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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Wärmepumpe oder Brennwerttherme

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Fabian HST

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Anmeldedatum: 15.07.2008,
Beiträge: 2
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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo ich will in kürze ein Haus bauen, bin aber noch auf der suche nach einem geeigneten Heizungssystem. Ich habe da nicht so viel Ahnung, schwanke aber zwischen einer Gas-Brennwerttherme und einer Luftwärmepumpe. Mein Haus soll ca. 140 m2 Wohnfläche haben. Was lohnt sich da mehr Wärmepumpe oder Brennwerttherme. Ich wollte eigentlich unabhängig vom Gas und Ölpreis sein, aber ich habe gehört das LWP auch sehr viel Strom kostet. Und wenn was für eine LWP müßte ich nehmen (Kw) und wie teuer wäre diese Anlage ca.? Die Nachteile einer LWP, so habe ich gehört das sie wohl im Winter bei ca- 10 grad nicht sehr effektiv ist und dann viel mehr strom braucht.
Wer kann mir da weiter helfen und ein paar tips geben.
gruß Fabian

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roro

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Anmeldedatum: 29.11.2006,
Beiträge: 946
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Als erstes ist darauf zu achten, dass das Haus einen niedrigen Energiebedraf hat. Das ist einmal das wichtigste.

KfW60 ist bei einem Neubau schlechter Standard, Du solltest KfW40 oder besser anstreben. Deine Heizlast sollte bei 140 qm inkl. WW nicht mehr als 4-5 kW betragen.

Als nächstes ist auf eine niedrige VL-Temperatur zu achten. Hier gilt 35 Grad ist schlechter Standard, Du solltest eher Richtung <30 Grad gehen.

Wo wohnst Du? Sind lange Perioden mit Temperaturen unter -10 Grad möglich. Dann würde ich von eine LWP abraten und eher Richtung Sole oder DV gehen.

Gas und Öl haben in einem Neubau nichts mehr verloren, wenn keine WP dann eine Heizung auf Holzbasis.

Bei einer Heizlast von 4-5 kW kannst Du von einem Jahresverbrauch von unter 2500-3000 kWh ausgehen.

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Thomas Heufers

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Beiträge: 1982
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.energie-effizientes-haus.de Antworten mit Zitat

Hallo Fabian!

Als Beispiel für eine Luft/Wasser-Wärmepumpe verweise ich auf unser Referenzobjekt. Dieses Luft/Wasser-Wärmepumpen-System gehört zwar nicht zu den günstigen. Es hat aber den Vorteil, dass es durch den durchdachten Anlagenaufbau sehr effizient arbeitet und mit einem sehr niedrigen Verbrauch glänzt.

Heizung, Warmwasser, Frischluft (KWL) und Solarthermie vereint in einem Kompaktsystem
http://ecotec-energiesparhaus....l/niedrigstenergietechnik.html

Wir haben seinerzeit mit unserem Energiebedarf beim Geologen des Bohrunternehmens eine Erdsonde angefragt. Seine Antwort: "Bei dem Wärmebedarf macht es ökonomisch keinen Sinn eine Sonde einzusetzen." Hier stand ehrliche Beratung vor zwangshafter Umsatzorientierung.

Die Verbrauchszahlen des System haben wir unter folgendem Link veröffentlicht.
http://ecotec-energiesparhaus....rgieverbrauch_waermepumpe.html

Bei einer Grundfläche von 140 m² und einem guten Gebäudeaufbau (U-Werte im Dach und Wandbereich < 0,15 W/m²K, Wärmeislierglas < 0,8 W/m²K) kann man auch ein Luft/Wasser-Wärmepumpensystem einsetzen.
Wenn Du bereit bist zu 5.000 € mehr auszugeben, kannst Du Dich für effizientere Systeme wie Sole/Wasser- (Erdkollektor/Sonde) oder Direktverdampfer-Wärmepumpe entscheiden.

Fazit: Eine hoch wärmegedämmte Gebäudehülle vereinfacht die Entscheidung und senkt von vornherein den Energieverbrauch, die Investitionskosten für Wärmetechnik fallen dann auch niedriger aus.


Gruß

Thomas Heufers

_________________
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...


Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 02.08.2008 09:32, insgesamt einmal bearbeitet

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Fabian HST

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Beiträge: 2
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Ja erst einmal danke für die Antworten! Ich wohne in Mecklenburg-Vorpommern direkt an der Ostsee. Es kommt hin und wieder mal vor, das die Temperaturen auf -10 grad gehen. Achso da habe ich noch eine frage gibt es Stattlicheföderungen wenn man sich für eine WP entscheidet.gruß Fabian

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Michael R.

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Anmeldedatum: 01.01.2007,
Beiträge: 135
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Wie wäre es mit einem völlig anderem Konzept?

1. Bau ein Passivhaus.
2. Restwärme- und WW-bedarf deckst du mit einem Kaminofen.
Bei 140 m² WF würdest du etwa 2,5 - 3 rm im Jahr benötigen. (gut geschätzt)
Bei Interesse kann ich dir noch weitere Infos geben.

_________________
Gruß Michael

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gergenerdwaerme

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Anmeldedatum: 14.08.2006, Wohnort: voelklingen
Beiträge: 166
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Hallo Fabian.
Den Äußerungen von roro kann ich nur zustimmen. Runter mit dem Wärmebedarf, runter mit den Vorlauftemperaturen und dann eine Entscheidung für eine wirtschaftliche Wärmepumpe. Hierbei solltest Du Dich auch mal mit der DIREKTVERDAMPFERTECHNIK auseinandersetzen! Wirtschaftlicher geht's kaum!
Weitere Infos unter www.avenir-waermepumpen.de...
Kurt Gergen

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Gergen-Erdwärme

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uwendel

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Beiträge: 9
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Hallo,

wie man liest, gehen die Meinungen arg auseinander. Ich berate mittlerweile fast täglich Leute, die sich mit diesem Thema beschäftigen und kann nur sagen, dass der Finanzielle Aufwand und der Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis stehen muss.

Richtig ist, dass der Energiebedarf so gering wie möglich sein sollte, darauf ist bei dem Bau zu achten.

Bezüglich der Investition gibt es nichts effektiveres als eine Luft - Wasser Wärmepumpe. Die Kosten für die Wärmepumpe liegt bei ca.6.000 EUR (WWW.VIALTO.DE) und die Jahresarbeitszahl liegt bei ca. 3.5

In dieser Jahresarbeitszahl ist der schlechte Wirkungsgrad bei sehr tiefen temperaturen schon berücksichtigt.

Wenn Du berücksichtigst, dass der Preis für 1 kW Heizleistung mit Öl momentan bei 9,5 ct. liegt und mit Strom (WP) bei 5 ct ( 15ct / KWH und JAZ 3.5 --> 15 / 3.5 = ca. 5 ct/kW)

Wenn Du eine Sole WP nimmst, kostet Dich diese etwa das Doppelte in der Anschaffung, aber bis Du die 6.000 EUR Mehrpreis durch den geringfügig besseren Wirkunggrad wieder raus hast, vergehen viele viele Jahre!!!

Lass Dich nicht vom Halbwissen vieler "Verkäufer" in die Irre führen.

_________________
Wir müssen Energie sparen, koste es was es wolle ... sooo ein quatsch!!!

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gergenerdwaerme

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Beiträge: 166
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sorry uwendel: auch wenn Du tagtäglich Kunden berätst wird Deine Äusserung nicht richtiger! Effektivere WP wie erdgekoppelte-WP gibt es nicht (schau einfach mal die wirklichen COP-Werte an) Wenn Du sagst die Luft-WP hat einen COP von 3,5 - bei welchen Aussentemperaturen? Bei + 7 °C? ok. Und die DV-WP z.B. bieten weit über 4,5 bei 0°C. Ein einfacher Vergleich wird Dir dann bestätigen: eine Luft-WP ist unwirtschaftlicher als eine DV-WP (von der Geräuschkulisse wollen wir mal überhaupt nicht reden)
Tschüß und schöneds Wochenende - Kurt Gergen

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Gergen-Erdwärme

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uwendel

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Beiträge: 9
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... mann sollte, wenn man schon kritisiert, auch wissen vovon man spricht. COP ist nicht gleich Jahresarbeitszahl!!!

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machtnix

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Lass Dich nicht vom Halbwissen vieler "Verkäufer" in die Irre führen.

Ich hoffe die hier mitlesenden lassen sich nicht uwendel in die Irre führen.

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uwendel

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Ja, genau, hört nicht auf das was ich schreibe, diejenigen die mich kritisieren können Euch viel besser helfen durch Ihre Kritk, die aber nicht konkretisiert wird.

Kauft Euch die teuren Anlagen mit Armotisationszeiten von vielen vielen Jahren, lasst teure Bohrungen machen, ... usw diese Firmen müssen ja auch leben, und wollen nur Euer bestes... Euer Geld.

Mir ist das jetzt zu affig in diesem Forum. Die Kritiker, wie "machtnix" oder "KlausvomSee" können ja nur leere Aussagen treffen, aber nicht sagen was falsch oder besser wäre. Daraus schließe ich ... naja, egal.

Ich wünsche jedenfalls noch viel Spass...

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