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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Weg vom Öl,hin zu Wärmepumpe??

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Tappi

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Anmeldedatum: 15.07.2008,
Beiträge: 38
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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo,

ich mache zur Zeit Überlegungen meine Ölheizung gegen eine Wärmepumpe auszutauschen
Es gibt ja auf verschiedenen Seiten der Hersteller verschieden Rechner.
Beim jetzigen Ölpreis von 0,98c sollen Einsparungen um die 60% bei Luft/ Wasser,und bis zu 75% bei Sole/Wasser möglich sein

Sind Einsparungen in diese Höhe erreichbar?

Es geht um ein EFH Bj.94 150m/2 Heizkörper in allen Räumen,Fußbodenheizung unten komplett,oben nur Bad. Die FB ist ein separater Heizkreis und wird über einen elektrischen Mischer gesteuert.

und angeschlossene Wohnung Bj.2004 Heizkörper komplett,FB über RTL Thermostate auch alle Räume, ca 50m/2

Warmwasseraufbereitung nur für das EFH und 2 Personen ist im Verbrauch mitgerechnet
Durchschnittlicher Ölverbrauch des EFH über 10 Jahre 1840l pro Jahr,der Wohnung 380l pro Jahr
In den letzten 3 Jahren also 2220l im Durchschnitt

Aufgrund der niedrigeren Investitionskosten habe ich erstmal eine Luft/Wasser Pumpe im Auge
Von Golden Energy habe ich einen ungefähren Anschaffungspreis von 22000.- für eine 12KW Pumpe bekommen.Das erscheint mir um einiges zu hoch.

Ich habe im Internet Wärmepumpen von namhaften Herstellern gefunden die bei 10KW alle so um die 12000.- liegen.Dabei ist schon die Steuerung und auch ein Speicher.Der Anschluß sollte ohne Probleme an die vorhandene Anlage möglich sein.

Ich bin der Meinung das ich mit 15000.- hinkommen sollte.Liege ich dabei falsch??
Betonsockel und Graben von der Wärmepumpe zum Haus könnte ich in Eigenleistung erbringen

Was wäre eure Empfehlung?
Liege ich mit 15000.- falsch ?
Bei Sole/Wasser würde ich von mind.22000.- ausgehen

Gibt es große Unterschiede bei der Leistungsausbeute bei den verschiedenen Herstellern?

Ich weiß auch noch nicht so recht an wen ich mich für ein Angebot wenden soll.An meinen Heizungsbauer? Hat zumindest Heizungsbau oder ähnliches studiert

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linde62

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Beiträge: 6
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Moin moin,

habe aktuelles Angebot von Golden Energy für 12,5 KW LWP über 14.800€ Brutto ohne Einbau.

mathias

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Thomas Heufers

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Der Ersatz einer Ölheizung durch eine Wärmepumpe sollte wohl überlegt sein. Eigentlich kommt man nicht an einer energetischen Verbesserung der Gebäudehülle vorbei.
Bitte lass Dir Vergleichsrechnungen von den Wärmepumpen-Anbietern vorlegen und frag doch einfach 'mal, ob sie Dir das schriftlich und explizit für Deinen Fall bestätigen können.
Wärmepumpen benötigen ein niedrige Vorlauftemperatur, und daran scheitert es im ungedämmten Altbau.
Eine Flächenheizung (Fußboden-, Wand oder Deckenheizung) ist für den energieeffizienten Einsatz einer Wärmepumpe unabdingbar.

Wärmepumpen-Checkliste - Empfehlungen für Planung, Ausführung und Betrieb
http://energie-effizientes-hau...ermepumpen-Heizungsanlagen.pdf

Gruß

Thomas Heufers

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KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
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05231-569596 + 0177-1648721
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GMil

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Thomas Heufers hat Folgendes geschrieben:
.....Wärmepumpen benötigen ein niedrige Vorlauftemperatur, und daran scheitert es im ungedämmten Altbau..........
Gruß

Thomas Heufers


Das stimmt so nicht mehr, seit die Mod-Split-Anlagen am Markt sind. Golden Energy ist hier ein Beispiel. Allerdings würde ich im ungedämmten Altbau mit Radiatorenheizung (bei mir sind es sogar nur Radiatoren, ohne FBH) nicht mit einer Einsparquote von 60 % rechnen, sondern nur mit 45 - 50 % + Kaminkehrer-Ersparnis + Wartungsvertrags-Ersparnis. L/W-WPn benötigen im Ggs. zu Ölheizungen keinerlei Wartung; jeder Vertrag wäre rausgeworfenes Geld.

Das Angebot mit den 22 k€ für die GE 12,5 kW kann ich nicht nachvollziehen. Da GE m.W. Festpreise fürs Material hat (in diesem Fall knapp 15 k€ für die 12,5 kW-Anlage), an die sich alle Vertreiber halten müssen, wären das dann mehr als 7.000 € für die Montage, und das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen.

Ic habe vor knapp einem Jahr exakt dieses Modell von GE bezogen, und man nannte mir 2000 - 3000 € als Montage-Richtpreis bei normalen Einbauverhältnissen. (Meine Montage läßt sich nicht vergleichen, weil ich noch meine alte Ölheizung zusätzlich an den GE-Puffer angeschlossen haben wollte).

_________________
Gruß

Gerhard

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Tappi

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Beiträge: 38
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es handelt sich noch nicht um ein Angebot

GE hat noch keinen richtigen Vertrieb.Ich hatte nur nach einen ungefähren Preis gefragt.Es war auch noch niemand hier vor Ort und hat sich die örtlichen Gegebenheiten angeschaut

Besteht ein Unterschied zwischen GE und z.B. Buderus ? Kann GE mehr Wärme mit weniger Strom erzeugen?

Wie ist es mit einer Luft/Wasser Pumpe für Innenaufstellung.Ist das empfehlenswert? Wo bleibt die Abluft und welche Temperatur hat sie?

Eine zusätzliche Wärmedämmung der Außenwände kommt nicht in Frage.Wandaufbau ist jetzt 24er Poroton,12cm Isolierung 040,1-1,5cm Luftschicht und 11,5er Kalksandsteinverblender.Dachschrägen haben schon 20cm Dämmung,Spitzboden auch komplett isoliert mit 16cm,oder waren es 18cm, 035

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GMil

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Tappi hat Folgendes geschrieben:
......GE hat noch keinen richtigen Vertrieb........


Soweit ich weiß, hat GE etliche Vertriebspartner. Meiner war z. B. vor einem knappen Jahr die ENSOLUWA, die europaweit agiert, und hier im Dorf gibt es noch einen zweiten, der bevorzugt die Umgebung bedient. Der hat mir auch die Kosten genannt, die ich hier gepostet habe. Die Bruttokosten für das 12,5 kW-Modell liegen demnach SICHER unter 15 k€ (ohne Montage).

Zum Thema Wirkungsgrad ("mehr Wärme aus weniger Strom"): eine Mod-Split-Anlage wird auf jeden Fall dann bessere Werte liefern, wenn es draußen so kalt ist, daß die Constant-Speed-Anlage den Heizstab benutzen muß (modell- und konfigurationsabhängig schon ab +2 bis -5°C). Ob Die Mod-Split auch sonst besser ist, hängt von den einzelnen Modellen ab.

Geräte für Innenaufstellung benötigen sehr große Luftkanäle für Zu- und Abluft (Minimum 30 cm Durchmesser, bei manchen Modellen auch 60 x 60 cm Vierkant), idealerweise an gegenüberliegenden Hausseiten! Das ist i.d.R. aufwendig und unpraktisch, daher sollte man es vermeiden, wo es möglich ist. Nur bei extremer Lärmempfindlichkeit der Nachbarschaft etc. könnte man über Innengeräte nachdenken, deren Montage doch erheblich aufwendiger und teurer ist.

Die ausgeblasene Luft ist zwar nur 2 - 4 °C kühler als die angesaugte, aber die Luftmengen sind das Problem: eine 12,5 kW - Anlage saugt schon mal 4 bis 5 Millionen Liter Luft pro Stunde durch (!!). Ein Ansaugen aus dem -oder Abblasen in den- Innenraum würde extreme Zugluft erzeugen.

_________________
Gruß

Gerhard

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Michael R.

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GMil hat Folgendes geschrieben:


Die ausgeblasene Luft ist zwar nur 2 - 4 °C kühler als die angesaugte, aber die Luftmengen sind das Problem: eine 12,5 kW - Anlage saugt schon mal 4 bis 5 Millionen Liter Luft pro Stunde durch (!!). Ein Ansaugen aus dem -oder Abblasen in den- Innenraum würde extreme Zugluft erzeugen.


... und im Winter kalte Luft durchs Haus jagen ist auch nicht so der Bringer, selbst wenn die Rohre gedämmt sind.

_________________
Gruß Michael

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GMil

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Michael R. hat Folgendes geschrieben:
...... und im Winter kalte Luft durchs Haus jagen ist auch nicht so der Bringer, selbst wenn die Rohre gedämmt sind.


Sehr richtig. Eine L/W-WP gehört ins Freie, am besten im Form einer Split-Anlage. Die Vorteile liegen auf der Hand: weniger Platzbedarf im Haus, weniger Lärm im Keller, keine Riesen-Mauerdurchbrüche, Luftkanäle etc., nur die KM-Rohre und das Kabel gehen durch die Wand nach draußen, perfekter Frostschutz, weil das Heizwasser im Keller bleibt usw. usw.

_________________
Gruß

Gerhard

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Tappi

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ich habe jetzt diese Sole/Wasser Pumpe gesehen:

Buderus Logatherm WPS K 10,6KW Kompressor Mitsubishi Scroll
incl.Pufferspeicher200l,Steuerung,185l Trinkwasser (kommt mir klein vor)

Das Gerät soll 7000.- kosten

Wenn ich dann noch die Bohrung rechne mit 8-10000.-.?? Ist nur eine Schätzung von mir
Weiß nicht warum das so teuer sein soll.Geht das auch billiger?

Dazu käme noch das aufstellen und die ganzen Anschlüsse

Für die Sole/Wasser Pumpen gibt es ja die doppelte Förderung,wenn ich das alles ausrechne komme ich vielleicht auf den gleichen Stand wie mit der Luft/Wasser Pumpe

Ich habe mir jetzt erstmal ein Buch bestellt.ABC der Wärmepumpen.Ich möchte nicht ganz dumm dastehen wenn mir ein Fachmann etwas erzählt Rolling Eyes

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uwendel

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Hallo,

die Luft Wasser Wärmepumpen die von den Namhaften Heizungs-Herstellern auf dem Markt sind, sind durchweg zu teuer und haben keinen sehr guten COP (Wirkungsgrad)

Kurz zum technischen Hintergrund:

Diese WP's besitzen einen Kältekreislauf mit einem Kompressor, der lediglich ein / aus geregelt ist. Das bedeutet immer 100% oder 0% Heizleistung.
Deutlich bessere COP-Werte bieten Wärmepumpen mit einem Inverter-geregelten Verdichter. Hie gibt es COP's von bois zu 5,8 !!!

Ich empfehle hier immer eine WP einzusetzen die eine größere Nennleistung hat als benötigt wird, da der COP im Teillastbereich deutlich besser ist als bei Vollast.

Ich rate deshalb von den Typen der Heizungshersteller ab, da diese sehr gute Heizungen bauen können, wogegen es sich bei einer Wärmepumpe um eine Kälteanlage handelt, was ein komplett anderes Gewerk ist.

Die Spezialisten kommen hier aus dem Bereich Kälte und Klimatechnik.

Die Preise hier liegen im Bereich von 6.000 EUR für eine 15 bis 18 kW Anlage. (zzgl. MwSt)

Schaut mal bei einem der 3 deutschen Marktführer (z.B. www.vialto.de)... vorbei, mit diesen Anlagen seit Ihr bestens bedient.

_________________
Wir müssen Energie sparen, koste es was es wolle ... sooo ein quatsch!!!

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GMil

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uwendel hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

die Luft Wasser Wärmepumpen die von den Namhaften Heizungs-Herstellern auf dem Markt sind, ..........besitzen einen Kältekreislauf mit einem Kompressor, der lediglich ein / aus geregelt ist. Das bedeutet immer 100% oder 0% Heizleistung......Deutlich bessere COP-Werte bieten Wärmepumpen mit einem Inverter-geregelten Verdichter................, wogegen es sich bei einer Wärmepumpe um eine Kälteanlage handelt, was ein komplett anderes Gewerk ist. ....Die Spezialisten kommen hier aus dem Bereich Kälte und Klimatechnik. ........


Dem kann ich nur zustimmen; meine Erfahrungen sind exakt gleich. Allerdings darf man sich von Super-COP-Werten auch nicht verführen lassen, die sozusagen 2 x pro Saison für je 5 Minunten wirklich zutreffen. Was zählt, ist die JAZ.

_________________
Gruß

Gerhard

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Tappi

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ich habe mich mal mit Vialto in Verbindung gesetzt und habe erstmal die ungefähren Preise für eine Anlage

Eine Luft/Wasser Pumpe mit 15,1KW Trennspeicher,Brauchwasserspeicher 300l mit Solartauscher und Funkthermostat liegt um die 10500.- incl.Mwst ,ohne Montage
Das Gerät kann bei Austausch der Heizkörper gegen Konvektoren dann auch gleichzeitig als Klimaanlage eingesetzt werden

Vialto hat serienmäßig einen Elektroheizer den man entsprechend der gewünschten Leistung anschließen kann

Warum benötigt die Golden Energy nicht diesen Heizstab?
Ist es so das Vialto diesen einfach nur als Sicherheit verbaut?
Oder kann die Golden Energy einfach mehr Wärme bei Kälte erzeugen ?
Das Prinzip ist doch bei beiden Anlagen gleich.Die GE arbeitet moduliered und die Vialto ist Inverter geregelt.Oder ist das sogar das gleiche?
Auf jeden Fall ist die Leistung bei beiden entsprechend dem Bedarf geregelt

Gestern war ich bei meinem Heizungsbauer.Er würde mir eine Wasser/Wasser von den Herstellern Ochsner,Stiebel Eltron oder der Nachfolge-Firma von Siemens empfehlen
Weil mein Garten für einen Flächenkollektor wohl zu klein ist würde mir ein anderes System vorschlagen.Wenn ich es richtig verstanden habe werden 4 Brunnenringe?? in etwas 5 Meter Tiefe in den Boden eingegeraben.In diesem sind dann Rohre verbaut die wie ein Tauchsieder gewendelt sind.Ich weiß nicht wie dieses System heißen soll.
Ist das Sinnvoll? Ich habe noch nie etwas davon gehört Rolling Eyes

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El Barto

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Hallo,

nochmal zu GE:

ich hatte einen KV von Golden Energy (aus Mai 2008) für eine Luft-Wasser WP mit 12,5 KW, der sich auf 16.800 € ohne Montage belief. Ansonsten kann ich mich den Ausführungen von Tappi nur anschliessen. GE hat ein ziemlich löchriges Vertriebsnezt, welches von Nürnberg ausgehend nach Norden hin immer dünner wird.

Die Entscheidung für eine Sole-Wasser-WP ist mir (auch mit Blick auf die Leistungszahlen) bei diesem Kurs nicht schwergefallen.

Unsere Sole-Wasser-WP (allerdings eine kleinere mit 6,7 kw) von Stiebel-Eltron kostet uns (mit Bohrung und Montage) rund 16.000 €.

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GMil

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@Tappi:

"Modulierend" und "invertergeregelt" meint hier das Gleiche. Auch die GE-WPn sind invertergeregelt.

M.E. haben die GE-Entwickler aber weiter gedacht: wenn eine WP schon mit dem Hochleistungs-Kältemittel R410a betrieben wird, das extreme Temperaturspreizungen ermöglicht, dann macht es auch Sinn, die WP gleich für den Betrieb ohne Heizstab auszulegen, zumal die benutzten Mitsubishi-Spitzengeräte auch die Schnellabtauung per Heißgas-Rückführung beherrschen. Natürlich hat auch die GE-WP bei -25°C nicht mehr den Super-COP-Wert, aber besser als ein Heizstab (1,0) ist der allemal noch!

Das ganze "Geheimnis" besteht also darin, daß die GE-WPn, wenn man den Hersteller-Empfehlungen folgt, gegenüber anderen Auslegungen etwas höher dimensioniert sind. Das macht beim COP nix, da die Teile ja modulieren, aber für den Fall der Fälle haben sie dann die Reserve, um ohne Heizstab auszukommen. Daß deren Kompressor dann bei höheren Temperaturen etwas weniger belastet wird als der (kleinere) der Mitbewerber-Anlagen, ist auch kein Schaden, sondern dient nur der Lebensdauer.

_________________
Gruß

Gerhard

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GMil

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
El Barto hat Folgendes geschrieben:
Hallo,...nochmal zu GE:

ich hatte einen KV von Golden Energy (aus Mai 2008) für eine Luft-Wasser WP mit 12,5 KW, der sich auf 16.800 € ohne Montage belief. Ansonsten kann ich mich den Ausführungen von Tappi nur anschliessen. GE hat ein ziemlich löchriges Vertriebsnezt, welches von Nürnberg ausgehend nach Norden hin immer dünner wird. ...........


Wenn ich die GE-Preise richtig im Kopf habe, darf die 12,5 kW-Anlage knapp 15.000 € (inkl. Steuer, ohne Montage) kosten. Selbst mit dem optionalen Aktiv-Schichtungssystem sollte sie noch deutlich unter 16,8 k€ bleiben! Wie wurden die 1.800 € Mehrpreis begründet? Oder wurden gar keine Original-Angebote von GE benutzt?

Die Sache mit dem Vertriebsnetz sehe ich so, daß ich ja die WP kaufen will und nicht die Firma an sich! Es ist mir also lediglich wichtig, daß man mir die WP sauber anbietet / verkauft / einbaut / in Betrieb nimmt, und daß ich für den Fall der Fälle einen kompetenten Service kurzfristig verfügbar habe. M.W. ist das bei GE deutschlandweit der Fall.

_________________
Gruß

Gerhard

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