. Bei drei Heizkreisen wären das mind. 540 kWh/a !

Meine gesamte Hz-Anlage verbraucht zw. 2,3 und 2,5 kWh am Tag, incl. Kessel-Bereitschaft und einen Kessellauf pro Tag für 5 - 6 Std. (habe 2 x 800er Puffer).

Hoppla, da habe ich doch glatt die Pelletschnecken vergessen, da die Daten auf den Scheitholzmodus des Holzvergasers beruhen !

Aber bei 13 Std. Pelletsbetrieb seit Juni hat die Raumaustragung 1 Std. (mit 120 W) und der Einschub 2 Std. (150 W) auf der Uhr des Betriebsstundenzählers.

Den Stromverbrauch dazu kann Gerhard gerne ja mal dazu rechnen, vielleicht kommt er ja damit wieder näher an seine 3000 kWh/a ran !

Gerhard, hör auf mit Deinen Schauermärchen bzgl. Pelleter !

Gruss Hardy
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Beitragvon Thermi-II » 08.11.2008 21:29 Uhr

P.S.:
auch mit Scheitholz zündet der Kessel automatisch mit dem Zündgebläse: 1 - 3 Minuten mit 1615 W = 27 - 81 W.
Sind natürlich in den o.a. Daten enthalten.
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Beitragvon GMil » 09.11.2008 21:46 Uhr

Thermi-II hat geschrieben:.......Gerhard, hör auf mit Deinen Schauermärchen bzgl. Pelleter !

Gruss Hardy



Äääh, was verstehe ich denn jetzt nicht? Eine Heizung ist für mich eine Heizung, und jeder ihrer Verbräuche gehört dazu, oder nicht? Bei meiner WP-Heizung sind im Verbrauch doch selbstverständlich auch die UWP, die Schaltschütze (Sperrzeiten; die Schaltuhren, die Steuerung usw. enthalten!

Fairerweise muß man sich natürlich darüber unterhalten, wieviel qm WFL die Heizung denn zu bedienen hat, also wie groß sie ist. Das wird bei der Pelletsheizung kaum in den Stromverbrauch eingehen, bei der WP natürlich deutlich.

Aber wenn es hier wirklich Schauermärchen geben sollte (nicht mein Begriff!), dann bestünden sie wohl höchstens darin, daß eine Pelletsheizung nur Pellets verbraucht.

Gruß

Gerhard
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Beitragvon mattoni » 11.11.2008 17:34 Uhr

Hab noch die Pumpe für die Warmwasserversorgung vergessen. Die dürfte aber keine große Rolle spielen :lol: :lol:
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Beitragvon wilbur245 » 19.11.2008 18:24 Uhr

www
Zuletzt geändert von wilbur245 am 05.03.2009 09:04, insgesamt 1-mal geändert.
mattoni
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Beitragvon mattoni » 22.11.2008 22:43 Uhr

WW. wird während der Heizperiode über Pelletkessel erwärmt. Im Sommer musste der Kessel bis jetzt 1 bis 2 mal einspringen.

Schorni kommt 3x für 2 Kamine, Kosten ca. 60€, lt. ihm verbrennen die Pellets sauberer als Gas.

Tonne Pellets kosten 190€, das entspricht 500 Liter Öl, d.H. 0,38€/Liter. Ist dein Onkel ein Scheich in Dubai oder arbeitest du in der Raffinerie?

Wg. Strom habe ich nochmal nachgeschaut, 2007 waren es 1253kWh, für die komplette Anlage, nicht für unsere Wohnung. Sonst ist es den Wärmepumpen egal, ob du mit Öl, Gas oder Holz heizt. Im milden Winter ist der Stromverbrauch, meine Meinung nach, höher, weil der Kessel öfter zünden muss. :D

Übrigens habe wir 2007 5,32 Tonne Pellets verbraucht für 179€ brutto + 30€ Einblaspauschale.

Das sind Werte für ganzes Haus, allerdings muss ich vielleicht nochmal dazu sagen, dass sich um ein Stadthaus handelt, welches Wärmeverluste nur an 2 Wänden hat.

Vorher hatten wir Nachtspeicheröfen, Gas wollte meine Frau nicht, und den Ölgestang, nein danke. Und der Kessel riecht nur leicht nach Holz, wenn er gezündet hat, aber auch nur dann. :D
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Beitragvon Daca » 23.11.2008 19:58 Uhr

Alle Achtung, eure Verbrauchswerte lassen mich neidisch werden! Wir wohnen in einem alten Bauernhaus (F), ca.150 m2 Wohnfläche (davon nur 120 beheizt), 60cm-Natursteinmauern + 20cm Isolation (=80cm), relativ wenig Fenster, doppelverglast. Die Pelletheizung ist vier Wochen neu (Fröling P4/15Kw), kein Puffer, keine WW-Aufbereitung. Augenblicklicher Pellet-Verbrauch: ziemlich genau 15kg/Tag! Wenn ich das hochrechne für, sagen wir mal 200 Heiztage im Jahr, bedeutet das einen Gesamtverbrauch von 3 Tonnen im Jahr. Bei den z.Zt. praktizierten Preisen hier (185€ incl. MWSt und Einblaspauschale) ergibt das eine Heizmaterial-Rechnung von etwas über 80€ pro Monat....
Bis jetzt fanden wir, daß diese wunderschöne Technik die 15 kg Futter am Tag wirklich verdient hat. Wenn ich aber von viermal niedrigeren Kosten höre, dann.........

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